Hat Robert Downey Jr. Avengers: Infinity War gespoilert?

Robert Downey Jr. hat mit einem unschuldigen Lunchfoto eventuell einen Teil von Avengers: Infinity War gespoilert. Was passiert ist und was das für die Serie bedeutet, lest ihr hier.

  • von Ann-Kathrin Kuhls am 23.06.2017, 10:55 Uhr

Da macht man einfach nur ein Bild von sich und seinen Kollegen und das Internet flippt aus. So geschehen bei Robert Downey Jr. am Set von Avengers: Infinity War. Aber was hat er denn schlimmes gepostet? Essen sie eine bedrohte Tierart? Trägt jemand seine Unterhose auf dem Kopf? Nein. Die Aufregung dreht sich eher um etwas, das nicht da ist: Ein kreisrundes Stück Stoff auf dem T-Shirt von Robert Downey Jr.

Warum das so schlimm ist? Na ja, dieses Loch hat die perfekte Passform für den Arc-Reaktor, den Tony Stark alias Iron Man (gespielt von Downey Jr.) bis vor kurzem brauchte, um am Leben zu bleiben. Der Reaktor gab Energie an einen Elektromagneten in Tonys Brust ab, der wiederum damit Granatensplitter von seinem Herzen fernhält.

Und weil Tony keine Probleme sieht, sondern Lösungen, hat er dem Reaktor gleich noch einen Nebenjob gegeben: Die Leuchtkugel versorgt auch den Iron-Man-Anzug mit Energie. So sind der knallrote Anzug und der Reaktor zu Iron Mans ikonischem Outfit geworden.

Zumindest bis zum Ende von Iron Man 3. Da fand Tony Stark nämlich einen Weg, die Granatensplitter zu entfernen. Glücklich, kein schweres Metallkonstrukt mehr in seiner Brust tragen zu müssen, warf er das Ding ins Meer. Auch die Iron-Man-, War-Machine- und Iron-Patriot-Rüstungen haben ihre eigenen Reaktoren. So bleibt der Anzug, wie wir ihn kennen, aber Tony Stark hat am Flughafen weniger Probleme in der Sicherheitskontrolle.

In Avengers: Age of Ultron und The First Avenger: Civil War hat Tony Stark deswegen auch keinen Reaktor mehr in der Brust und fühlt sich sichtlich wohl damit. Und da kommt das T-Shirt-Loch ins Spiel: Wenn Tonys Reaktor im Meer versenkt ist, warum braucht er dann ein Loch in seinem Shirt? Steht er auf kreisrunde Bräunungsflecken?

Wohl kaum. Für den Fashion-Faux-Pas gibt es zwei mögliche Erklärungen: Entweder sehen wir eine aus irgendeinem Grund eine Rückblende zu der Zeit, in der Tony noch den Reaktor in sich trug. Marvel-Filme strotzen nur so vor Flashbacks, warum nicht einer in Tonys Vergangenheit?

Oder, und das ist momentan die wahrscheinlichste Erklärung: Irgendjemand hat an der Timeline herumgepfuscht. Die Mittel haben sie auf jeden Fall. Denn die Avengers haben in Infinity War die Aufgabe, an die Infinity-Steine zu gelangen, bevor es Superbösewicht Thanos tut.

Jeder der Steine repräsentiert eine Facette des Lebens im Universum: Gedanken, Seele, Macht, Realität, Raum – und eben Zeit. Der wurde in Doktor Strange entdeckt und hat dem Doktor gute Dienste im Kampf gegen den Magier Kaecilius geleistet.

Weil der Zeitstein den Zeitfluss kontrolliert, wäre es möglich, die Zeit zurückzudrehen. Und somit dafür zu sorgen, dass Tony Stark niemals die Granatensplitter entfernt. Und auf einmal hätte Tony wieder ein ungefähr Handtellergroßes Problem in seiner Brust.

Was genau passiert, können wir noch nicht mit Sicherheit sagen. Allerdings kommt schon am 13. Juli mit Spider-Man Homecoming ein neuer Film aus dem Marvel-Universum in die Kinos. Vielleicht erfahren wir dort etwas. 

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Ann-Kathrin Kuhls
Ann-Kathrin Kuhls

Erstes Spiel: Jazz Jackrabbit Lieblingsgenres: Action-Adventure, (Japan-)Rollenspiele, Strategie Lieblingsspiele/-serien: Final Fantasy, The Last of Us, Alice: Madness Returns, XCOM: Enemy Unknown