Horrorspiele 2018 mit Agony als persönliche Fahrt zur Hölle

Doom ist euch zu viel Geballer, aber ihr liebt es höllische Feinde in höllischen Umgebungen zu bekämpfen? Horror-Adventure Agony kommt mit Puzzle- und Stealth-Elementen daher und ist für jeden Genre-Fan einen Blick wert.

  • von Constanze Thiel am 15.03.2018, 14:54 Uhr
Agony: Release-Infos, Gameplay-Beschreibung & mehr

Wer mit Frühling nicht viel anfangen kann und sich lieber düsteren Szenarien widmet, statt im Sonnenschein dem Vogelgezwitscher zu lauschen, sollte beim Horror-Adventure Agony zuschlagen. Das erscheint demnächst für PC, Xbox One sowie PlayStation 4.

Bleibt dran, um euch über die Story, das Gameplay, die PC-Systemanforderungen, die Spieldauer und das konkrete Release-Datum zu informieren.

Inhaltsverzeichnis

Um was geht’s in Agony?

Was genau ihr verbrochen habt, um derart in Ungnade zu fallen, dass es euch in die fiesesten Ebenen der Hölle verschlägt, bleibt in Agony unklar. Ein weiteres Mysterium stellt euer Leben vor der Unterwelt dar. Mit Sicherheit wisst ihr nur eines – dass ihr einen Teufel tun und dort bleiben werdet.

Auf eurer Suche nach einem Ausweg, der durch allerlei Leichenteile und vorbei an obskuren Kreaturen führt, wird schnell klar, dass eine Figur namens »Red Goddess« (dt. Rote Göttin) den Schlüssel zu eurer Flucht darstellt. In der Hölle hat sie das Sagen, das Erlangen ihrer Gunst ist dort das höchste Gut.

Um sich mit der Red Goddess gut zu stellen, gibt’s übrigens noch weitere Gründe: Schließlich ist sie so mächtig, dass sie in der Lage ist, Erinnerungen zurückzubringen, die gequälten Seelen beim Eintauchen in die Unterwelt abhanden gekommen sind. Sie hütet außerdem das Geheimnis darum, wie ihr aus diesem ganzen Schlamassel wieder herauskommt.

Wie spielt sich Agony?

Im Interview mit den Kollegen von der Webseite Wccftech erklärten die Macher des Horror-Adventures – die zuvor an Projekten wie The Witcher 3: Wild Hunt oder The Division werkelten – dass Spielstil und -erfahrung ganz bei euch liegen.

Die grundlegenden Fragen, die Agony aufwirft, soll bereits ein entspanntes Spielerlebnis von 12-14 Stunden klären. Um noch mehr über die Vergangenheit der Hauptfigur aufzudecken oder ein besseres Verständnis für die unheimliche Spielumgebung zu entwickeln, müsst ihr euch allerdings abseits der ausgetretenen Pfade bewegen, so die Entwickler. Die Dauer eines solchen Spieldurchlaufs schätzen sie auf mehr als 35 Stunden.

Trotz allem dürft ihr nicht damit rechnen, dass nach Ende des Horror-Adventures alle Fragezeichen ausgemerzt sind. Die Macher möchten euch hingegen dazu anregen, das Gesehene selbst zu interpretieren. Angepeilt sei, Level zum Teil relativ offen zu gestalten, sodass ihr euch nach Belieben umsehen könnt.

Dass es aber vor allem in der Hölle gefährlich ist, sich abseits des Weges herum zu treiben, sollte euch dabei klar sein. Zusätzlich zu diesem Risiko werde es ebenfalls Abschnitte geben, die euch solange verschlossen bleiben bis ihr über die entsprechenden Mittel verfügt, um euch Zugang zu verschaffen.

Agony ist ein Horror-Adventure aus der Ego-Perspektive, das Puzzle- und Stealth-Elemente bietet. Bedeutet, dass ihr kleine Rätsel lösen und meistens versuchen werdet, direkte Konfrontationen mit gehörnten Wesen zu vermeiden. Je weiter ihr im Spiel voranschreitet, desto mehr wird die Hölle zu eurer Westentasche.

Später bemächtigt ihr euch dann Dämonen, um euch die Wege freizumachen, die ihr entlang schreiten wollt. Genaues Hinschauen lohnt sich, denn nur so bekommt ihr alle sieben Enden zu Gesicht, die die Entwickler dem Spiel spendiert haben.

Falls ihr von Agony einfach nicht genug bekommt, gibt’s übrigens den sogenannten »Agony Mode«. Darin ist euch endlose Höllenpein in prozedural generierten Leveln garantiert.

Wann & für welche Plattformen kommt Agony?

Angedachter Release-Termin für Agony war ursprünglich der 30. März 2018. Die Veröffentlichung wurde jedoch verschoben, als Grund nannten die Entwickler, dass noch einige Dinge glatt gezogen werden müssten. Vor allem der Release auf drei Plattformen stelle dabei eine große Herausforderung dar.

Der offizielle Release-Termin für Agony ist der 29. Mai 2018. Dann erscheint das Horrorspiel für PC, PlayStation 4 sowie Xbox One.

Die Voraussetzungen, um das Spiel auf die Nintendo Switch zu bringen, bestehen. Nintendo hat aber nach aktuellem Stand noch kein Interesse daran gezeigt.

Kostenpunkt für das Spiel von Entwickler Madmind Studio sind 39,99 Euro für die Konsolenversionen.

PC-Systemanforderungen für Agony

Was euer PC mitbringen muss, um für diesen Ausflug in die Hölle gerüstet zu sein, steht hingegen bereits fest. Im Anschluss lest ihr die minimalen sowie empfohlenen PC-Systemanforderungen.

Minimum (Niedrige Einstellungen, 30 FPS)

  • Prozessor: Intel Core i3 @ 3,20GHz / AMD Phenom II X4 955- 4core @ 3,2 GHz oder schneller
  • RAM: 8 GB
  • Freier Speicherplatz: 17 GB
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 660 2GB / Radeon R9 280
  • DirectX: 11 System:
  • Windows: 7/8/10 64-bit

Empfohlen (Ultra-Einstellungen, 60 FPS)

  • Prozessor: Intel Core i5-8400 / AMD Ryzen 5 1600 oder schneller
  • RAM: 16 GB
  • Freier Speicherplatz: 17 GB
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB / Radeon RX 580
  • DirectX: 11 System:
  • Windows: 7/8/10 64-bit

Wer sich dieses Jahr mit noch mehr Grusel vergnügen möchte, dem legen wir unsere Übersicht kommender Horror-Releases für 2018 ans Herz. Abgesehen von Agony, dessen Release am 29. Mai 2018 ansteht, haben wir in der Vergangenheit schon die Horror-Titel Visage sowie Vampyr vorgestellt.

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Constanze Thiel
Constanze Thiel

Winterkind. Superbeast. Lipstick stains & video games. Mother of Xenomorphs. Fährt am Wochenende gerne mit ihren Pokémon raus nach Silent Hill.

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