Erste Spielersperrungen bei Pokémon GO sorgen für Aufregung

Die ersten Spieler von Pokémon GO wurden gesper - unter anderem für den Besuch von Webseiten wie Pokevision.

  • von Patricia Geiger am 18.08.2016, 19:56 Uhr
Die Bann-Mail von Niantic

Nachdem Pokémon-GO-Entwickler Niantic und Nintendo bereits dafür gesorgt haben, dass Drittanbieterseiten wie Pokevision aus dem Netz verschwunden sind, scheint deren Nutzung nun ebenfalls Folgen für Spieler zu haben. In einer ersten Bannwelle hat Niantic zahlreiche User per Mail darüber informiert, dass ihre Accounts gesperrt wurden.

Die Sperrung begründet der Entwickler damit, dass die genutzten Hilfsseiten und Apps auf die Pokémon-GO-API zugegriffen haben, was gegen die AGBs des Spiels verstößt. Es sind also nicht nur Spieler betroffen, die Pokémon GO durch die Nutzung von Apps beispielsweise einen falschen GPS-Standort untergejubelt oder Bots verwendet haben.

Die Mail von Niantic enthält den Link zu einem Formular, das Spieler ausfüllen können, wenn sie denken, fälschlicherweise gesperrt worden zu sein.

Die Sperrung wegen der Nutzung von Pokevision und Co. sorgt schon jetzt für jede Menge Gesprächsstoff. Schließlich handelte es sich dabei nicht einmal um eine zusätzliche App, sondern lediglich um den Besuch einer Webseite. Damit ist auch wieder die Debatte entflammt, wie viele Daten Niantic tatsächlich auf dem Smartphone ausliest. Schließlich ist es für ein Spiel nicht gerade üblich, Zugriff auf den Browserverlauf des Nutzers zu haben.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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