Die besten Rennspiele im Vergleich: Vom Realismus-Raser bis zur Formel Fun

Gib Gummi! Tempo und Geschicklichkeit sind gefordert, wenn ihr über ruppige Rallyepisten und atemberaubende Rundstrecken brettert. Hier präsentieren wir euch die fünf besten aktuellen Rennspiele - und für welche Art von Videospiel-Piloten sie sich am besten eignen.

  • von Martin Deppe am 21.03.2016, 13:13 Uhr

Gran Turismo 6

Entwickler: Polyphony Digital
Erscheinungsjahr: 2013
Plattform: PlayStation 3

Worum geht es?

Die Gran Turismo-Reihe protzt seit jeher mit einem riesigen Fuhrpark. Eure Garage in GT 6 fasst unglaubliche 1.200 Fahrzeuge – die ihr euch aber erstmal durch Siege in verschiedenen Lizenzklassen verdienen müsst. Diese Klassen reichen vom Kart-Flitzer bis zum Formel-1-Boliden, die ihr noch umfangreich tunen und umbauen könnt.

Was macht GT6 besonders gut?

Gran Turismo 6 zelebriert seine Fahrzeuge richtiggehend. Es gibt lange Kamerafahrten, und die Modelle sind rundum gelungen. Obendrauf gibt’s Splitscreen-Rennen und einem Online-Modus für bis zu 16 Fahrer.

Für wen ist GT 6 geeignet?

Für Einsteiger bis Profis, die gerne hunderte Fahrzeuge sammeln. Die Gegner-KI ist allerdings sehr vorhersehbar. Am meisten Spaß macht GT6 deshalb online oder im Splitscreen.

Project Cars

Entwickler: Slightly Mad Studios
Erscheinungsjahr: 2015
Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One

Worum geht es?

Project Cars simuliert über 80 gut gemischte Fahrzeuge in 31 Locations und auf 110 Streckenvariationen. Ihr müsst euch nicht mit einer lahmen Karre langsam hocharbeiten, sondern könnt direkt festlegen, mit welchem Boliden ihr auf welcher Strecke starten wollt – und unter welchen Bedingungen.

Was macht Project Cars besonders gut?

Simulieren. Hier könnt ihr realistisch an den Einstellungen eurer Fahrzeuge feilen, und die KI-Fahrer fahren “menschlich”, machen also auch mal Fehler. Project Cars konzentriert sich auf die eigentlichen Rennen und verzichtet auf ausführliche Siegerehrungen und aufwändig animierte Menüs.

Für wen ist Project Cars geeignet?

Wie schwer ein Rennen wird, legt ihr hier selber fest. Dadurch werden auch Rennspiel-Einsteiger nicht frustriert, und Profis kommen trotzdem auf ihre Kosten. 

Forza Motorsport 6

Entwickler: Turn 10
Erscheinungsjahr: 2015
Plattform: Xbox One

Worum geht es?

460 Autos, 26 Strecken in 100 Kursvarianten: Forza 6 kleckert nicht, sondern klotzt. Der Fahrzeugpark umfasst Kleinwagen, SUVs, Limos, Roadster, Supersportwagen und echte Rennautos, darunter ganz neue Geschosse wie den Ford GT oder den Mazda MX-5. Die Pisten variieren zwischen echten Rennstrecken (etwa Nürburgring oder Brands Hatch), dazu kommen fiktive wie ein Flugplatz oder die Prager Innenstadt.

Was macht Forza Motorsport 6 besonders gut?

Regen! Hier erlebt ihr die realistischsten Regenrennen aller Zeiten – inklusive Aquaplaning und die Gischt des Vordermanns, die euch die Sicht nimmt. Aber auch ohne Regen sieht das Spiel fantastisch aus.

Für wen ist Forza 6 geeignet?

Einsteiger bis Profis können hier vorbildlich genau den passenden Schwierigkeitsgrad justieren, und es gibt viele optionale Fahrhilfen. 

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Trackmania Turbo

Entwickler: Nadeo
Erscheinungsjahr: 2016
Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One

 
Worum geht es?

Loopings, gewaltige Sprünge, Todesspiralen: Trackmania Turbo ist ein aberwitziger Fun-Racer! Die kleinen Flitzer treten in fünf Spielmodi an, darunter im Vierer-Splitscreen, abwechselnd im Hot Seat oder sogar zwei Spieler im selben Auto. Die rasanten Rennen schießen euch durch Lagunen, Canyons, rumpelige Talstrecken und ein kunterbuntes Stadion.

Was macht Trackmania Turbo besonders gut?

Sprünge! Tempo! Saltos! Trackmania Turbo lädt zum Sofort-Losspielen ein, weil es viel Carrerabahn-Atmosphäre auffährt. Trotzdem steckt ein knallhartes Spiel dahinter, denn die Strecken sind echt gewagt.

Für wen ist Trackmania Turbo geeignet?

Wer am liebsten mit und gegen Kumpels fährt, ist hier direkt in der Pole Position. Der unkomplizierte Raser macht auch Einsteigern gleich Spaß – Profis bauen sich eigene Strecken und motzen ihre Flitzer auf.

Dirt Rally

Entwickler: Codemasters
Erscheinungsjahr: 2015
Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One

Worum geht es?

Um den Kampf gegen die gnadenlose Uhr: Nur wer sein Rallye-Fahrzeug im Schlaf beherrscht, holt hier Bestzeiten. Alle anderen landen am nächsten Baum. Die holprigen Rennen über Pisten in Deutschland, Wales, Schweden, Finnland, Monaco und Griechenland sind pures Adrenalin, weil zum Beispiel innerhalb eines Rennens der Bodenbelag wechselt, etwa von Schnee auf Eis.

Was macht Dirt Rally besonders gut?

Das Spiel simuliert das Fahrverhalten hervorragend, dazu kommen detaillierte Cockpits und Beifahrer, Team-Management, schöne Wetter- und Lichteffekte, kräftige Sounds.

Für wen ist Dirt Rally geeignet?

Dieses anspruchsvolle Rallyespiel richtet sich vor allem an fortgeschrittene Rennspieler, idealerweise mit Force-Feedback-Lenkrad. Ein Controller mit Vibration tut’s aber auch. 

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Martin Deppe
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