FIFA 17: Mittelfeldspieler im Sturm – Geht das?

Philipp Lahm gab erst vor kurzem das beste Beispiel dafür, dass Fußballspieler nicht an eine Position gebunden sind. Ist das in FIFA 17 genauso?

  • von eSport Studio am 24.01.2017, 8:21 Uhr

Viele Fußballspieler werden von klein auf darauf getrimmt, eine bestimmte Position zu spielen. Bei Ausfällen ist es aber üblich, dass auch Mittelfeldspieler mal in der Defensive zum Einsatz kommen. Das kann so weit gehen, dass sie sich dort so wohl fühlen, dass sie dort bleiben. Anders sieht es in der Fußball-Simulation FIFA 17 aus.

Freie Positionswahl

In FIFA wird jedem Spieler eine bestimmte Position zugeschrieben und manchmal auch eine oder sogar mehrere Alternativen. Dabei handelt es sich allerdings ausschließlich um eine Empfehlung! Nichts hindert euch daran, selbst einen Torhüter in den Sturm zu stellen. Dieser Wechsel wäre natürlich sinnlos und es ist ratsam, die meisten Spieler auf ihren angegebenen Positionen einzusetzen. Eigentlich hängt aber alles nur von den einzelnen Werten der Spieler ab. Ein schneller, körperlich starker Mittelfeldspieler mit präzisem Schuss kann auch direkt vor dem Tor eine durchschlagende Wirkung entfalten. Diese Kombination ist außerhalb des Sturms allerdings selten.

Viel häufiger kommt es hingegen vor, dass defensive Mittelfeldspieler ähnliche Stärken haben wie Innenverteidiger. Bestes Beispiel dafür wäre Fabinho vom AS Monaco. In den defensiven Werten wie Fairer Zweikampf und Grätschen ist der Brasilianer seinem Landsmann und nominellen Innenverteidiger Jemerson überlegen und könnte diesen daher problemlos ersetzen. Das bringt vor allem mehr Flexibilität ins Team. Zum einen kann Fabinho bei Verletzungen und Ausfällen ohne Qualitätsverlust einspringen, andererseits kann er aber auch komplett die Rolle von Jemerson einnehmen. Dies wäre dann nützlich, wenn das Mittelfeld offensiver ausgerichtet werden soll und Fabinho auf seinen angestammten Platz ersetzt werden würde.

Auch Flügelstürmer können häufig auf beiden Außenbahnen zum Einsatz kommen. Aber aufgepasst: Der bevorzugte Fuß eines Flügelspielers ist oft entscheidend für seine Position. Spieler mit starkem rechten Fuß sind meistens auf der linken Bahn heimisch und umgekehrt. Durch eine hohe Anzahl von Sternen auf den schwachen Fuß lässt sich aber auch das umgehen.

Begrenzungen im Ultimate-Team-Modus

Der Ultimate-Team-Modus erlaubt deutlich weniger. Beim Zusammenstellen einer Mannschaft gilt es, auf die Chemie zu achten. Stellt ihr einen Spieler nicht positionsgetreu auf, hat dieser nicht die volle Chemie und kann dementsprechend auch nicht seine beste Leistung abrufen. Trotzdem sind Anpassungen möglich: So erlauben Positionskarten kleinere Wechsel, wie die vom rechten Mittelfeldspieler zum rechten Stürmer. Nutzt ihr gleich mehrere, könnt ihr sogar aus einem defensiven Mittelfeldspieler einen Stürmer machen.

Positionsänderungen vom Mittelfeldspieler zum Innenverteidiger sind allerdings nicht möglich. Zumindest nicht vor einem Match. Eingewechselte Spieler haben aber immer fünf Chemie. Das ist genug, damit ein Spieler die vollen Boni kriegt. Zu Beginn jedes Spiels ist es also möglich zu pausieren und Positionen zu tauschen oder einen neuen Spieler einzuwechseln, ganz wie es euch beliebt. Dann sind auch in FIFA Ultimate Team kaum Grenzen gesetzt.

Von Christian Mittweg

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Das Ziel des mittlerweile 20-köpfigen Teams des eSport Studios ist es, den eSport zusammen mit seinen Partnern multimedial erlebbar zu machen! Die in Hamburg ansässige Redaktion berichtet in Zusammenarbeit mit starken Partnern über das alltägliche eSport-Geschehen.

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