FIFA 17 vs. FIFA 16: Das sind die wichtigsten Veränderungen

Der Sprung von FIFA 16 auf FIFA 17 ist eine Umstellung. Wir zeigen euch, welche Features das Spiel am meisten verändern und worauf ihr besonders achten müsst.

  • von eSport Studio am 06.10.2016, 10:09 Uhr

Im Vergleich zum Vorjahr konfrontiert FIFA 17 die Spieler mit einigen Änderungen. Manche davon sind notwendig, andere unnötig und wieder andere so komplex, dass man sich erst einmal einige Zeit mit ihnen beschäftigen sollte. Wer erfolgreich spielen will, muss aber auf jeden Fall mit den neuen Features klar kommen. Worauf ihr beim Wechsel von FIFA 16 auf FIFA 17 zu achten habt, zeigen wir in unserer Aufstellung!

1. Die Engine

FIFA 17 läuft erstmals auf der Frostbite-Engine. FIFA 16 nutzt noch die Ignite-Engine, die extra für die Electronic Arts-eigenen Sportspiele entwickelt wurde. Jetzt, drei Jahre nach ihrer Einführung, ist die Ignite-Grafik out und EA stellt komplett auf die Software um, die zum Beispiel auch bei den Battlefield-Spielen zum Einsatz kommt.

Schick sieht das Ganze zwar aus, aber manchmal zeigt die neue Grafik schon noch leichte Kinderkrankheiten. Trotzdem sind die Belichtungseffekte und die gesamte Präsentation in FIFA 17 überaus ansehnlich!

2. Die Standards

Wer in FIFA 16 mit dem ruhenden Ball gut klar kam, wird mit FIFA 17 am Anfang seine Probleme haben, denn die Standards wurden modernisiert. Jetzt könnt ihr mit Anlauf Elfmeter und Freistöße schießen. Sieht gut aus, erfordert aber einiges an Übung.

Besonders die Eckbälle sind wieder um einiges gefährlicher, wenn man weiß, wie sie funktionieren. Die Elfmeter sind jedoch nicht mehr ganz so intuitiv und lassen sich daher um einiges schwerer verwandeln. Hier heißt es Elfmeter und Standards üben, sonst habt ihr im Spiel nichts zu lachen.

 

3. Die Mitspieler

Das Verhalten eurer Teamkollegen hat sich in einigen Punkten verändert. Besonders gravierend ist das Abwehrverhalten. So köpfen eure Leute den Ball seltener weg, sondern nehmen ihn mit der Brust an, oder lassen ihn abtropfen. Das bringt eure Abwehr manchmal ganz schön ins Schwitzen.

Aber auch die Keeper haben einige neue Moves drauf. Sie lassen den Ball des Öfteren abklatschen. Bei Ecken oder Flanken bekommt der Torwart nun hin und wieder auch mal ein Foul zugesprochen. Im Vorgänger war das selten bis gar nicht der Fall. Auch in der Offensive hat sich einiges getan: Neue Laufwege machen das Spiel flexibler, aber die Angriffszüge müssen erst gelernt werden. Also heißt es auch hier erstmal üben.

 

4. Das Gameplay

Das Spiel ist deutlich langsamer geworden. Die Spieler brauchen ein, zwei Schritte, bis sie in den Sprint kommen. Das ist realistisch, macht das Game aber deutlich träger. Überhaupt schwebt über dem ganzen Spiel der Begriff “Shielding”. Dahinter verbirgt sich DAS neue Feature in FIFA 17, was schon ganz cool ist, aber einen sehr großen Teil des Spiels beeinflusst.

Mit dem Shielding muss der Ball vom Gegenspieler abgeschirmt werden. Ohne die neue Technik ist ein Zweikampf in FIFA 17 gar nicht mehr vorstellbar, die Bälle gehen sonst sehr schnell verloren. Der Spieler wird quasi gezwungen, langsamer zu spielen – einfach durch das Mittelfeld sprinten, ist nicht mehr so simpel wie im Vorjahr.

5. The Journey

Erstmals hat die FIFA-Reihe einen Story-Modus. Ungefähr zwölf Stunden Spielzeit verspricht “The Journey”, wo ihr den Nachwuchsstar Alex Hunter spielt. In dessen Haut sollt ihr euch in der Premier League an die Spitze kämpfen. Hin und wieder gilt es dann auch schwierige Entscheidungen zu treffen, die eure Karriere und den Charakter von Alex definieren. Eine sehr coole Neuerung, die selbst FIFA-Abtrünnige ans Pad holen wird.

 

6. Das Ultimate Team

Auch in diesem Jahr ist der FIFA Ultimate Team-Modus mit von der Partie. Aber Achtung: Eure FUT-Mannschaften werden nicht übernommen! Ihr müsst in FIFA 17 neue Teams zusammenstellen. Doch einen kleinen Trost gibt es. Das Spiel erkennt, ob ihr schon mal FUT gespielt habt und in welchem Umfang. Abhängig davon erhaltet ihr Kartenpackungen, die euch den Aufbau eines neuen Teams erleichtern sollen.

Von Nicole Lange

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Das Ziel des mittlerweile 20-köpfigen Teams des eSport Studios ist es, den eSport zusammen mit seinen Partnern multimedial erlebbar zu machen! Die in Hamburg ansässige Redaktion berichtet in Zusammenarbeit mit starken Partnern über das alltägliche eSport-Geschehen.

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