Call of Duty: Infinite Warfare – Combat Rigs statt Klassen

Bei der Call of Duty XP in Los Angeles wurden die Klassen des neuen Call of Duty: Infinite Warfare vorgestellt. Wir geben euch einen Überblick, was euch erwartet.

  • von Ann-Kathrin Kuhls am 02.09.2016, 11:37 Uhr
Multiplayer Call of Duty Advanced Warfare

Wenn Call of Duty: Infinite Warfare am 4. November 2016 erscheint, werden die Klassen durch die so genannten Combat Rigs ersetzt. Das sind Kampfanzüge, die in ihren Fähigkeiten jeweils einen von sieben unterschiedlichen Kampfstilen unterstützen. Dabei verfügt jeder der sieben Rigs noch einmal über die sogenannten Payloads und Traits, mit denen sich der Kampfanzug noch weiter personalisieren lässt.

Der Warfighter-Rig ist für den direkten Angriff am Besten geeignet. Einer seiner Payloads ist beispielsweise die Claw. Diese Schusswaffe verschiesst schnelles Streufeuer, das in zwei Richtungen gleichzeitig fliegt und zusätzlich von den Wänden abprallt. Damit ist keiner der Gegner im direkten Umfeld mehr sicher. Einer der Traits, Persistence, sorgt zusätzlich dafür, dass sich ein Scorestreak, den man nach besonder vielen Treffern erlangt, nach dem Tod nicht zurücksetzt. So müssen wir den Tod zumindest in Sachen Punkte-Multiplikator nicht mehr fürchten.

Der Stryker ist vor allem im taktischen Support wichtig. Wählen wir die Micro-Turret als seinen Payload, können wir damit eine kleine Geschütz-Station aufbauen, die wir entweder selbst nutzen oder unseren Team-Mitgliedern zur Verfügung stellen können. Wenn wir das mit der Trophy-Drone kombinieren, die um uns herumschwirrt und einmalig Granaten abwehrt, sind wie die perfekte Unterstützung für unser Team.

Bei den Phantoms steht vor allem die Tarnung im Vordergrund. Deswegen sind sie auch in der Lage, sich im Kampf bis zum nächsten Schuss unsichtbar zu machen und erhalten außerdem einen Rückenschild, der verhindert, dass sie am Ende noch selbst erschossen werden, wenn sie sich an ein nichts ahnendes Opfer anschleichen.

Der Merc ist im Gegensatz zum wendigen Phantom schwer bewaffnet und gerüstet. Darum bringt er uns am meisten, wenn wir ihn defensiv spielen. Sein Payload Steeldragon kann mit einem Schlag mehrere Feinde automatisch anvisieren. Das sind dann zwar nicht unbedingt tödliche Schüsse, dafür halten wir unsere Feinde damit aber sehr effektiv in angenehmer Entfernung.

Der FTL ist eher experimentell. Wenn wir am liebsten mit Guerilla-Taktik schnell zu Zielen hin- und wieder zurückhuschen, passt FTL (die englische Abkürzung für faster than light, also schneller als das Licht) perfekt zu uns. Mit dem FTL-Sprung können wir uns praktisch zu weiter entfernten Zielen hin- oder aus brenzligen Situationen hinausteleportieren. Den perfekten Überblick behalten wir mit der Perception-Trait. Die alarmiert uns, wenn uns jemand aus dem gegnerischen Team anvisiert oder anschaut. Das spart uns den lästigen Blick über die Schulter.

Zu guter Letzt konzentriert sich der Synaptic vor allem auf den Nahkampf. Sein Reaper-Payload lässt uns auf allen vieren mit unheimlicher Geschwindigkeit unserem Gegner entgegensprinten und verstärkt gleichzeitig unsere Nahkampfattacke, sodass wir unsere Feinde wie Raubtiere anfallen können. Der Combar Burst gibt uns einen zusätzlichen Boost.

Neben den neuen Rigs enthält Call of Duty: Infinite Warfare noch weitere interessante Neuerungen wie Waffencrafting und Missions-Teams. Alle Infos dazu findet ihr bald bei uns auf GAMEZ.de

Ann-Kathrin Kuhls
Ann-Kathrin Kuhls

Erstes Spiel: Jazz Jackrabbit Lieblingsgenres: Action-Adventure, (Japan-)Rollenspiele, Strategie Lieblingsspiele/-serien: Final Fantasy, The Last of Us, Alice: Madness Returns, XCOM: Enemy Unknown