FIFA 18: Das sagen die Profis

FIFA 18 ist nun seit knapp zwei Wochen auf dem Markt, auch den ersten Patch hat EA schon ausgeliefert. Die professionellen FIFA-Zocker hatten also auf jeden Fall genug Zeit, um sich eine Meinung zu bilden. Wir haben die wichtigsten Stimmen für euch zusammengefasst.

  • von eSport Studio am 10.10.2017, 17:39 Uhr

Kai »deto« Wollin ist FIFA-Veteran und momentaner Vize-Weltmeister. Seine Begeisterung über FIFA 18 hielt sich bisher in Grenzen: »Das Spiel dreht sich nur um Geschwindigkeit. Ernsthaft, EA. Ich will Fußball spielen und kein Formel 1«, twitterte der 29-Jährige.

Auch Mohammed »Mo« Harkous, deutscher Meister, äußerte seinen Unmut: »Jedes Spiel über 10 Tore in FIFA 18. Gefühlt jeder Angriff ist drin, man kann sich nicht einmal mehr über ein Tor freuen. Dickes Minus von mir.«

Ganz anders sah es hingegen der Wolfsburg-Profi Benedikt Saltzer. »Es ist die erste FIFA-Version seit Jahren, bei der am Ende wirklich der bessere Spieler gewinnt«, predigte er auf seinem Facebook-Account. »Die KI agiert in der Verteidigung sehr passiv, was meiner Meinung nach perfekt ist«. Dadurch komme es wieder mehr auf die eigenen Fähigkeiten an, als auf die des Computers.

Die hohe Toranzahl kommt, nach Meinung des Wolfsburgers, daher, dass Spieler die Verteidigung noch nicht beherrschen würden. Unterstützt hat ihn dabei auch FIFA-Caster Mirza Jahic: »Ich stimme dir 100 Prozent zu«, kommentierte der mehrfache Österreichische Meister Saltzers Beitrag. »Das Spiel ist der Wahnsinn und ich freue mich auf eine spannende Saison!«

Klare Worte aus Schweden

Aber nicht nur die deutsche Szene äußerte sich über den neuesten FIFA-Ableger: Auch die schwedische FIFA-Legende Ivan »BorasLegend« Lapanje veröffentlichte auf Twitter eine ausführliche Liste an Verbesserungswünschen für die Fußballsimulation. Den meisten nahm sich EA zwar bereits im ersten Patch an (Alle Infos zu den Änderungen findet ihr hier), trotzdem blieben einige Punkte des Schweden noch offen.

So wünschte er sich, dass Pässe nicht so häufig vom Spiel korrigiert werden sollen. »Wenn jemand einfach nur den Ball hin- und her passen will, könnte er das sicherlich für 90 Minuten tun«, fügte Lapanje an. Zusätzlich kritisierte er auch das überarbeitete Dribbling-System, denn einige Tricks würden sich dadurch »sinnlos« anfühlen, schrieb er.

Bei einer Sache stimmte er jedoch seinem deutschen Kollegen Saltzer zu: »Fasst einfach nicht die Verteidigung an«. Denn dadurch hätten Spieler wieder Einfluss auf das Gameplay, anstatt sich auf den Computer verlassen zu müssen. Und genau das mache seiner Meinung nach den Unterschied zwischen Amateuren und Profis.

»Diese Scheiße macht das Spiel kaputt«

Um die gröbsten Fehler zu beheben, hat EA in der vergangenen Woche den ersten FIFA-Patch veröffentlicht und auch hier hatten die Profis mächtig Redebedarf, vor allem Wolfsburgs Benedikt Saltzer.

Der anfängliche FIFA-18-Fan beschwerte sich in seinem Stream lauthals über den Patch: »Diese Scheiße macht das Spiel kaputt« war sein Fazit. Denn aufgrund des neuesten Updates ist es nun wieder einfacher zu verteidigen. Auch Lapanje scheint nach seinem »Fasst einfach nicht die Verteidigung an«-Tweet ebenfalls kein Fan des neuen Patches zu sein.

Aber immerhin einer hat sich für das neue Update ausgesprochen: Der ehemalige Paris Saint-Germain-Profi August »Agge« Rosenmeier. »Warum regen sich die Leute so über den Patch auf? Ganz ehrlich: Mir gefällt’s«, twitterte er.

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Das Ziel des mittlerweile 20-köpfigen Teams des eSport Studios ist es, den eSport zusammen mit seinen Partnern multimedial erlebbar zu machen! Die in Hamburg ansässige Redaktion berichtet in Zusammenarbeit mit starken Partnern über das alltägliche eSport-Geschehen.

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