Dishonored 2 Tests: Geniales Abenteuer trotz Performance-Problemen

Dishonored 2 toppt den großartigen Vorgänger bei Story und Umfang, ist aber Hardware-hungrig und leidet unter Performance-Schwächen.

  • von Stephan Freundorfer am 14.11.2016, 9:33 Uhr

Am vergangenen Freitag ist der Nachfolger eines der eindrucksvollsten Action-Abenteuer der vergangenen Jahre erschienen: Dishonored 2 entführt euch erneut in eine stimmig designte, einzigartige Steampunk-Welt, wo ihr es als Ex-Attentäter Corvo Attano im altbekannten Dunwall und der mediterranen Hafenstadt Karnaca mit einer großangelegten Verschwörung aufnehmt.

Dabei dürft ihr euch erneut selbst entscheiden, ob ihr heimlich oder offensiv, lebensschonend oder gnadenlos vorgeht – dank Stealth-Mechanik, Klinge und Armbrust sowie einer Handvoll übersinnlicher Kräfte seid ihr sehr frei in eurer Spielweise.

Mehrmaliges Durchspielen ist aber nicht nur wegen der großen spielerischen Freiheit und der wundervoll gestalteten Level (die viel Raum für freies Erkunden lassen) Pflicht, sondern auch wegen Corvos Tochter. Thronerbin Emily Kaldwin steht als zweiter spielbarer Charakter bereit und bietet euch andere, einfallsreiche Fähigkeiten.

Mehr zur Qualität von Dishonored 2 werden wir euch diese Woche noch in einem Review präsentieren – da Hersteller Bethesda Testversionen nur noch kurz vor Release herausgibt, stecken wir noch mitten im zweiten Durchgang. Erste Dishonored 2-Wertungen der Fachpresse trudeln aber langsam ein, und die bestätigen unseren Eindruck: Der Titel dürfte das beste Action-Adventure des Jahres sein.

Eine Einschränkung gibt’s aber: In puncto Technik hat Dishonored 2 so seine Macken, gerade die PC-Spieler müssen sich auf – im Vergleich zur erhaltenen Leistung – zu große Herausforderungen an ihre Hardware gefasst machen. Ein entsprechender Patch für die PC-Version ist laut offiziellen Aussagen allerdings schon in Arbeit. Aber auch auf PS4 und Xbox One könnte die Bildrate höher sein. Wie stark das Spiel von der Power der PS4 Pro profitiert, hoffen wir bei unserem Test sagen zu können.

Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer