EVE Online bekommt limitierten Free2Play-Zugang

Nach 13 Jahren bekommt das Weltraum-MMO EVE Online einen limitierten kostenlosen Zugang, das Abo-Modell bleibt gleichzeitig aber bestehen.

  • von Patricia Geiger am 01.09.2016, 17:14 Uhr

Im November bekommt das Weltraum-MMO EVE Online die nächste Erweiterung – und einen kostenlosen Zugang. Allerdings wird das Spiel damit nicht komplett auf ein Free2Play-Modell umgestellt, das bisherige Abo-Modell läuft parallel unverändert weiter. Spieler, die den kostenlosen Zugang nutzen, bekommen nur ein eingeschränktes Skillset der Piloten.

Dazu führen die Entwickler CCP im November die »Clone-Zustände« ein. Der neue Basiszustand für alle Charaktere ist anschließend Alpha-Clone. Die Charaktere können trainieren und spezifische Skills nutzen, um die gebräuchlichsten Schiffe zu steuern. Kostenpflichtige Abonnements werden Omega-Clones, die wie aktuell aktive EVE-Charaktere unbegrenzten Zugang zur Skill-Entwicklung sowie zu schnellem Skill-Training haben.

Ein Wechsel zwischen Alpha und Omega ist jederzeit möglich, das Abo-Modell kann folglich auch ausgesetzt werden. Dann wandert der Charakter vom Omega- in den Alpha-Zustand, wird das Abo erneuert, wird aus Alpha wieder Omega. Spielen ist aber zu jeder Zeit möglich.

In einem Blog-Post erklären die Entwickler ihre Entscheidung, den Zugang zum Spiel vollständig zu öffnen. Außerdem erklären sie die neuen Zugänge im Detail.

»Wie wir alles wissen, ist EVE Online ein ganz besonderes Spiel. Unser Server mit nur einer Shard bedeutet, dass wirklich jeder Spieler alle anderen beeinflusst, egal ob wirtschaftlich, das Sammeln von Ressourcen, direkten Kampf oder schlechtes Posting. Das bedeutet wiederum, dass unser Universum mit jedem neuen Bewohner interessanter, aufregender und gefährlicher wird.

Genau wie ihr wissen wir das schon seit langer Zeit und, genau wie ihr, tun wir unser Möglichstes, um neue Leute in unser spektakuläres Sandbox-Spiel zu bringen. Ein Teil unserer Vision für die Zukunft von EVE Online war bereits seit einiger Zeit ein offenerer Zugang, aber durch die engen Vernetzungen des Spiels wird es auch angreifbar. Würden die Schleusen auf die falsche Art geöffnet, wussten wir, dass vom Zusammenbruch der Wirtschaft im Spiel bis hin zu Serverschmelzen alles möglich gewesen wäre. Mit der Zeit wurde unsere Hardware besser, der Code (größtenteils!) entwirrt und wir haben eine Gestaltung gefunden, hinter der wir stehen.«

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.