Destiny: Der Anbruch – Das Weihnachts-Event unter die Lupe genommen

Zahlreiche Online-Spiele bieten aktuell Weihnachts-Events. Wir haben uns die Festlichkeiten in Destiny etwas genauer für euch angesehen.

  • von Patricia Geiger am 19.12.2016, 17:10 Uhr

Das Weihnachts-Event in Destiny trägt in diesem Jahr den Namen »Der Anbruch« und bringt jede Menge unterschiedliche Inhalte und Herausforderungen, von denen einige jedoch nur für erfahrenere Spieler mit entsprechend hohem Lichtlevel geeignet sind. Wir haben uns das Inhaltspaket für euch etwas genauer angesehen.

Wieder da: Die SRL

Im vergangenen Jahr hat die SRL in Destiny für großes Aufsehen gesorgt und jede Menge Fans gewonnen, die für eine dauerhafte Übernahme des Spielmodus plädiert haben. Also war es genau genommen eigentlich die logische Konsequenz, dass es sie auch in diesem Jahr wieder geben wird. Bei der SRL handelt es sich um die Sparrow-Rennliga hier geht es also (fast) nicht um Gegnerkills, sondern um Bestzeiten, auch wenn sich unter anderem Kabale und Vex den Fahrzeugen in den Weg stellen und auch die eine oder andere Hexe uns vom Sparrow schießen möchte. Dieses Jahr können Hüter auf vier unterschiedlichen Strecken um die beste Platzierung kämpfen:

  • Schimmernder Sand (Merkur)
  • Unendlicher Abstieg (Venus)
  • Haakon-Abgrund (Erde)
  • Campus Martius (Mars)

Im Turm hält Amanda Holliday auch wieder täglich neue Beutezüge bereit, für deren Abschluss Hüter Rangpunkte bei der SRL-Fraktion erhalten. Erreichen wir Rang fünf, dürfen wir uns bei ihr einen Sparrow sowie das »Schätze des Anbruchs«-Mystery-Paket kaufen. Darin können unter anderem Verbrauchsgegenstände enthalten sein, wie beispielsweise eine Kopfbedeckung, der wie der Kopf eines Schneemanns aussieht und zusätzlich zum normalen Helm getragen wird.

Abgesehen davon macht die SRL aber auch 50 Prozent des Urkundenbuchs »Wettkampfgeist« aus, das es passend zum Weihnachts-Event gibt. Hier warten kleinere und größere Herausforderungen auf uns: Beispielsweise müssen wir auf allen vier Strecken eine vorgelegte Zeit unterbieten, aber auch eine bestimmte Zahl Rennen absolvieren oder Tore passieren. Dafür gibt es mit jedem Rangaufstieg aber auch eine Belohnung, von Shadern bis hin zu Emotes und Emblemen.

Zu Weihnachten gibt es Geschenke

Ohne etwas dafür tun zu müssen bekommen wir für den täglichen Login einige Geschenke. Dafür müssen wir lediglich zum Turm fliegen und sie dort auf der Piazza öffnen. Verfehlen können wir sie im Prinzip nicht – sie stehen vor dem alten Eingang zum Eisenbanner-Event.

Hinter den kleinen Geschenken finden wir auch noch große Päckchen. Um sie zu öffnen, benötigen wir allerdings die entsprechenden Geschenkanhänger, und die bekommen wir nur durch die zugehörigen Ränge im Urkundenbuch. Aber auch die kleinen Präsente haben manchmal schöne Überraschungen parat. Meistens gibt es Crafting-Materialien, manchmal mogelt sich aber auch das eine oder andere Engramm dazwischen.

Die erste Geschenkrunde müssen wir uns noch in einer Mini-Quest verdienen. Eva Levante am Turm schickt uns los, den drei Vorhut-Anführern Zavala, Cayde und Ikora die richtigen Geschenke zu bringen. Dafür werden wir mit einem Mystery-Paket belohnt und dürfen anschließend jeden Tag Päckchen öffnen.

Neue Strikes zum Fest

Etwas aufwändiger ist da schon die Quests, die wir von Zavala und Amanda Holliday erhalten. Zavala schickt uns los, um die neuen-alten Strikes zu spielen. Es handelt sich dabei um die SIVA-Versionen von:

  • Der Schattendieb
  • Der Nexus
  • Der Wille Crotas

Die Strikes gibt es allerdings nur in der normalen SIVA-Krisen-Playlist, die ein Lichtlevel von 320 erfordert. In der normalen sowie der heroischen Playlist gibt es auch nen neuen Vorhut-Elite-Spielmodus. Hier geht es darum, im Strike für Gegnerkills Punkte zu sammeln und dadurch Medaillen zu verdienen. Auch hier gibt es eine eigene Seite im Urkundenbuch, die ausgefüllt werden möchte. Abgesehen davon gibt es auch noch neue Vorhut-Elite-Beutezüge, für die unter anderem auch Medaillen erspielt oder Strikes ohne Tode abgeschlossen werden müssen. Auf jeden Fall hält uns der neue Modus aber dazu an, auch inzwischen wohlbekannte Strikes immer wieder zu spielen, um auf die Jagd nach einem neuen Highscore zu gehen.

Fazit

Ein Besuch in Destiny lohnt sich während des Anbruchs ganz besonders. Entweder man sackt ein paar Materialien ein, ohne dafür große Anstrengungen erbringen zu müssen, oder man fährt ein paar Runden auf dem Sparrow – wobei einen hier ziemlich schnell der Ehrgeiz packt, ganz vorne liegen zu wollen. Und auch der neue Strike-Scoring-Modus motiviert dazu, auch altbekannte Strikes immer wieder zu spielen, um neue Höchstpunktzahlen zu erreichen.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.