Dying Light 2: Entscheidungen beeinflussen Spielverlauf und Spielwelt

Auf der E3 2018 hat Entwickler Techland sein neues Zombie-Survival-Spiel Dying Light 2 enthüllt. Mit namhafter Unterstützung an Bord setzt das Team seinen Action-Titel in einer offenen Spielwelt so um, dass eure Entscheidungen eine Menge Einfluss auf eure Umgebung haben.

  • von Sebastian Weber am 11.06.2018, 11:34 Uhr
Dying Light 2

Zombies, Survival, Ego-Perspektive, Open World – das alles sind Zutaten, die heute viele Spiele bieten. In Dying Light 2 mischt Entwickler Techland all diese Komponenten zusammen und verspricht dazu, dass der Spielverlauf stark einem Rollenspiel ähnelt.

Dabei hilft kein geringerer als Entwicklerveteran Chris Avellone, der bereits jede Menge Rollenspiele in seinem Leben entworfen hat. Unter anderem arbeitete der nämlich an Spielen wie Fallout: New Vegas, Neverwinter Nights 2, Pillars of Eternity oder Prey an den Erzählungen.

Dying Light 2: Horrorspiel mit Tiefgang

Nun zeichnet Avellone also bei Dying Light 2 für die Geschichte verantwortlich und zeigte auf der Pressekonferenz von Microsoft auf der E3 2018 auch direkt, welchen Einfluss das auf das Horrorspiel hat.

Die grundlegende Prämisse von Dying Light 2 ist simpel: Die Menschheit hat sich zu großen Teilen mal wieder in Zombies verwandelt. Die leben im Untergrund und kommen nur nachts zum Vorschein. Die Überlebenden dagegen leben an der Oberfläche, versuchen dort einigermaßen über die Runden zu kommen und verschanzen sich, sobald es dunkel wird, um nicht von den Monstern erledigt zu werden.

Dying Light 2 bietet dafür eine offene Spielwelt, die ihr aus der Ego-Perspektive erkunden könnt. Feinde erledigt ihr vornehmlich im Nahkampf und eure Umgebung durchquert ihr in toll inszenierten Parcours-Läufen, die stark an Mirror’s Edge erinnern.

Um nun aus dem Survival-Einerlei herauszustechen, will Techland die Geschichte von Dying Light 2 so aufziehen, dass vor allem eure Entscheidungen beeinflussen, was in der Spielwelt passiert.

In der kurzen Demonstration des Spiels, die ihr im Video oben sehen könnt, gibt Avellone direkt ein Beispiel:

In einer Mission sollt ihr für eine der Fraktionen in der Spielwelt ein paar zwielichtige Typen erledigen, welche die Wasserversorgung kontrollieren. Dabei habt ihr zwei Möglichkeiten, wie ihr vorgeht.

Wenn ihr euren Auftrag einfach erfüllt, dann legt ihr die Halunken um. Dadurch wird das Wasser zum frei erhältlichen Gut für alle, die in der Umgebung wohnen. Eigentlich positiv, oder? Nicht ganz, denn dadurch, dass ihr der Fraktion helft, die euch losgeschickt hat, gewinnt diese an Macht.

So baut sie zwar eure Umgebung aus und macht sie sicherer, aber mit dem Nachteil, dass sie die Bürger unterdrückt. Jeder, der dann nicht der Weisung dieser Fraktion folgt, der hat das Nachsehen.

E3 2018

Ihr könnt aber auch auf den Auftrag pfeifen und euch lieber mit den Halunken zusammentun. So gewinnen diese Kerle an macht und Wasser ist nur noch auf dem Schwarzmarkt erhältlich. Ihr bekommt dadurch aber Zugriff auf neue Waffen und Ressourcen.

Das wiederum führt aber auch dazu, dass eure Umgebung nicht so floriert wie bei der anderen Option, dafür werden die Bewohner aber nicht unterjocht. Allerdings lockt der Schwarzmarkt noch mehr zwielichtige Gesellen an, was auch für euch zu Problemen sorgen kann, da ihr dann offenbar mehr Konflikte mit menschlichen Widersachern fürchten müsst.

Dabei soll dieser Auftrag nur ein kleines Beispiel sein, wie eure Entscheidungen direkte Auswirkungen auf eure Umgebungen haben und vor allem auch den späteren Spielverlauf beeinflussen.

Intensive Inszenierung

Abseits des überraschenden Tiefgangs glänzt Dying Light 2 in der Demonstration vor allem mit der Inszenierung. Die Parcours-Läufe sind aus der Ego-Sicht toll dargestellt und erwecken ein Mittendrin-Gefühl. Die Kämpfe wirken wuchtig und brachial.

Grafisch überzeugt Dying Light 2 ebenso im Video. Die Spielwelt haben die Entwickler detailreich gestaltet, die Figuren sehen ebenfalls überaus passabel aus und die Lichtstimmung sorgt für eine unheimliche Atmosphäre, wenn es dunkel wird und die Monster ihre Unterschlüpfe verlassen.

Wann Dying Light 2 auf den Markt kommt, das ist bisher nicht bekannt. Das Horrorspiel soll aber für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One erscheinen.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.

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