The Division 2 Private Beta: Online-Volltreffer oder Fehlschuss?

Seit dem 07. Februar 2019 dürfen angemeldete Spieler in die Private Beta des Online-Taktik-Shooters The Division 2 reinschnuppern. Die Fortsetzung macht dabei einiges anders. Wir verraten, was genau.

  • von Benjamin Hillmann am 08.02.2019, 17:41 Uhr
The Division 2 bietet den Anblick des zerstörten Washington, D.C.

Vom 07. bis 11. Februar 2019 erhalten Vorbesteller von Tom Clancy’s The Division 2 die exklusive Möglichkeit, den neuen Shared World-Shooter anzuspielen. Wir haben für euch zusammengefasst

  • was die Private Beta über das fertige Spiel verrät
  • welche Veränderungen Spieler des ersten Teils erwarten
  • wie sich der neue Handlungsort auf den Spielablauf auswirkt

Folgende fünf Neuerungen und Veränderungen erwarten euch im verwüsteten Washington D.C. Wer mehr zur Dark Zone, Fertigkeiten oder Rogue-System lesen möchte, schaut bei unserer Übersicht zum Spiel vorbei.

Inhaltsverzeichnis

1. Parcour Mode & Co: Neue Kampftaktiken sind gefordert

Gleich mehrere Faktoren wirken sich bei The Division 2 deutlich auf Ablauf und Fluss der Feuergefechte aus. So wirken die Umgebungen weit weniger kontrastreich als im Vorgänger. Obendrein werden Gegner nicht mehr durchgehend mit einem entsprechenden Icon über ihrem Kopf markiert.

Diese beiden Änderungen führen dazu, dass sich Standort und Anzahl der Gegner weitaus schwieriger bestimmen lassen. Außerdem versuchen Feinde jetzt regelmäßig, uns in die Flanke zu fallen, was Schießereien zusätzlichen Anspruch verleiht. Dies führt wiederum dazu, dass wir uns wesentlich schneller bewegen müssen.

Bei Letzterem hilft der optionale Parcour Mode. Dieser erlaubt uns, beim Rennen automatisch über niedrige Hindernisse zu springen, hinter denen wir sonst in Deckung gehen würden. Das ermöglicht – ein bisschen Übung vorausgesetzt – wesentlich flüssigere Vorstöße und Rückzüge.

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2. Die Wahl der Waffen zählt mehr denn je

Handling und Eigenschaften der verschiedenen Schießprügel gestalten sich in The Division 2 wesentlich differenzierter. Schrotgewehre sind nun definitiv die beste Wahl für den Nahkampf. Mit dem Sperrfeuer des leichten Maschinengewehrs lassen sich hingegen Gegner perfekt festnageln.

Zudem unterscheiden sich Sturm- und Präzisionsgewehre jetzt deutlich von einander. Mit letzteren lassen sich vor allem stationäre Ziele bequem aus der Deckung ausschalten. Hier hat Ubisoft im Vergleich zum Vorgänger deutlich mehr Zeit investiert.

3. Tech-Skills wie Sucherminen werden wichtiger

Auch in der Fortsetzung des Online-Titels erwarten euch jede Menge Skills und Talente, die eure Spielfigur erlernen kann. Größere Bedeutung kommt dieses Mal den Tech-Fähigkeiten bei, die im Spielverlauf des ersten The Division teilweise etwas untergegangen sind.

Geschütze existieren nun zum Beispiel in zwei Ausführungen, nämlich als Sturm- und Scharfschützenvariante. Per Knopfdruck können wir diese sogar gezielt auf bestimmte Feinde ansetzen, was sie im Solo-Modus schon fast zu einem vollwertigen Team-Kameraden macht.

Zusätzlich lassen sich verschiedene Tech-Einsatzmittel mit einander kombinieren. Die Reparaturdrohne flickt nicht nur unsere eigene Rüstung, sondern auf Kommando ebenfalls ein beschädigtes Geschütz. Unsere Gegner haben im Gegenzug allerdings dazu gelernt und setzen Sucherminen & Co. auch gegen uns ein.

4. Gemeinsames Online-Spielen ist einfacher denn je

Das Vorgänger hatte beim Launch im März 2016 mit einigen technischen Problemen in Bezug auf die Online-Funktionen zu kämpfen. Bei The Division 2 scheint alles bereits in der Beta wesentlich runder zu laufen.

Das Finden anderer Spieler und Bilden gemeinsamer Teams geht schnell und problemlos von der Hand. Wer alleine unterwegs ist, wird vom Spiel hin und wieder dazu ermutigt, einen Hilferuf an andere Spieler zu senden, der meistens erwidert wird.

Das Spiel funktioniert sowohl alleine als auch im Team bereits sehr gut. Kein Wunder, schließlich vermengt der MMO-Shooter Einzel- und Mehrspielerelemente gekonnt und nahtlos. Dem Aufbau einer aktiven Spieler-Community steht also grundsätzlich nichts im Wege.

5. Die Story wirkt bis jetzt vage und inkonsequent

Die Hintergrundgeschichte und der Plot des ersten Division-Spiels sorgten 2016 für heftige Diskussionen über die politischen Implikationen des Katastrophenszenarios. Dass wir in der Rolle von Regierungs-Schläferagenten mit Waffengewalt die unteren Schichten der randalierenden Gesellschaft befriedeten, wurde nicht überall gut aufgenommen.

Dass The Division 2 den Ort der Handlung von New York City nach Washington D.C. – also ins politische Herz der USA – verlegt, sorgte erneut für Kontroversen. Besonders da in der echten US-Hauptstadt in diesen Tagen ein nicht unbedingt weniger dramatischer Machtkampf in der Regierung tobt.

Im Spiel selbst scheint Ubisoft allerdings jegliche Art von Bezügen zum realen Washington D.C. vermeiden zu wollen. Das wirkt durchaus grotesk. Vor allem, wenn das Spiel mit dem Namen eines toten Autors vermarktet wird, der durch seine zeitgenössischen Polit-Thriller bekannt geworden ist.

Die ersten Stunden in The Division 2 wirken inhaltlich völlig entleert. Ob das Spiel in Hinsicht auf die heikle Thematik überhaupt eine Perspektive oder Stellung einnimmt, bleibt aktuell unklar. Es wirkt, als hätten die Entwickler Angst vor dem Inhalt ihrer eigenen Geschichte und was diese über die reale Welt aussagen könnte.

Tom Clancy’s The Division 2 erscheint am 15. März 2019 für PlayStation 4, Xbox One und PC. Alles zu den weiteren Neuerungen verrät unser Division 2-Guide. Wer nach mehr postapokalyptischer Unterhaltung sucht, wird in unserem Special zu Spielen über den Weltuntergang fündig.

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Benjamin Hillmann
Benjamin Hillmann

Zuhause zwischen Star Wars, Hellboy-Comics & Klängen von Nick Cave. Geht gerne mit Nathan Drake auf Schatzsuche. Gefühlt geistig verkoppelt mit David Lynch & Hideo Kojima.

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