Diese fünf Videospielverfilmungen sollen bald ins Kino kommen

Die Gaming-Community wartet bisher noch vergeblich auf eine gelungene Spiele-Verfilmung. Diese fünf geplanten Adaptionen könnten das ändern.

  • von Stephan Freundorfer am 30.03.2016, 16:34 Uhr

Warcraft: The Beginning

Mit dem schlechten Ruf von Videospielverfilmungen könnte es schon am 26. Mai diesen Jahres vorbei sein. Denn dann kommt Warcraft: The Beginning ins Kino – ein Film, den Duncan Jones gedreht hat, der selbst ein bekennender Games-Fan ist. Mit Source Code und Moon verzeichnet der Regisseur außerdem gleich zwei beeindruckende Science-Fiction-Werke auf seiner Haben-Liste. Ob er auch das Fantasy-Genre beherrscht, werden wir im Sommer feststellen, wenn wir endlich den Ursprung des Konfliktes zwischen Orks und Menschen erleben dürfen. Millionen von World of Warcraft-Fans warten gespannt auf den ersten Film-Ausflug nach Azeroth.

Uncharted

Ebenfalls diesen Sommer sollte die Verfilmung von Uncharted in den Kinos starten, aber das Projekt hat momentan keinen Regisseur mehr. Wann es kommt, bleibt unklar. Dafür erscheint jetzt aber das mehrfach verschobene Spiel Uncharted 4: A Thief’s End, der Abschluss der Games-Reihe. Nathan Drake und seine Abenteuer eignen sich perfekt für mehrere abendfüllende Kinofilme: Der Nachfahre des Seefahrers Sir Francis Drake sucht in den Spielen unter anderem nach dem sagenumwobenen El Dorado. Wenn der Film dann kommt, könnte er mühelos die Nachfolge der alten Indiana Jones-Streifen antreten.

The Last of Us

2033 hat ein Pilz den Großteil der Menschheit dahingerafft oder in blutrünstige Mutanten verwandelt. Die Natur erobert die Städte zurück und die Überlebenden stehen unter Militär-Quarantäne. The Last of Us erzählt innerhalb dieses Settings die Geschichte einer eindrucksvollen Reise: Joel will das junge Mädchen Ellie in die Obhut von Widerstandskämpfern übergeben – am anderen Ende der USA Das ungleiche Paar kämpft sich also quer durch die dystopische Welt, ums nackte Überleben und gegen Plünderer. Kaum eine Videospielverfilmung wird sehnlicher und gleichzeitig skeptischer erwartet als The Last of Us.

Assassin’s Creed

Assassin’s Creed schickt sich pünktlich zum Jahreswechsel an, die Kinoleinwand zu erobern. Das umfassende Franchise bietet mehr als genug filmreifen Stoff: Seit Jahrhunderten kämpfen die Assassinen im Verborgenen gegen den Geheimbund derTempler. Zusätzlich beherrscht der mächtige Konzern Abstergo Industries die Technik, Menschen genetisch verankerte Erinnerungen ihrer Vorfahren durchleben zu lassen. Wodurch die Verfilmung sowohl in der Gegenwart als auch im Spanien des 15. Jahrhunderts spielt. Michael Fassbender schlüpft in die Rolle des eigens für den Film entwickelten Charakters Callum Lynch.

Tomb Raider

Ein überaus erfolgreiches Spiele-Reboot macht’s möglich: Die berühmteste Archäologin der Welt kehrt zurück auf die große Leinwand. Tomb Raider soll dann allerdings nichts mehr mit den Filmen zu tun haben, in denen Lara Croft noch von Angelina Jolie verkörpert wurde. Auch die Besetzung ändert sich: Gerüchten zufolge kommt Star Wars-Heldin Daisy Ridley für die ikonische Hauptrolle in Frage. Bis es soweit ist, dauert es aber noch eine ganze Weile – vor 2017 braucht ihr nicht mit dem neuen Lara Croft-Film rechnen.

Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer