Game of Thrones: Drogons Reaktion auf Jon könnte Tyrion-Theorie bestätigen

Die Reaktion von Daenerys' Drachen Drogon auf Jon Schnee könnte eine Theorie um Tyrion Lennisters Abstammung bestätigt haben.

  • von Patricia Geiger am 17.08.2017, 15:26 Uhr

ACHTUNG: Der nachfolgende Artikel enthält Spoiler zur fünften Episode »Ostwacht« der siebten Staffel von Game of Thrones!

Bereits in der dritten Episode der aktuellen Staffel von Game of Thrones machte Jon Schnee bei seiner Ankunft auf Drachenstein kurz Bekanntschaft mit Daenerys’ Drachen – allerdings endete diese eher unsanft für den König des Nordens:

In der fünften Folge gab es nun ein Wiedersehen mit dem größten der schuppigen Biester, Drogon, das den (noch) heimlichen Targaryen-Spross diesmal jedoch sehr nah an sich herankommen ließ.

Damit ist klar, dass zumindest die Drachen, die über eine ganz eigene Art der Intelligenz verfügen, bereits erkannt haben, das Jon »zu ihnen« gehört, also auch das Blut der Drachen in sich trägt.

Bisher gab es nur eine einzige Person, die Drogon überhaupt berühren durfte: Daenerys, die Mutter der Drachen. Nah an sich herangelassen haben Viserion und Rhaegal allerdings noch jemand anderen, der zumindest offiziell nichts mit der Targaryen-Blutlinie zu tun hat: Tyrion Lennister.

Ist Tyrion ein Targaryen?

Die Theorie, dass Tyrion in Wahrheit ein Targaryen ist, hält sich schon lange und gehört zu den populärsten Fan-Theorien rund um die Saga von Feuer und Eis.

Laut der These hat der Irre König Aerys Targaryen Tyrions Mutter Joanna Lennister vergewaltigt und dabei Tyrion gezeugt. Als Stütze dient unter anderem, dass Joanna bei der Geburt starb – wie auch die Mütter von Daenerys und Jon, Rhaella Targaryen und Lyanna Stark.

Außerdem lässt auch Tyrions vermeintlicher Vater Tywin Lennister kein gutes Haar an ihm und sagt ihm bei mehreren Gelegenheiten ins Gesicht, dass Tyrion nicht sein Sohn sei, er dies aber leider nicht beweisen könne.

Das könnten natürlich die verletzenden Worte eines verbitterten alten Mannes sein, der noch immer in seinem Stolz gekränkt ist, weil seine Frau bei der Geburt eines Kleinwüchsigen starb. Dennoch passen sie in das Gesamtbild.

Tyrion Lennister und die Drachen

Schon recht früh in der Saga wurde betont, dass Drachen Tyrion schon immer extrem fasziniert haben und er immer selbst einen besitzen wollte. Darauf aufbauend ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er sich nach seiner Ankunft in Meereen für die Tiere interessiert hat.

Deshalb fasste er nach den Plan, Rhaegal und Viserion zu befreien, nachdem Drogon und Daenerys verschwunden waren. Die Drachen erkannten Tyrion dann als Freund und ließen ihn nah genug an sich heran, dass er ihre Ketten lösen konnte:

Natürlich könnte man hier nur wieder auf die Intelligenz der Drachen verweisen, die Freund von Feind unterscheiden können und daher wussten, dass Tyrion ihnen nicht schaden will.

Nachdem wir die Folge »Ostwacht« allerdings gesehen haben und die darin enthaltene Reaktion Drogons auf Jon, dessen Targaryen-Abstammung für die Zuschauer inzwischen ja kein Geheimnis mehr ist, erscheint das direkte Vertrauen von Rhaegal und Viserion in Tyrion in einem neuen Licht.

Fazit

Schauen wir uns noch einmal die Buchvorlage von George R. R. Martin an, so wird dort deutlich stärker betont, dass Daenerys einen Narren am Gedanken des dreiköpfigen Drachen gefressen hat, der ja auch das Wappen der Familie ziert.

Hausgründer Aegon ritt mit seinen beiden Schwestern auf Drachen nach Westeros und zwei von Daenerys’ Kindern haben noch keinen Drachenreiter. Diese könnten sich durchaus als ihr Neffe Jon und ihr Halbbruder Tyrion entpuppen.

Ob sich Tyrion wirklich als Targaryen herausstellt, bleibt natürlich abzuwarten. Die Theorie erscheint aber zumindest jetzt noch ein Stück wahrscheinlicher als zuvor.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.