Call of Duty: Black Ops 4 – Alle Infos zum neuen Ego-Shooter

Gestern Abend haben Publisher Activision und Entwickler Treyarch Call of Duty: Black Ops 4 offiziell vorgestellt. Warum der Ego-Shooter, der am 12. Oktober 2018 erscheint, die Reihe gehörig auf den Kopf stellt, das erfahrt ihr hier.

  • von Sebastian Weber am 18.05.2018, 17:10 Uhr
Call of Duty: Black Ops 4

Schon vor einigen Wochen hatte Publisher Activision die Enthüllung von Call of Duty: Black Ops 4 für den gestrigen Donnerstag, den 17 Mai 2018 angekündigt.

Fans der Shooter-Reihe warteten gestern also gebannt darauf, dass der 18. Teil von Call of Duty vorgestellt wird.

Wieso die ersten nun vorliegenden Informationen zu Call of Duty: Black Ops 4 so manchen Freund der Serie überraschen dürften, das erfahrt ihr hier.

Call of Duty: Black Ops 4 ohne klassischen Einzelspielerpart

Die erste große Überraschung des gestrigen Abends dürfte gewesen sein, dass Call of Duty: Black Ops 4 auf die traditionelle Singleplayer-Kampagne verzichtet.

Die vorherigen drei Teile führten Alex Mason als Helden ein und führten euch von der Invasion der Schweinebucht im Jahr 1961 über das Ende der 1980er bzw. den Anfang der 1990er Jahre, in denen Mason einen Terroristen jagt.

Später kam Masons Sohn hinzu, der in der Zukunft des Jahres 2025 in die Soldatenstiefel seines Vaters schlüpft und ebenfalls Fieslingen auf der Spur ist, während euch Teil 3 der Black-Ops-Reihe noch weiter in die Zukunft und in die Haut von technisch manipulierten Soldaten schlüpfen ließ.

Doch diese Einzelspielererlebnisse, die sich immer durch eine tolle Atmosphäre und beeindruckende Inszenierung auszeichnete, gehören nun offenbar der Vergangenheit an.

Fokus auf Mehrspieler und Koop

Publisher Activision und Entwickler Treyarch konzentrieren sich bei Call of Duty: Black Ops 4 vor allem auf den Mehrspielermodus sowie die Koop-Metzeleien des ebenfalls populären Zombiemodus. Neu hinzu kommt dafür ein Battle-Royale-Part, der ziemlich ambitionierte Versprechungen mit sich bringt.

Klassischer Multiplayer-Modus

Der typische Mehrspielerteil von Call of Duty: Black Ops 4 wirkt etwas geerdeter als im Vorgänger Black Ops 3. Die Zeit der Wall Runs, Jetpacks und Co. scheinen vorbei. Stattdessen finden die Feuergefechte vor allem auf dem Boden statt.

Zur Wahl habt ihr dabei verschiedene Soldatenklassen, Specialists genannt, die unterschiedliche Fähigkeiten mit sich bringen. Specialist Ruin zum Beispiel hat einen Wurfhaken im Gepäck, mit dem ihr euch über die Karten katapultieren könnt.

Crash dagegen ist der Medic im Team und kann verwundete Mitspieler heilen. Recon schließlich ist eine Art Aufklärer, der mit einer Fähigkeit den Fog of War auf der Karte lüften kann.

Der verhindert nämlich, dass ihr Gegner auf der Minimap erspäht. Sobald jedoch jemand einen Schuss abgibt, egal ob ihr selbst oder ein Gegner, wird derjenige für alle sichtbar.

So soll Call of Duty: Black Ops 4 mehr taktischen Tiefgang bieten, während die Mehrspielerpartien bisher ja vor allem auf Map-Kenntnis und schnelle Reflexe ausgelegt waren.

In Call of Duty: Black Ops 4 sollen die Teams aber vor allem von gut aufeinander abgestimmte Fähigkeiten der verschiedenen Specialists profitieren. Dazu soll auch die Planung der »Spielzeuge« einen entscheidenden Vorteil bringen.

Kill-Streaks und ähnliches bleiben aber natürlich Teil der Spielerfahrung, die jeder Call-of-Duty-Spieler kennt und liebt. Außerdem dürft ihr auch die Bewaffnung eurer Soldaten anpassen und mit Visieren und Co. eurer Spielweise anpassen.

Zombie-Modus mit drei verschiedenen Szenarien

Den kooperativen Spielmodus, in dem ihr mit Freunden jede Menge Untote wieder ins Jenseits befördern dürft, gibt es nun ja schon seit Jahren in jedem Call of Duty. Auch Call of Duty: WWII bot den beliebten Zombie-Modus und bekam da immer wieder neue Inhalte spendiert.

In Call of Duty: Black Ops 4 stehen euch von Anfang an gleich drei Szenarien zur Verfügung, in denen ihr die Modergesichter bekämpfen dürft.

Alle haben eine ähnliche Hintergrundgeschichte, die sich um einen mysteriösen Kult und ein seltsames Artefakt dreht, mit dem dieser jeden Menschen in einen Untoten verwandeln kann.

Szenario Nummer 1 führt euch dabei ins antike Rom, wo ihr in einer Gladiatorenarena offenbar die Biester erledigen sollt. Das Ungewöhnliche hier: Im Trailer haben die Charaktere dafür nur typische Nahkampfwaffen wie Schwerter in der Hand. Das scheint also das klassische Call-of-Duty-Geballer ziemlich auf den Kopf zu stellen.

Daneben gibt es einen Luxusdampfer, der an die Titanic erinnert, der ebenfalls von den lebenden Toten heimgesucht wird. Der verheerende Eisberg, der seinerzeit die unsinkbare Titanic auf den Grund des Meeres schickte, scheint ebenfalls mit von der Partie zu sein.

Der dritte Schauplatz ist offensichtlich ein Gefängnis bzw. eine Gefängnisinsel, die an Alcatraz angelehnt zu sein scheint.

Ambitionierter Battle-Royale-Modus

Mit Blackout führen die Entwickler Treyarch schließlich einen gänzlich neuen Spielmodus in Call of Duty: Black Ops 4 ein. Dieser Battle-Royale-Modus, den Spieler von Playerunknown’s Battlegrounds oder Fortnite sicherlich schnell beherrschen werden, klingt dazu auch noch überaus ambitioniert.

Zunächst einmal versprechen die Entwickler nämlich eine immens große Karte, auf der ihr gegen die anderen Spieler antreten dürft. Es ist die Rede davon, dass das Areal rund 1.500 Mal so groß sei, wie die beliebte Mehrspielerkarte Nuke Town. Im ersten Trailer seht ihr dabei, dass es somit auch die unterschiedlichsten Gebiete gibt: von Wolkenkratzern, über Bergregionen oder weitläufige Flächen.

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Damit ihr dabei nicht minutenlang ohne Gegnerkontakt umherirrt, dürft ihr diese gigantische Map nicht nur zu Fuß durchqueren, sondern auch mit Land-, Luft- und Wasserfahrzeugen – hier werden sicherlich Erinnerungen an den Konkurrenten Battlefield wach.

Zum Start der Partien stehen euch außerdem eine große Menge aus bekannten Figuren aus der Call-of-Duty-Reihe zur Wahl, in deren Haut ihr schlüpfen dürft. Danach dürfte sich der Spielverlauf dem der beiden anderen genannten Battle-Royale-Spiele ähneln: Ziel auf der Karte ist es, als letzter oder als letztes Team zu überleben.

Ob Call of Duty: Black Ops 4 dabei eine ähnliche Zonen-Mechanik bietet, wie zum Beispiel PUBG, das ist bisher nicht bekannt. Ebenso gibt es noch keine Informationen darüber, wie viele Spieler in Blackout gegeneinander antreten dürfen und ob es zum Beispiel eine Art Charakterprogression geben wird, sodass ihr über gewonnene Matches mehr Equipment oder ähnliches bekommt.

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Call of Duty: Black Ops 4 erscheint offiziell am 12. Oktober 2018 für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One. Bis dahin dürften wir auf der E3 2018 neue Informationen erhalten, die im Juni in Los Angeles stattfindet.

Und auch auf der gamescom in Köln wird Call of Duty: Black Ops 4 sicherlich vertreten und vielleicht sogar spielbar sein. Wenn ihr also Europas größte Videospielemesse besuchen wollt, dann macht bei unserem Gewinnspiel zu Call of Duty: Black Ops 4 mit, wo wir in Kooperation mit Activision Tageskarten für die Messe verlosen.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.