Hunt: Showdown mixt Horror, Multiplayer, Survival & Koop

Der Multiplayer-Shooter Hunt: Showdown ist einer der Überraschungshits der diesjährigen E3 2017. Was euch der Titel bietet, verraten wir euch hier.

  • von Constanze Thiel am 20.06.2017, 11:35 Uhr

Düstere Atmosphäre, unheimliche Monster, Multiplayer- sowie Survival-Elemente – wenn ihr auf Spielerfahrungen mit diesen Aspekten steht, solltet ihr euch den Ego-Shooter Hunt: Showdown auf gar keinen Fall entgehen lassen. Das Spiel wirkt wie eine Mischung aus Left 4 Dead und Bloodborne, die euch durch schwummrige Sumpflandschaften schickt und mit anspruchsvollem Gameplay herausfordert.

Im Rahmen der Spielemesse E3 2017 stellte Entwickler und Publisher Crytek, bekannt für die Crysis-Reihe und den VR-Titel Robinson: The Journey, eine Gameplay-Demo von Hunt: Showdown vor. Der Titel mit Fokus auf knallharte Multiplayer-Matches ist schon seit 2014 in Arbeit, wurde aber im Laufe der Zeit von Grund auf verändert.

Im Ego-Shooter schlüpft ihr in die Rolle eines Kopfgeldjägers, der gemeinsam mit einem Partner Kreaturen wie riesengroße Spinnenwesen zur Strecke bringt. Zusätzlich bevölkern zombieähnliche Wesen die Maps, die euch ebenso an den Kragen wollen wie konkurrierende Spielerteams. Die Linie zwischen Jäger und Gejagtem wird in Hunt: Showdown also ständig neu gezogen.

Die Entwickler bei Crytek bezeichnen diesen Ansatz als Gameplay mit hohem Einsatz, das gleichzeitig große Belohnungen verspricht – falls ihr euch geschickt anstellt. Ihr müsst also überlegt und mit großer Vorsicht vorgehen, um nicht selbst in die ewigen Jagdgründe einzugehen. Dazu gehört ebenso auf die Umgebung Acht zu geben, beispielsweise wiegelt ihr durch Wachhunde auf, die mit ihrem Bellen euren Standort auffliegen lassen.

Greift ihr andere Spieler also an und zieht damit Aufmerksamkeit auf euch oder haltet ihr euch lieber bedeckt? Macht ihr euch auf den Weg zu einem Munitionslager, riskiert damit aber in einen Hinterhalt zu tappen?

Das eigentliche Ziel in Hunt: Showdown besteht allerdings darin, ein fieses Boss-Monster zu erlegen und dafür eine saftige Belohnung zu kassieren. Verteilt auf der Map findet ihr Hinweise auf dessen Aufenthaltsort. Habt ihr alle beisammen, könnt ihr diesem Feind entgegentreten. Unsere Galerie gibt euch übrigens schon einen Vorgeschmack darauf, mit welchem Waffenarsenal ihr Monstern – aber auch anderen Spielern – den Kampf ansagen werdet.

Ein Match in Hunt: Showdown endet jedoch nicht, wenn ihr dem Monster den Todesstoß versetzt. Ganz im Gegenteil, denn dann beginnt die nächste heiße Spielphase. Alle anderen Spielerteams erfahren dadurch von eurem Aufenthaltsort und jagen euch wiederum eure Beute ab. Um schließlich an eure wohlverdiente Belohnung zu gelangen, müsst ihr lebend einen bestimmten Punkt auf der Karte erreichen. Ansonsten erledigen euch andere Kopfgeldjäger und streichen sie ein.

Doch keine Panik, wenn ihr einmal zu Boden geht, knipst euch Hunt: Showdown nicht sofort das Licht aus. Dank des Koop-Elements kann euch euer Partner wieder auf die Füße helfen. Allzu oft sollte euch das trotzdem nicht passieren, denn nach jeder Wiederbelebung schrumpft die Gesundheitsanzeige eures Charakters.

Anschließend haben wir für euch das bei der E3 gezeigte Gameplay von Hunt: Showdown eingebunden. Behaltet beim Anschauen jedoch im Hinterkopf, dass es sich dabei um Material aus einer frühen Entwicklungsphase des Spiels handelt. Bis Hunt: Showdown letztendlich auf den Markt kommt, werden die Macher des düsteren Ego-Shooters also noch Änderungen daran vornehmen.

Einen Release-Termin oder einen eingegrenzten Zeitraum für das Erscheinen von Hunt: Showdown gibt es aktuell nicht. Welche Plattformen bedient werden, liegt ebenfalls im Dunkeln. Ob ihr den Ego-Shooter am Ende auf PC, PlayStation 4 und Xbox One spielen werden könnt, ist momentan also noch nicht klar.

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Constanze Thiel
Constanze Thiel

Winterkind. Superbeast. Lipstick stains & video games. Mother of Xenomorphs. Fährt am Wochenende gerne mit ihren Pokémon raus nach Silent Hill.