Battlefield 1: Änderungen und Neuerungen des Spring-Updates

Züge, Ordensbänder und Gefallene spotten: Das April-Update zu Battlefield 1 bringt jede Menge neue Inhalte.

  • von Patricia Geiger am 25.04.2017, 12:36 Uhr

Im Rahmen eines Livestreams haben die Entwickler von DICE einen Einblick in die Neuerungen und Veränderungen gegeben, die Battlefield 1 mit dem Spring-Update bekommen wird. Dabei kommen zahlreiche ersehnte Features auf die Spieler zu.

Das Map-Voting, das bereits vor einigen Wochen auf dem Testserver eingeführt wurde, kommt mit dem April-Update auch auf die normalen Server. Dabei werden am Ende der Runde zufällig zwei Karten aus der aktuellen Rotation ausgewählt, von denen die Spieler dann eine auswählen dürfen. 

Auch die bereits Anfang April angekündigten Züge beziehungsweise Platoons sind Teil des Spring-Updates für Battlefield 1. Bis zu 100 Spieler können sich dabei zusammenschließen. Wie zuvor in Battlefield 4 und Co. kann das Platoon einen eigenen Namen sowie ein Platoon-Tag festlegen und ein eigenes Bild erstellen. Der gleiche Name kann mehrfach vergeben werden.

Die Organisation der Platoon ist übersichtlich: Es gibt jeweils einen General mit allen Rechten, darunter den Colonel mit eingeschränkten Rechten. Eine Stufe weiter unten steht der Lieutenant mit wenigen Rechten und anschließend gibt es die normalen Mitglieder ohne besondere Verwaltungsrechte.

Der Vorteil der Platoons ist, dass Spieler anderen Mitgliedern jederzeit nachjoinen können. Darüber hinaus sind in Battlefield 1 angelegte Platoons auch für Battlefield 4 verfügbar. Spieler können maximal zehn Platoons angehören. Besteht ein Squad komplett aus Mitgliedern eines Platoons, ändert sich der Squadname entsprechend. Darüber hinaus wird im Spielmodus »Eroberung« das Bild des Platoons auf der Flagge abgebildet, das den größten Teil zur Einnahme des Punktes beigetragen hat.

Auch Gameserver-Admins bekommen mit dem Update einige Neuerungen spendiert. Es wird künftig passwortgeschützte beziehungsweise private Server geben. Hinzu kommt eine VIP-Playerliste, 6-Spieler-Start sowie die Möglichkeit, mehrere Server-Admins einzusetzen.

Die bisher auf dem Testserver verfügbaren Elite-Waffenvarianten finden mit dem Spring-Update ebenfalls ihren Weg in den Weltkriegs-Shooter. Dabei handelt es sich um Abwandlungen der bereits vorhandenen Level-10-Waffen, die durch den Abschluss von Herausforderungen freigeschaltet werden können.

  • Hellriegel 1915 Defensive (200 Kills mit der Hellriegel und 25 mit AT Minen)
  • Selbstlader 1906 Sniper (200 Kills mit dem Selbstlader 1906 und 25 mit Gewehrgranaten)
  • Huot MG Automatic Optical (200 Kills mit dem Huot MG und 25 Nahkampfkills)
  • Martini Henry Sniper (200 Kills mit der Martini Henry und 25 Kills mit dem Bajonett Charge)

Darüber hinaus können Medics künftig gefallene Mitspieler spotten, um ihnen so zu signalisieren, dass man sie wiederbeleben möchte. DICE hat außerdem am Punktesystem im Spielmodus »Eroberung« gearbeitet. Bei der Flaggeneinnahme gibt es nach dem Update weniger Punkte pro Tick, stattdessen bekommen Spieler nun sekündlich Punkte, wenn sie sich im Flaggeneinzugsbereich befinden. Zudem steigert sich die Anzahl der Punkte im Verlauf der Eroberung.

Das April-Update bringt zu guter Letzt noch 19 neue Ordensbänder mit dem Fokus auf Teamplay ins Spiel. Spieler erhalten bald schon 500 Bonuspunkte für das Wiederbeleben und Aufmunitionieren von Mitspielern, das Markieren von Gegnern sowie weitere Aktionen, die dem Team zu Gute kommen. Außerdem gibt es fünf neue Dogtags, darunter spezielle Erkennungsmarken für deutsche und japanische Spieler sowie für das vergangene Battlefest.

Einen konkreten Termin für das Update gibt es momentan noch nicht, da das Update noch den Freigabeprozess für die Konsolen durchlaufen muss.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.