Destiny 2: Dawnblade, Sentinel und Arcstrider – die neuen Sub-Klassen

Warlock, Jäger und Titan bekommen in Destiny 2 neue Unterklassen. Wir sagen euch, was es damit auf sich hat.

  • von Patricia Geiger am 16.05.2017, 17:34 Uhr

Nach der Erweiterung »König der Besessenen« hatten Hüter in Destiny über den Fokus die Auswahl aus drei Sub-Klassen pro Charakterklasse. Die alten Klassen gibt es in Destiny 2 nicht mehr, dafür wurden bei der Gameplay-Premiere in Los Angeles jedoch die neuen Fähigkeiten vorgestellt.

Erfahrene Hüter hatten im ersten Destiny immer die Qual der Wahl und mussten sich die Frage stellen: Welchen Fokus spiele ich? Hochgelevelt sollten sie schließlich alle sein, damit man seinen Charakter der aktuellen Herausforderung anpassen konnte. Im Raid empfahl es sich zum Beispiel, anders als im PvP anzutreten. Zur Erinnerung hier noch einmal eine Übersicht über die Sub-Klassen des Vorgängers:

  • Warlock: Leere-Läufer, Sonnensänger, Sturmbeschwörer
  • Jäger: Nachtpirscher, Revolverheld, Klingentänzer
  • Titan: Verteidiger, Stürmer, Sonnenbezwinger

Von einem Teil dieser Klassen müssen sich Veteranen nun aber verabschieden: Der Klingentänzer des Jägers, der Verteidiger des Titans und der Sonnensänger des Warlocks werden in Destiny 2 nicht mehr vorkommen. Sie machen die jeweiligen Fokus-Arten frei für neue Sub-Klassen. Die Charakterklassen bleiben jedoch erhalten. Hier eine Übersicht der neuen Sub-Klassen, die die oben genannten Varianten ersetzen:

  • Warlock: Dawnblade
  • Jäger: Archstrider
  • Titan: Sentinel

Werden in Destiny 2 nun die Super gezückt, greift der Warlock zum flammenden Schwert, der Titan hat ein Leere-Schild und der Jäger einen Arkus-Speer. 

Zusätzlich zum Super verfügen die Klassen weiterhin über diverse Abwandlungen von Granate und Nahkampf, dazu kommt jedoch noch eine dritte Fähigkeit. Wir haben beim Preview-Event die Warlock-Klasse genauer unter die Lupe genommen und uns dabei einerseits mit dem neuen Super vertraut gemacht, der uns bereits jetzt ähnlich viel Spaß macht wie der des Sturmbeschwörers. Andererseits konnten wir aber auch das Zusammenspiel der neuen Fähigkeiten etwas genauer ansehen.

Neben Super, Granate und Nahkampf kann der Warlock noch eine Art Strudel erzeugen, den es in zwei Ausführungen gibt. Variante eins sorgt dafür, dass alle Mitspieler im Einzugsbereich geheilt werden, in Version zwei wird dafür ihr Waffenschaden erhöht.

Welche Variante Hüter wählen, kommt einerseits natürlich auf den eigenen Spielstil und die eigenen Präferenzen an, andererseits aber auch auf den Spielmodus. Während wir den ersten Strike aus Destiny 2, »The Inverted Spire« gespielt haben, hat sich die Heil-Variante als durchaus nützlich erwiesen. Im PvP hingegen macht etwas erhöhter Schaden schnell den Unterschied zwischen Punkten und Respawn.

Abgesehen davon konnten wir aber auch einen ausgiebigen Blick auf das Charakter-Menü werfen, das deutlich übersichtlicher gestaltet ist als im Vorgänger, auf den ersten Blick aber auch etwas weniger Auswahlmöglichkeiten bietet. 

Für noch mehr Informationen zu Destiny 2 empfehlen wir euch, unsere ausführliche Zusammenfassung mit allen Infos aus der Gameplay-Premiere zu lesen.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.