Guardians 2: Was hat es mit Elisabeth Debickis Rolle Ayesha auf sich?

Im zweiten Teil der Guardians of the Galaxy trägt Elisabeth Debicki als Hohepriesterin Ayesha von Kopf bis Fuß Gold. Wer die Hohepriesterin ist, wie Elisabeth ohne Anstrich aussieht und wieso sie in einer fernen Zukunft die Mutter von Sylvester Stallone sein könnte, erfahrt ihr hier.

  • von Ann-Kathrin Kuhls am 04.05.2017, 13:32 Uhr

Zuallererst kommt hier eine Spoilerwarnung: Wir können Ayeshas Geschichte nicht erzählen, ohne die Handlung von Guardians of the Galaxy Vol. 2 zu erwähnen.

Falls ihr Guardians 2 also noch nicht gesehen habt: Verseht unseren Artikel mit einem Lesezeichen und ab ins Kino! Laut unserer Guardians-Kritik ist der Film nämlich ziemlich gut. Wer hingegen einfach nur sehen will, wie Elisabeth Debicki in echt aussieht, scrollt bis zum Ende.

Wer ist die Hohepriesterin Ayesha?

In Guardians of the Galaxy Vol. 2 spielt Elisabeth Debicki Ayesha, die Hohepriesterin der Sovereign. »Sovereign« – das bedeutet auf Deutsch so viel wie souverän, überlegen oder hoheitlich. Kurz gesagt: Einfach besser als alle anderen. Dafür haben sie aber auch hart gearbeitet: Die Sovereign sind nämlich eine durch Gentechnik perfektionierte Rasse, bei denen jeder einzelne körperlich und geistig absolut perfekt sein soll.

Deswegen hat das Volk auch eine starke Abneigung gegen alles, was nicht innerlich und äußerlich perfekt ist. Eine aus Dieben, Kriminellen und Meuchelmördern zusammengewürfelte Crew wie die Guardians of the Galaxy sind deswegen für die Sovereign nur schwer zu ertragen.

Sie müssen jedoch mit ihnen auskommen, als die Hohepriesterin Ayesha die Guardians anheuert um eine wichtige Ressource der Sovereign zu beschützen. Ein inter-dimensionales Monster hat es nämlich auf auf die sehr wertvollen, weil sehr ergiebigen, Anulax-Batterien abgesehen. Star-Lord und die anderen besiegen das Monster und erhalten im Gegenzug Gamoras Schwester Nebula, die bis jetzt von den Sovereign gefangen gehalten wurde. 

Warum hasst Ayesha die Guardians?

Damit wäre das Geschäft eigentlich erledigt gewesen. Wenn Rocket nicht ein paar der Anulax-Batterien eingesackt und somit den Zorn des gesamten Planeten auf sich gezogen hätte. Ayesha, die die Kontrolle über das Militär innehat, jagt die Guardians mit einer riesigen Flotte durch die Galaxis. Allerdings werden sämtliche Schiffe erst von Star-Lord selbst und dann von seinem Vater Ego vernichtend geschlagen.

Obwohl es sich bei den Schiffen um unbemannte Drohnen handelt und niemand dabei ums Leben kam, sitzt die Niederlage bei den Sovereign tief. Deswegen heuert Ayesha den Weltraumpiraten Yondu an, um die Guardians aufzuspüren.

Als der sich aber mit Star-Lord verbündet und auch eine zweite von Ayesha gesandte Flotte ihren Untergang findet, greift sie zu härteren Mitteln: Am Ende des Films erweckt sie einen neuen Prototyp der Sovereign zum Leben, den sie Adam nennt.

Bei dem handelt es sich übrigens um Adam Warlock (über dessen Rolle im Marvel-Universum wir ebenfalls einen Artikel verfasst haben).

Wer ist Ayesha im Marvel-Universum?

In den Comics ist es übrigens genau anders herum: Dort wird (allerdings von einer Geheimorganisation auf der Erde) erst Adam Warlock erschaffen, der zu dem Zeitpunkt nur »Him« genannt wird. Der verkracht sich jedoch mit seinen Schöpfern und flieht ins All.

Daraufhin kreiert die Geheimgesellschaft – mit Hilfe von Doctor Strange – Ayesha. In den Comics trägt sie die Namen »Her«, »Ayesha« und »Kismet«. Außerdem ist sie in einer alternativen Zukunft von Erde-691 die Mutter von Stakar Ogord. Warum das wichtig ist? Weil es sich hier um niemand anderen als den Anführer der Ravengers handelt, der im Guardians-Film von Sylvester Stallone gespielt wird.

Nachdem wir die Irrungen und Wirrungen der alternativen Comic- und Filmuniversen geklärt haben, bleibt natürlich noch zu klären, wie Schauspielerin Elisabeth Denicki in Wirklichkeit aussieht und woher wir sie kennen. 

Wer ist Elisabeth Debicki?

Elizabeth Debicki wurde am 24. August 1990 in Paris geboren. Später zog sie mit ihren Eltern aber nach Australien und bekam dort ihre erste Filmrolle in der Komödie »Die Trauzeugen«. Kurz darauf ergatterte sie die Rolle der Jordan Baker in »Der große Gatsby«, weil sie kurzerhand ihr Demotape an Regisseur Baz Luhrmann persönlich schickte. Es folgten Rollen in »Macbeth«, »Codename U.N.C.L.E.« und der Spionageserie »The Night Manager«

Die Schauspielerin scheint wie gemacht für die Herrscherin einer perfektionierten Rasse. Schließlich ist es bei 1,90 Metern Körpergröße äußerst schwer, ihr wortwörtlich die Stirn zu bieten. In naher Zukunft werden wir Elisabeth übrigens noch in weiteren Rollen bewundern dürfen.

Zum einen ist ihre Fehde mit den Guardians noch nicht ausgetragen, zum anderen wird sie unter anderem in den kommenden Blockbustern »God Particle« und »Widows«, einem Thriller mit Colin Farell, mitspielen.

Falls wir mit unserer Kinokritik und den Infos über Adam Warlock immer noch nicht alle eure Fragen beantwortet haben, empfehlen wir euch unser Guardians-FAQ. Dort findet ihr alles, was ihr vor dem Kinobesuch wissen müsst.

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Ann-Kathrin Kuhls
Ann-Kathrin Kuhls

Erstes Spiel: Jazz Jackrabbit Lieblingsgenres: Action-Adventure, (Japan-)Rollenspiele, Strategie Lieblingsspiele/-serien: Final Fantasy, The Last of Us, Alice: Madness Returns, XCOM: Enemy Unknown