Game of Thrones Staffel 7: Sind Grauschuppen die Rettung aller?

Jorah Mormonts Erkrankung an Grauschuppen wird in Staffel 7 von Game of Thrones detailliert thematisiert. Was das bedeuten könnte und warum Jorahs Schicksal die Rettung aller sein könnte, das erfahrt ihr hier. Außerdem verraten wir euch, was er in seinem Brief an Daenerys schrieb.

  • von Sebastian Weber am 28.07.2017, 14:28 Uhr

Achtung: Der nachfolgende Text enthält massive Spoiler zur siebten Staffel von Game of Thrones und hierbei insbesondere zur zweiten Folge »Sturmtochter«. Wer diese Folge noch nicht gesehen hat, der sollte ab hier nicht mehr weiterlesen!

Game of Thrones Staffel 7 läuft nun seit rund zwei Wochen und so sind bisher zwei Folgen erschienen, Folge 1 namens »Drachenstein« und Folge 2 namens »Sturmtochter«.

In beiden Folgen kam auch Ser Jorah Mormont vor, der sich bereits in Staffel 5 im Kampf gegen sogenannte Steinmenschen mit der Krankheit Grauschuppen infizierte. Am Ende von Staffel 6 schließlich schickte Daenerys Targaryen ihren treuen Begleiter ins Exil, damit er eine Heilung für seine Krankheit finde.

Die amerikanischen Kollegen von Nerdist haben nun vor allem die zweite Folge der neuen Staffel unter die Lupe genommen, in der sich Samwell Tarly bemüht, Mormonts Grauschuppen zu heilen.

Tarly wiederum reiste in Staffel 6 nach Altsass, um sich dort in der Zitadelle zum neuen Maester der Nachtwache ausbilden zu lassen. In der umfangreichen Bibliothek der Gelehrten findet er eine umstrittene Methode, wie sich Grauschuppen heilen lassen, die er deshalb an Mormont vollziehen will. Was das zu bedeuten hat, erklärt Nerdist in einem englischsprachigen Video und stellt dabei drei spannende Theorien auf:

Diese drei Theorien fassen wir hier noch einmal kurz für euch zusammen:

1. Grauschuppen könnten als biologische Waffe genutzt werden

Die Heilmethode die Samwell an Jorah anwendet, ist umstritten. Im Gespräch mit dem Erzmaester erfährt Sam, dass Grauschuppen nur dann erfolgreich geheilt werden könnten, wenn sie frühzeitig erkannt und behandelt würden.

Wenn Sams Vorgehen an Jorah allerdings funktionieren würde und sich die Therapie als erfolgreich herausstellen würde, dann könnten Jon Schnee und Daenerys (die wohl in Folge 3 von Staffel 7 erstmals aufeinander treffen und sich verbünden könnten) die Krankheit im Kampf gegen Cersei Lennister einsetzen.

In der Theorie könnten die beiden die Bevölkerung von Königsmund mit Grauschuppen infizieren. Da es offiziell keine Heilung gibt, könnte ihr Wissensvorsprung, den Sam an Jon weitergeben würde, dazu führen, dass sich Cerseis Untertanen gegen sie auflehnen.

Wenn die Situation dann mehr und mehr außer Kontrolle gerät, wäre die Chance hoch, dass Cersei sich unterwirft oder auf die eine oder andere Weise aus dem Weg geräumt wird. Jon und Daenerys könnten dann die infizierte Bevölkerung heilen und der große Krieg wäre abgewendet.

2. Heilung könnte helfen, andere Magie zu besiegen

Die Grauschuppenkrankheit geht der Legende nach auf einen Fluch zurück, den Garin der Große, Fürst der Rhoynar, gegen die Valyrer aussprach. Die Valyrer hängen wiederum eng mit den Drachen und den Waffen aus valyrischem Stahl zusammen, welche beide exzellente Waffen gegen die Weißen Wanderer sind.

Die Weißen Wanderer wiederum entstanden aus einer Art Fluch oder Magie der Kinder des Waldes, welche die Ungetüme erschufen, um sich gegen die Menschen zu schützen.

Da nun Grauschuppen eine Art magischer Krankheit sind, könnte eine erfolgreiche Therapie bedeuten, dass es auch eine Behandlung für andere magische Krankheiten gibt.

Somit könnte die Heilung der Grauschuppen der Schlüssel dafür sein, dass die Menschheit die Weißen Wanderer besiegen bzw. heilen kann.

3. Grauschuppen als Impfung gegen die Weißen Wanderer

Die dritte und letzte Theorie ist etwas kurioser, aber wer Game of Thrones kennt, der weiß: Es kann alles passieren.

Wenn eine Infektion mit der Krankheit den üblichen Regeln folgt, dann produziert der Körper direkt nach dem Ausbruch Antikörper gegen die Seuche. Im Fall von Grauschuppen kann der Organismus diese aber offenbar nicht schnell genug herstellen, sodass die Krankheit rasant weiter verläuft.

In der Theorie könnte man nun die Bevölkerung mit Grauschuppen infizieren und direkt nach den ersten Symptomen die Behandlung beginnen, um den Betroffenen zu heilen. So wären aber die Antikörper gegen Grauschuppen, also gegen eine magische Krankheit noch im Körper, die wiederum als eine Art Impfung gegen die »Weiße-Wanderer-Krankheit« dienen und zur Immunität führen könnten.

Jorah Mormonts Abschiedbrief

Bevor Samwell Tarly den erkrankten Jorah Mormont in der aktuellen Folge aufsucht, um ihm die umstrittene Heilmethode zu präsentieren, fing dieser an, einen Abschiedbrief an Daenerys Targaryen zu verfassen.

Diesen bekam der Zuschauer in der Folge allerdings nie zu Gesicht, daher stand natürlich die Frage im Raum, was der alternde Ritter wohl an seine Königin geschrieben haben könnte.

HBO, also die Macher der Serie, haben den Brief nun auf der Website MakingGameofThrones.com veröffentlicht.

Hier eine grobe deutsche Übersetzung:

Khaleesi,

Ich bin zur Zitadelle gereist, da sie meine letzte Hoffnung war, dass die Maester mich heilen könnten, wie Ihr mir aufgetragen habt. Doch trotz all ihrer Kniffe bin ich jenseits jeglicher Heilungschancen, abgesehen vom Grab.
Ich hatte ein längeres Leben, als ich es verdient hätte. Dennoch hätte ich gewünscht, so lange zu leben und an Eurer Seite zu stehen, dass ich sehen könnte, was für eine Welt Ihr erschaffen werdet. Ich habe Euch ab dem ersten Moment geliebt, in dem wir uns trafen.

Spannend wird sein, ob Daenerys den Brief nun jemals zu Gesicht bekommt, falls die Heilung doch noch klappt. Oder aber ob Jorah ihr diesen eventuell sogar persönlich übergeben wird.

Das alles dürfte sich in den kommenden fünf Folgen klären, denn Staffel 7 von Game of Thrones umfasst nur sieben statt der bisher üblichen zehn Folgen, die finalen Folgen sollen dafür aber epische Ausmaße annehmen.

Abseits der hier erklärten Theorien zu Jorah Mormonts Schicksal, gibt es übrigens noch etliche andere Theorien, wie Staffel 7 von Game of Thrones weitergehen könnte. Zudem soll das Ende der Serie bereits im Internet zu finden sein, wie einer der Hauptdarsteller ausgeplaudert hat.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.