FIFA-Skandal: Haben diese Profis geschummelt?

Skandal in der FIFA-Szene: Profis sollen angeblich in der Weekend League geschummelt haben. Was es damit auf sich hat, erklären wir euch hier.

  • von eSport Studio am 09.05.2018, 11:49 Uhr
FIFA 18 - Schummeln diese Profis?

Am vergangenen Wochenende ging es für viele FIFA-Profis um alles: Über die Weekend League vergab EA SPORTS insgesamt 39 Tickets für die »FIFA 18 Global Series Playoffs«.

Bei dem Offline-Event geht es nicht nur um rund 250.000 US-Dollar Preisgeld, sondern gibt es hier wichtige Qualifikationsplätze für die offizielle FIFA 18-Weltmeisterschaft, dem FIFA eWorld Cup, zu holen.

Auch deutsche Profis dabei

Es war die letzte Chance für die meisten Profis, sich für dieses wichtige Event zu qualifizieren. Dementsprechend hoch war der Druck. Wer die Qualifikation verpasst, für den ist die Saison so gut wie vorbei.

Um nicht in den vorzeiten Ruhestand gehen zu müssen, sollen nun einige Spieler in der Weekend League zu unfairen Mitteln gegriffen haben.

In der Weekend League traf der Däne Hassan »HassanPlayer« Al-Saraf auf seinen Kollegen Marcus »Marcuzo« Jörgensen, der bei Manchester City unter Vertrag steht.

Ein Video zeigt, wie Al-Sarauf ein Eigentor schoss und so »Marcuzo« einen entscheidenden Sieg schenkte. Unfair gegenüber anderen Profis, sagen viele FIFA-Spieler. Ob Jörgensen von diesem Vorhaben wusste, ist unklar.

Der Manchester City-Spieler war allerdings nicht das einzige mutmaßliche Opfer: Auch im deutschsprachigen Raum sollen einige Profis geschummelt haben. St. Gallens Bruno ‘Brunisco’ Bardelas sorgte am Dienstag für Aufsehen, als herauskam, dass er dem VfL Bochum-Profi Daniel Fink einen Sieg in der Weekend League schenkte.

Fink soll davon allerdings nichts gewusst haben, heißt es von St. Gallen. Als Konsequenz löste der Verein den Vertrag von »Brunisco« fristlos auf.

Welche Konsequenzen könnten folgen?

Auf Reddit werden die amerikanischen Profis ebenfalls der Absprache bezichtigt und auch die brasilianischen Spieler sollen nicht unschuldig sein. Ob allerdings Konsequenzen seitens EA folgen werden, ist unklar.

Bereits Anfang des Jahres betrogen andere Spieler nachweislich in der Weekend League und seitens des Entwicklers gab es keine Folgen.

Auch Bugs plagten schon den Online-Modus, ohne dass EA daraus Konsequenzen zog. Dementsprechend scheint es wahrscheinlich, dass auch diesmal Spieler keine Nachwehen seitens des Entwicklers fürchten müssen.

von Kristin Banse

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Das Ziel des mittlerweile 20-köpfigen Teams des eSport Studios ist es, den eSport zusammen mit seinen Partnern multimedial erlebbar zu machen! Die in Hamburg ansässige Redaktion berichtet in Zusammenarbeit mit starken Partnern über das alltägliche eSport-Geschehen.

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