Forza Horizon 4 bekommt kompetitiven Team-Modus

Durch die Straßen britischer Großstädte brettern oder die Küste entlangheizen - mit Forza Horizon 4 gar kein Problem. Wir konnten den neuesten Teil der Rennspiel-Reihe ausprobieren und verraten euch, was euch erwartet.

  • von Patricia Geiger am 28.08.2018, 13:49 Uhr

Die Horizon-Ableger der Forza-Rennspielreihe sind schon immer arcadiger und damit nicht ganz so ernst gewesen wie die simulationslastigeren Teile der Hauptserie. Forza Horizon 4 will den Vorgänger aber noch mal ein gutes Stück übertrumpfen – und die Vorzeichen dafür stehen ausgezeichnet.

Forza-Rutschpartie im Winter

Wie bereits bei der diesjährigen E3-Präsentation angekündigt wurde, bekommt Forza Horizon 4 ein dynamisches Wettersystem. Das klingt natürlich beeindruckend, aber wirkt es sich auch tatsächlich auf die Spielwelt aus?

Und wie. In der Gameplay-Demo, die wir auf der gamescom 2018 spielen konnten, haben wir die Jahreszeiten nicht nur gesehen, sondern auch erlebt. Bereits im Herbst machen sich Pfützenbildung und rutschiges Laub bemerkbar und sorgen dafür, dass Kurven zu einer größeren Herausforderung werden. Im Winter mit Schnee und Eis bekommt das Thema Straßenlage dann noch einmal eine ganz neue Dimension.

Die Jahreszeiten sollen aber natürlich nicht nur für optische Abwechslung und Gameplay-Neuerungen sorgen, sondern auch schlicht und ergreifend mehr Wiederspielwert erzeugen. Schließlich fahren sich Strecken unter unterschiedlichen Wetterbedingungen dann doch noch mal anders, auch wenn man die Grundzüge natürlich trotzdem schon kennt.

Mehr neue Inhalte für Forza Horizon 4

Auch Forza Horizon 3 wurde nach dem Release noch mit neuen Inhalten versorgt, bei Forza Horizon 4 wird aber noch mal eine Schippe draufgelegt. Jedes Ingame-Jahr – also alle vier Wochen – werden neue Inhalte ins Spiel eingefügt.

Außerdem kommt für die ersten 26 Wochen nach Release jede Woche ein neues Fahrzeug ins Spiel, das Hobbyfahrer dann ihrer Sammlung hinzufügen können.

Neuer Online-Modus: Team Adventure

Nicht nur Gameplay-technisch entwickelt sich Forza Horizon 4 weiter, auch das Zusammenspiel mit anderen wird weiter ausgebaut. In diesem neuen, kompetitiven Modus tretet ihr gemeinsam mit Freunden gegen andere Teams an, die aus sechs Spielern bestehen. Und es zählt nicht nur die individuelle Leistung: Am Ende steht das Team ganz oben auf dem Treppchen, das insgesamt die meisten Punkte verdient hat.

Im Klartext heißt das: Es reicht nicht, nur einen überragenden Fahrer im Team zu haben. Auch die anderen Spieler müssen eine ordentliche Leistung abliefern, wenn euer Team gewinnen soll.

Wie in anderen kompetitiven Spielen muss euer Team außerdem zunächst einige Qualifikationsrennen absolvieren. Sie dienen dazu, euch einer Rennklasse zuzuordnen und so Frust vorzubeugen.

Die Verwaltung des Teams, aber auch eurer Freundesliste in Forza Horizon 4 wird übrigens an die Club-Funktion von Xbox Live geknüpft. Dadurch werden Chats zentralisiert und ihr habt vor allem auch die Möglichkeit, euch jederzeit über die Xbox-App mit anderen Teammitgliedern zu verabreden.

Patricia Geiger

Fazit

Mit dem dynamischen Wetter bekommt Forza Horizon 4 eine neue Ebene, die dem Spiel sicherlich gut tun wird. Auch der Wiederspielwert der einzelnen Strecken wird dadurch erhöht, denn die Strecken verändern sich ja nicht nur in ihrem Fahrverhalten, sondern auch optisch. Und zumindest für mich stellt auch das schon einen Anreiz dar, mir zumindest einige Strecken gleich viermal anzuschauen.

Der neue kompetitive Team-Modus bietet auch jede Menge Möglichkeiten, noch mehr aus dem Arcade-Rennspiel herauszuholen - allerdings sehe ich bei einer Teamgröße von sechs Spielern zumindest ein potenzielles Problem, da Rennspiele nicht jedermanns Sache sind. Bleibt abzuwarten, ob die Teams wirklich so groß bleiben oder hier noch einmal an den Stellschrauben gedreht wird, um mehr Spielern den Zugang zum kompetitiven Spiel zu ermöglichen.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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