Die KI verwaltet in Stellaris für den Spieler

Die Entwickler von Paradox haben neue Details zu Kernwelten und Sternensektoren im Weltraum-Strategiespiel Stellaris verraten.

  • von Patricia Geiger am 24.03.2016, 9:29 Uhr
Stellaris Reveal Teaser

In einem Entwickler-Tagebuch hat Paradox Development neue Informationen zum Weltraum-Strategiespiel Stellaris veröffentlicht. Themen des Postings im offiziellen Forum waren Kernwelten und die Aufteilung von Sternensektoren.
Die Mechanik dreht sich vor allem um Micromanagement. Paradox möchte verhindern, dass Spieler zu viel Zeit mit repetitiven Detailaufgaben verschwenden. Deshalb können sie nur eine gewisse Menge an Planeten selbst kontrollieren, die sogenannten Kernwelten. Wer darüber hinaus zu viele neue Planeten kolonisiert, erhält Abzüge auf Einfluss und Einkommen in seinem Imperium. Um das zu verhindern, bietet das Spiel die Möglichkeit, administrative Sektoren zu gründen.

Die Spieler bestimmen für die Sektoren Gouverneure, die die Sektoren von einem ausgewählten Hauptplaneten aus verwaltet werden. Der Planet muss von allen anderen Planeten des Sektors erreichbar sein. Spieler können den Sektoren einen Fokus geben, zum Beispiel Forschung oder Industrie, aber der Ausbau des Sektors und der einzelnen Planeten wird von der eingesetzten Gouverneurs-KI verwaltet.

Die Sektoren gelten als zum Sternenimperium gehörend und stehen über Vasallen, was einen lokalen Aufstand ausschließt. Im Lauf der Zeit verändert sich jedoch die Ideologie in den Gebieten. Das führt zur Migration bestimmter Bevölkerungsgruppen, die dann stark genug werden, um eigene Fraktionen im Reich bilden und Autonomie oder sogar Unabhängigkeit zu fordern.

Stellaris wird am 09. Mai 2016 für PC, Mac und Linux erscheinen.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.