Dishonored: Der Tod des Outsiders angespielt – Chaosvermeidung

Bei unserem Termin auf der gamescom am Stand von Publisher Bethesda spielten wir knapp eine Stunde den nächsten Standalone-Ableger der Dishonored-Serie Der Tod des Outsiders an und lernten dabei das neue Auftragssystem kennen.

  • von Benjamin Schäfer am 01.09.2017, 9:13 Uhr

Entwickler Arkane Studios setzt seine beliebte Meuchelmörderserie Dishonored mit einer weiteren, alleine lauffähigen Auskopplung fort. Der Tod des Outsiders basiert auf dem zweiten Teil der Serie, entbehrt sich allerdings der »2« im Titel und benötigt weder das erste noch das zweite Dishonored, um zu funktionieren. Spieler, die die Vorgänger kennen, sind beim neuen Ableger aber ganz klar im Vorteil.

Denn beim namensgebenden Outsider handelt es sich nicht um irgendeinen aufmüpfigen Aussätzigen, sondern um die Wurzel allen Übels im Empire von Dishonored. In der Rolle von Billie Lurk machen wir Jagd auf die Person, die für viele Probleme verantwortlich zu sein scheint. Dabei lernen wir natürlich mehr über die Herkunft des Outsiders und wie wir ihn zur Strecke bringen können.

Billie Lurk aka Meagan Foster aka Wir

In unserer Anspielsession auf der gamescom verschlägt es uns ins Upper Cyria zu den Eyeless Leaders, die laut unseren Informationen eine Klinge besitzen, die den Outsider zu verletzen vermag. Dabei ändert Der Tod des Outsiders die bekannte Vorgehensweise der Dishonored-Serie kaum. Wir sammeln Hinweise und Informationen über unser Missionsziel, gehen dabei entweder vor wie ein Leisetreter oder schnetzeln alles nieder, was uns an die Kehle möchte.

Als Billie Lurk stehen uns dabei übernatürliche Fähigkeiten und Verbesserungen über Bonecharms zur Verfügung. Während sich bei Letzteren im Vergleich zu Dishonored 2 kaum etwas verändert, wartet Billie Lurk mit ihren ganz eigenen Fähigkeiten auf. In unserem Abschnitt konnten wir drei Fähigkeiten testen: Foresight, Semblance und Displace.

Foresight erlaubt es uns in Form eines Geistes durch das Level zu bewegen, um unser Vorgehen besser zu planen, Gegner ausfindig zu machen und weitere Hinweise zu finden. Mit Semblance übernehmen wir andere Menschen in unserer Umgebung und mit Displace springen wir im Handumdrehen an einen anderen Ort.

Aufträge vom Schwarzmarkt

Eine Neuerung von Dishonored: Der Tod des Outsiders sind die Contracts, also die Aufträge, die wir in der Nähe des Schwarzmarktes finden. Dabei reicht es, die Pinnwand mit den Aufträgen einmal zu besuchen, um alle Aufträge im Logbuch zu verzeichnen. Diese Jobs sind grundsätzliche bezahlte Nebenmissionen, die wir bei Bedarf und ohne große Umschweife in der Spielwelt erledigen können. Die genauen Bedingungen entnehmen wir dabei den kurzen Geschichten, die einen jeden Auftrag begleiten und diese besser in die Spielwelt integrieren.

Ein Auftrag, dem wir uns angenommen haben, verlangt von uns, den bekannten Pantomimen von Upper Cyria umzubringen. Allerdings muss es wie ein Unfall aussehen, damit niemand Verdacht schöpft. Somit konnten wir dem Straßenkünstler nicht einfach unser Schwert in den Körper rammen, sondern mussten den Ort um ihn herum erkunden, um eine passende Strategie zu entwickeln.

Solche Nebenmissionen sind eine nette Abwechslung zu den Storymissionen und holen noch ein bisschen mehr aus der reichhaltigen Spielwelt von Dishonored heraus. Die Belohnung der Contracts gibt uns mitunter einen kleinen Vorteil auf unserer Hauptmission. Die bestand übrigens darin bei Shan Yun einzubrechen, um die Klinge zu finden, die den Outsider verletzen kann. Doch dazu sind während unserer Zeit mit Dishonored: Der Tod des Outsiders nicht gekommen.

Dishonored: Der Tod des Outsiders erscheint am 15. September 2017 für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One.

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Benjamin Schäfer
Benjamin Schäfer