Gerüchte deuten auf eine Hololens-Konkurrenz von Intel hin

Es gibt Hinweise, dass Intel an einem eigenen AR-Headset arbeitet, dass auf der hauseigenen Realsense-Technologie basiert.

  • von Patricia Geiger am 15.03.2016, 11:04 Uhr

Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge arbeitet Intel an einem eigenen Augmented Reality Headset. Als Basis dafür soll die hauseigene Realsense-3D-Technik dienen. Aktuell wird die Technik in Kameras verwendet, die zum Beispiel unter Windows 10 für die Gesichtserkennung und einfache Logins per Windows Hello zum Einsatz kommen.

Wie das Wall Street Journal weiter berichtet, hat Intel in letzter Zeit fünf im AR-Feld tätige Firmen übernommen. Die letzte Akquise war Recon Instruments: Das Unternehmen stellt für Sportler Brillen her, die Informationen wie Karten oder Entfernungen auf einem kleinen Display darstellen.

Intels Realsense-Technik kann zur Gestenerkennung oder der Vermessung von Gegenständen und Distanzen eingesetzt werden. Bei der CES (Consumer Electronics Show) im vergangenen Januar hatte Intel gemeinsam mit dem Startup IonVR ein Smartphone-basiertes Headset mit der Realsense-Technologie vorgeführt.

Von Intel gibt es bisher nur die Stellungnahme, dass das Unternehmen Prototypen mit einer Technik produziere, um möglichen Kunden komplette Erlebnisse liefern zu können. So könne man anschließend interessierten Kunden entsprechende Komponenten verkaufen. Vielleicht dient eine Hololens-ähnliche Brille also auch nur als Vorführungsstück, um die entsprechenden Chips verkaufen zu können.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.