Detroit: Become Human – Wer ist Alice wirklich?

In Detroit: Become Human macht ihr in der Geschichte von Kara direkt zum Start Bekanntschaft mit dem Mädchen Alice, das zum Dreh- und Angelpunkt für Kara wird. Wir erklären, wer Alice wirklich ist.

  • von Patricia Geiger am 30.05.2018, 12:44 Uhr
Detroit: Become Human

Achtung, dieser Artikel enthält massive Spoiler für die Geschichte von Detroit: Become Human! Ihr solltet also nur dann weiterlesen, wenn ihr euch auch wirklich sicher seid, dass euch Spoiler nichts ausmachen.

Wenn ihr mit Detroit: Become Human loslegt, dann lernt ihr im ersten Kapitel von Karas Geschichte direkt das Mädchen Alice kennen. Sie ist die Tochter von Todd, Karas Besitzer, und wirkt vom ersten Moment an verängstigt und eingeschüchtert, während Kara sich wie befohlen an den Hausputz macht.

Relativ beschäftigt sie sich dann aber genug mit Alice, vertraut diese ihr den Schlüssel zu einer Schatzkiste in ihrem Zimmer an. Darin findet Kara dann von Alice gemalte Bilder, die ihr früheres Leben zeigen – Karas Gedächtnis wurde nach einem »Unfall«, wie Todd es nennt, gelöscht. Das es kein Unfall war, erfahren wir allerdings relativ schnell: Todd hat seine Wut an der Androidin ausgelassen.

Durch die Bilder wird schnell klar, dass Kara und Alice eine enge Verbindung vor dem Zwischenfall hatten.

Alice retten

Wenig später rastet Todd im Kapitel »Stürmische Nacht« aus und wird seiner Tochter gegenüber gewalttätig, wenn wir als Kara nicht einschreiten. Dazu bietet Detroit: Become Human – je nachdem, wie gründlich ihr euch vorher im Haus umgesehen habt – mehrere Möglichkeiten.

Im schlimmsten Fall eskaliert die Situation komplett und Kara erschießt Todd, wenn ihr im Kapitel »Ein neues Zuhause« die Waffe in seinem Nachtkästchen gefunden habt und sie euch jetzt schnappt.

Erreicht ihr Alice allerdings vor Todd, dann habt ihr auch die Möglichkeit, ganz ohne Mord mit dem Mädchen zu flüchten. Dazu bietet euch Detroit: Become Human zwei Optionen: Entweder ihr klettert aus dem Fenster im Zimmer von Alice, wenn ihr diesen Weg im ersten Kapitel entdeckt habt. Oder ihr versteckt euch in einem der anderen Zimmer und rennt dann schnell nach unten, wenn Todd oben alles absucht.

Schafft ihr es durch die Vordertür, dann rennt Todd euch nach und brüllt Kara und Alice hinterher, sie müssten ihm gehorchen, weil sie ihm gehörten. Was genau meint er allerdings damit? Den Androiden Kara als sein Eigentum zu bezeichnen ist rein technisch gesehen zwar richtig, weil er ihn gekauft hat – bei seiner Tochter wirkt dieser Satz allerdings etwas seltsam.

Und je länger wir Detroit: Become Human spielen, umso mehr Hinweise bekommen wir, dass irgendetwas nicht stimmt. All diese Hinweise deuten in eine ganz bestimmte Richtung.

Ist Alice in Detroit: Become Human ein Android?

Das Geschrei von Todd, aber auch einige andere Kleinigkeiten und Dialogzeilen lassen im Verlauf von Detroit: Become Human immer wieder den Verdacht aufkommen, dass Alice ebenfalls ein Android und eben kein Menschenmädchen sein könnte.

Spätestens wenn ihr das Kapitel »Zlatko« in Detroit: Become Human so abgeschlossen habt, dass sich euch der Android Luther anschließt, werden die Hinweise aber deutlicher. Er spricht Kara an mehreren Stellen auf Alice an und meint, er müsse Kara etwas sagen – immer dann, wenn Kara sich ganz besonders um die Gesundheit des Mädchens sorgt.

Kara wimmelt Luther aber immer wieder ab und vertröstet ihn auf später. Dieses später zieht sich dann auch tatsächlich noch eine ganze Weile bis zum Kapitel »Scheideweg«. Dann platzt Luther mit der Information heraus, dass Alice tatsächlich ein Android ist. Und Kara muss sich entscheiden, ob sie das Robotermädchen in den Arm nehmen oder sich nach dieser Erkenntnis von Alice distanzieren möchte.

Wir zumindest hatten Alice zu diesem Zeitpunkt in Detroit: Become Human schon viel zu sehr ins Herz geschlossen, als dass wir sie hätten wegstoßen können. Durch Karas Akzeptanz wird die Dreiergruppe enger zusammengeschweißt – und es ergeben sich auch neue Wege, die sich teilweise auch erst zum Spielende öffnen.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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