Besserer Feinschliff von Quantum Break durch Verschiebung

Remedys Creative Director Sam Lake hat in einem Interview erklärt, wieso der Zeitreise-Shooter verschoben wurde und wie sich die Verschiebung ausgewirkt hat.

  • von Patricia Geiger am 04.04.2016, 15:53 Uhr

Eigentlich hätte der Zeitreise-Shooter Quantum Break schon Ende 2015 erscheinen sollen, jetzt steht es ab 5. April in den Läden. Im Interview mit der Webseite MCV UK hat nun der Creative Director von Remedy Entertainment, Sam Lake, erklärt, wieso das Spiel verschoben wurde und wie sich die zusätzliche Entwicklungszeit auf das Spiel ausgewirkt hat.

»Die Verschiebung ging komischerweise von Microsoft aus«, sagte Lake. »Sie haben sich das Portfolio mit bevorstehenden Spiel-Releases angesehen und empfanden es als blödsinnig, all die größeren Spiele gleichzeitig auf den Markt zu bringen, wo sie untereinander um die Gunst des Publikums kämpfen müssten. Sie wollten das Lineup entzerren.«

Bei Remedy habe man sich natürlich über die zusätzliche Entwicklungszeit gefreut. »Bei einem so großen Spiel ist die Polishing-Phase unentbehrlich. Durch die zusätzliche Zeit wurde der letzte Schliff viel feiner, wir konnten viel mehr Testdurchläufe starten und entsprechend die Spielerfahrung verbessern.«

Lake äußerte sich außerdem auch zu der Ankündigung, dass Quantum Break zusätzlich zur Xbox One auch auf dem PC erscheint und der darauffolgenden Aufregung bei den Spielern. »Es hat mich verblüfft, aber im Nachhinein kann ich die Reaktion irgendwie verstehen. Die Leute sind sehr leidenschaftlich, wenn es um die von ihnen gewählte Plattform geht. Diese Leidenschaft ist sehr wichtig für uns, denn leidenschaftliche Menschen sind bereit zu kämpfen und Informationen zu verbreiten. Das verstehe und schätze ich. Aber manchmal kann es auch in Negativität umschlagen.«

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.