Destiny 2: Fluch des Osiris – Das erwartet Hüter in der Erweiterung

Mit »Fluch des Osiris« steht der erste DLC zu Destiny 2 in den Startlöchern. Wir geben euch einen Überblick, was euch in der Erweiterung zum legendären Warlock erwartet.

  • von Patricia Geiger am 29.11.2017, 13:33 Uhr

Mit »Fluch des Osiris« bekommt Destiny 2  am 5. Dezember 2017 die erste Erweiterung. Wir haben für euch zusammengefasst, welche Inhalte euch erwarten werden. Denn der DLC bietet deutlich mehr als nur die Geschichte des legendären Warlocks Osiris.

Wie Osiris verschwand, bekamen Hüter erstmals in einem Livestream vor einigen Wochen zu sehen. Hier gab es eine der auch im DLC nicht minder optisch beeindruckenden Cutscenes zu sehen. Sein Geist Sagira – der erste Geist im uns bekannten Universum, der einen Namen trägt – war darin aber der heimliche Star und hat sich direkt eine eigene kleine Fangemeinde erquasselt. 

Neuer Planet: Merkur

Für Destiny-Veteranen ist der Merkur nicht komplett unbekannt: Titanen durften während einer Klassenmission schon einmal dorthin, außerdem gab es eine PvP-Map auf dem Planeten und wer in der PvP-Königsklasse »Prüfungen des Osiris« erfolgreich war, konnte den Leuchtturm auf dem Merkur besuchen.

Der Leuchtturm ist diesmal jedoch nicht mehr nur der PvP-Elite, sondern allen Spielern als neuer Hub zugänglich. Hier dürfen sich Hüter dann sogar einige Waffen craften – zumindest, wenn die entsprechenden Ressourcen im Spiel schon gesammelt wurden.

Vom Turm aus geht es dann auf den eigentlich Merkur, wo das Tor zum »Infinite Forest« wartet – eine Simulation der Robotergegner Vex, von der aus verschiedene Zeitebenen zugänglich sind. Die Ebenen zeigen unterschiedliche Versionen der gleichen Gebiete, die sich durch den Einfluss der Vex verändert haben.

Der Wald sieht dabei niemals gleich aus, weil die Versatzstücke jedesmal neu zusammengesetzt werden, wenn die Spieler durch das Tor treten. Außerdem bekommen sie es immer wieder mit neuen Gegnern zu tun – auch hier sind keine zwei Besuche gleich.

Am Ende des Infinite Forest wartet dann eine von drei Versionen des Merkur: Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, je nach Mission.

PvE auf dem Merkur mit neuen Herausforderungen

Auf dem Merkur erwarten Spieler wieder neue Adventures und Lost Sectors sowie Public Events – einer davon maßgeschneidert für den Merkur.

In fast voller Länge war dieses Event in einem zweiten Livestream von Bungie zu sehen. Die Entwickler haben dabei lediglich verschwiegen, wie das öffentliche Ereignis heroisch gemacht werden kann. 

Die Lost Sectors sind diesmal übrigens so lange nicht auf der Map zu sehen, bis die Story abgeschlossen ist. Ein weiterer Kniff betrifft die Adventures: Einige von ihnen werden heroisch sein, was man bisher nur von den öffentlich Events kannte, und mit zufälligen Modifizierungen ausgestattet.

Lost Prophecies mit neuen Quests

Komplett neu auf dem Merkur sind die Lost Prophecies. Mit dem Abschluss dieser Aufgaben erhalten Spieler die craftbaren Waffen. Insgesamt gibt es elf unterschiedliche Prophezeiungen und damit entsprechend auch elf Waffen, die hergestellt werden können.

Die Prophezeiungen sind dabei kleine Quests, die Spieler in ihrem Inventar einsehen können. In den Details der Quest gibt es dann auch Informationen, wo die einzelnen geforderten Komponenten gefunden werden können. Beispiele sind hier Public Events, aber auch Strikes, Schmelztiegel-Matches oder heroische Abenteuer auf dem Merkur.

Leviathan-Raid und Leviathan, Eater of Worlds

Vor eine neue Herausforderung stellt das neue Raid-Lair-System die Hüter. Dabei handelt es sich im Prinzip um kleinere Raids, von denen der erste Teil des »Fluch des Osiris«-DLCs ist.

Dieser erste Mini-Raid trägt den Namen »Leviathan, Eater of Worlds« und wird – keine große Überraschung – wie der große Leviathan-Raid ebenfalls auf dem Schiff von Imperator Calus angesiedelt. 

Enthalten sind neue Encounter, die entsprechend neue Mechaniken enthalten, außerdem gibt es auch einen neuen Boss. Zur Belohnung winken am Ende neue Waffen und neue Ausrüstungsteile. 

Wer mehr Zeit mitbringt und lieber den bereits bekannten Leviathan-Raid spielen möchte, kann das natürlich weiterhin tun. Hier erwartet Hüter künftig eine größere Herausforderung, da das empfohlene Power-Level auf 300 angehoben wurde.

Für alle Hüter, denen das noch nicht schwer genug ist, gibt es beide Aktivitäten auch im Prestige-Modus, also einem höheren Schwierigkeitsgrad.

Neue Strikes, höheres Level

Spieler von Destiny 1 kennen die heroischen Strikes bereits und dürften sich über die Rückkehr der härteren Versionen freuen.

Wer erst mit Destiny 2 eingestiegen ist, kann sich unter den heroischen Strikes eine Art Mittelweg zwischen den normalen Strikes und dem Dämmerungsstrike vorstellen.

Geeignet sind die heroischen Versionen also vor allem für Spieler, denen der Loot aus den normalen Strikes nichts bringt oder denen der Dämmerungsstrike einfach eine Ecke zu schwierig ist.

Die zwei neuen Strikes aus »Fluch des Osiris« werden im Lauf der Kampagne vorgestellt. Sie landen nach Abschluss der Kampagne in einer für drei Spieler skalierten Version dann auch in der Strike-Playlist, sind in der Kampagnenversion aber auch alleine spielbar.

Zahlreiche Hüter sind mit ihren Charakteren bereits an sämtliche Levelobergrenzen gestoßen und haben Spielerlevel 20 und Powerlevel 305 erreicht. Bald gibt es hier wieder mehr zu tun, denn mit dem DLC wird das Spielerlevel auf 25 angehoben, das Powerlevel steigt auf 335 – inklusive Mods.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.