Assassin’s Creed: Origins – Release, Story, Gameplay & weitere Infos

Wir fassen in unserem Überblick alle wichtigen Infos zu Assassin's Creed: Origins für euch zusammen und fügen über regelmäßige Updates neue Details hinzu.

  • von Patricia Geiger am 25.09.2017, 15:03 Uhr

Nach einer einjährigen Pause meldet sich Ubisoft mit einem neuen Teil der Action-Adventure-Reihe Assassin’s Creed zurück. Dabei werden einige der bisherigen Spielprinzipien neu erdacht und bringen frischen Wind in die Geschichte rund um die nach Kodex agierenden Meuchelmörder.

Damit ihr einen umfassenden Überblick über Assassin’s Creed: Origins bekommt, haben wir eine Übersicht mit allen wichtigen Infos für euch zusammengestellt. Diese werden wir im Lauf der Zeit durch regelmäßige Updates auch immer auf dem aktuellsten Stand halten.

Inhaltsverzeichnis

Wann erscheint Assassin’s Creed: Origins?

Das Action-Adventure mit Hauptfigur Bayek erscheint am 27. Oktober für PlayStation 4, Xbox One und den PC.

Worum geht es in der Story?

Nachdem die Assassin’s-Creed-Reihe zuletzt mit Syndicate einen Abstecher ins viktorianische London unternommen hat, geht es diesmal zeitlich ein ganz Stück zurück: Als Bayek sind wir in Ägypten zur Regierungszeit der letzten Pharaonin Kleopatra unterwegs.

Die wurde von ihrem Bruder, dem Kindkönig Ptolemaios XIII., entmachtet – der wiederum kaum mehr als eine Marionette des »Orden der Ältesten« zu sein scheint. Der Orden ist ein Vorläufer der Templer, der nach der Macht der Götter strebt.

Die Pharaonin will ihre Macht zurück und setzt dabei nicht nur auf politische Schachzüge, sondern auch auf Bayeks Klinge. Der letzte Medjau agiert zumindest teilweise auf Kleopatras Geheiß und räumt Feinde aus dem Weg, die ihren Plänen im Weg stehen.

Andererseits hat Bayek auch eine ganz persönliche Geschichte mit dem Orden und sinnt nach Rache. Auf seinem Feldzug erleben wir den Ursprung und die Gründung der Assassinen-Bruderschaft.

Welche historischen Persönlichkeiten treffen wir?

Bereits in Trailern zu sehen waren Kleopatra und ihr Bruder Ptolemaios XIII. waren bereits in Trailern zu sehen, aber auch einer der bekanntesten Römer aller Zeiten, Gaius Julius Caesar. Je nachdem, über welchen Zeitraum sich das Spiel erstreckt, könnten wir aber auch noch Kaiser Augustus und Kleopatras zweitem Liebhaber Marcus Antonius über den Weg laufen.

Wie groß ist die Spielwelt?

Bereits vor einiger Zeit verriet Ashraf Ismail, der Creative Director von Assassin’s Creed: Origins bei Entwickler Ubisoft, dass die Spielwelt Ägypten mindestens doppelt so groß wird wie die Insel Havanna in Assassin’s Creed: Black Flag. Wer genauer wissen will, wie groß die Welt nun tatsächlich ist, sollte einen Blick auf Fan-Berechnungen werfen.

Wie sehen die Haupt- und Nebenmissionen aus?

Die Nebenmissionen in Assassin’s Creed: Origins werden deutlich umfangreicher, als sie es noch in den Vorgängern waren. Einen ersten Eindruck bekamen wir davon kurz vor der gamescom, als IGN erstes Videomaterial dazu veröffentlicht hat.

Darin war eine knapp 20 Minuten dauernde Mission zu sehen, die den Namen »What’s Yours Is Mine« trägt und den Spieler an mehrere Orte führt. Insgesamt soll das Action-Adventure hunderte Nebenmissionen haben – Langeweile dürfte sich bei den Spielern also nicht so schnell einstellen, auch wenn nicht alle dieser Missionen so umfangreich sind.

Auch die Hauptmissionen beschäftigen uns eine ganze Weile. Auf der gamescom 2017 hatten wir die Möglichkeit, eine der Missionen in Angriff zu nehmen, die gut eine halbe Stunde gedauert hat. In »The Lizard’s Mask« sind wir gemeinsam mit Bayeks Frau Aya auf der Suche nach der Person, die den Apis-Bullen vergiftet hat und treffen dabei unter anderem auf die Pharaonin Kleopatra. Kurze Eindrücke aus dieser Mission sind auch schon in diversen Trailern zum Spiel zu sehen.

Die Rückkehr der Schatz-Gräber

Wer Assassin’s Creed 2 gespielt hat, ist mit Grabrätseln bereits vertraut. Diesmal müssen jedoch keine Hindernisparcours überwinden, sondern stattdessen Rätsel lösen, um weiterzukommen.

Und wo wären die Grabrätsel in Ägypten besser angesiedelt als in den Pyramiden? Wir durften selbst bereits die letzte Ruhestätte des Pharaonen Sneferu bzw. Snofru untersuchen. Laut Chefentwickler Ashraf Ismail sind alle Pyramiden den Originalbauten nachempfunden und lediglich um die eine oder andere zusätzliche Geheimkammer erweitert worden.

Insgesamt 14 Gräber beinhaltet Bayeks Abenteuer, zu denen wir euch ausführliche Lösungen bereitstellen. Außerdem erklären wir euch auch, wie ihr die Papyrus-Rätsel löst, wo ihr die Steinkreise aus Bayeks Versprechen findet, wie ihr den Schatz der Sphinx bergen könnt und wo sich die Orte zum Ausruhen verstecken.

Gameplay-Neuerungen in Assassin’s Creed: Origins

Das Kampfsystem im neuesten Assassin’s-Creed-Teil wurde generalüberholt und ist nun deutlich dynamischer als in den Vorgängern. Wer bisher auf die bewährte Block-Konter-Taktik gesetzt hat, wird sich in der Rolle von Bayek erstmal umgewöhnen müssen.

Ausweichrollen und schnelles Umgehen des Gegners sind unerlässlich, wenn Kämpfe gewonnen werden wollen. Dabei ist das neue System zumindest ein Stück weit mit dem in The Witcher 3: Wild Hunt vergleichbar.

Außerdem verfügt Bayek über seinen geflügelten Begleiter Senu. Den Adler kann er losschicken, um feindliche Lager aus der Vogelperspektive zu untersuchen. Dabei werden Gegner dauerhaft markiert und einen von ihnen kann Senu nach einem Sturzflug auch ablenken, um Bayek während der Beseitigung der anderen Gegner etwas Luft zu verschaffen.

Hinzu kommt auch noch die neue Fähigkeit des Animus-Puls. Der versieht alle wichtigen Gegenstände in der näheren Umgebung mit einem gelben Marker. Alle anderen Dinge, mit denen Bayek ebenfalls interagieren kann, erhalten eine weiße Markierung. Gemeinsam mit Senu ersetzt der Puls die entfallene Adlersicht, sorgt dabei gleichzeitig für noch mehr Informationen.

Außerdem gibt es ein neues Lootsystem: Bayek kann nun auch Waffen und Ausrüstung finden. Diese verfügen generell über Attribute und Level. Bayek kann also im Lauf des Spiel mit stärker Ausrüstung schlagkräftiger gemacht werden. Die kann er sich über das neue Crafting-Menü aber auch selbst zusammenklöppeln.

In unseren Tipps für Einsteiger und Profis, erklären wir euch, wie ihr hierbei schnell vorankommt. Außerdem haben wir Hilfestellungen für euch, welche Waffen und Schilde es überhaupt im Spiel gibt.

Auch Bayek selbst levelt auf und kann über einen Skilltree mit neuen Fähigkeiten ausgestattet werden. Dabei stehen drei unterschiedliche Hauptzweige zur Verfügung. Welche Skills ihr hier am besten wählen solltet, erklären wir euch in unserem Guide zu den zehn besten Fähigkeiten Bayeks. Daneben dürft ihr aber auch die Frisur und den Bart von Bayek ändern, wenn euch der Ägypter im Standard-Look nicht gefällt.

Mit dem passenden Aussehen, könnt ihr Bayek dann im Fotosmodus zum Topmodel werden lassen. Wie das geht, verraten wir euch im Fotomodus-Guide. Aber auch abgesehen davon hält das Spiel noch einige Tricks und Easter Eggs bereit. Hinzu kommt auch noch eine Mission, die ein kleines bisschen Final Fantasy 15 nach Ägypten bringt.

Prüfung der Götter

In regelmäßigen Abständen tauchen durch einen Glitch im Animus überdimensionale ägyptische Gottheiten auf, denen Bayek sich im Kampf stellen kann. Gewinnt er den Kampf im Rahmen der Prüfung der Götter, gibt es zur Belohnung ein Teil der Anubis-Ausrüstung, die aus vier Waffen besteht.

Bei jedem Event taucht ein anderer Gott auf und erst wenn alle mindestens einmal besiegt wurden (plus ein vierter Kampf), gibt es endlich auch die Anubis-Montur, die jedoch wie alle anderen auch nur rein kosmetisch ist.

Das bringt die Gegenwarts-Geschichte

Zu den Assassin’s-Creed-Spielen gehört seit dem ersten Teil zumindest in irgendeiner Form auch immer eine Parallelhandlung in der Gegenwart. Mit dieser Tradition bricht auch der neueste Ableger nicht.

Allerdings hüllen sich die Entwickler hier bis jetzt noch in Schweigen. Geht es nach dem kreativen Kopf Ashraf Ismail, soll dieser Teil des Spiels bis zum Release unter Verschluss bleiben. Er ließ in einem Interview nur durchblicken, dass er davon ausgeht, dass Spieler mit der von ihm und seinem Team erdachten Handlung glücklich sein dürften.

Infos zur kulturellen Vorlage

In der Geschichte Ägyptens gibt es jede Menge kleinere und größere Bereiche, die sich auf die Kultur und damit eben auch auf die Grundlage des Spiels auswirken. Damit ihr erste Anhaltspunkte habt, haben wir für euch einen Wegweiser durch das Alte Ägypten zusammengestellt, in dem wir euch einige Begriffe und Orte etwas näher bringen. Eine Ägyptologin hat sich außerdem das Werbematerial genauer angesehen und die darauf abgebildeten Hieroglyphen übersetzt.

Aber natürlich bemüht sich auch Ubisoft selbst um eine möglichst historisch korrekte Darstellung Ägyptens – und gleichzeitig auch die Bildung der Spieler. Mit einem eigenen Spielmodus, der ohne Gegner und Zeitdruck auskommt, bietet das Spiel die Möglichkeit, interaktive Museumstouren durch die komplette Spielwelt zu machen. Dutzende Touren erklären dann alles Wissenswerte zu Land, Leuten, Persönlichkeiten, Religion und weiteren Bereichen.

Systemanforderungen für Assassin’s Creed: Origins

Folgende Systemanforderungen hat Ubisoft offiziell herausgegeben, damit ihr Assassin’s Creed: Origins reibungslos auf eurem PC genießen könnt:

Minimale Systemvoraussetzungen:

  • Betriebssystem: Windows 7, Windows 8.1 oder 10 (nur 64bit-Versionen)
  • Prozessor: Intel Core i5-2400s @ 2.5 GHz oder AMD FX-6350 @ 3.9 GHz
  • Grafikkarte: GeForce GTX 660 oder AMD R9 270 (2 GB VRAM, Shader Model 5.0 oder besser)
  • Arbeitsspeicher: 6 GB RAM
  • Festplatte: ca. 45 GB

Empfohlene Systemvoraussetzungen:

  • Betriebssystem: Windows 7, Windows 8.1 oder 10 (nur 64bit-Versionen)
  • Prozessor: Intel Core i7- 3770 @ 3.5 GHz oder AMD FX-8350 @ 4.0 GHz
  • Grafikkarte: GeForce GTX 760 oder AMD R9 280X (3 GB VRAM, Shader Model 5.0 oder besser)
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Festplatte: ca. 45 GB

Doch selbst mit der besten Hardware seid ihr nicht vor Bugs und Glitches sicher, die ein Open-World-Epos wie Assassin’s Creed: Origins nie komplett verhindern kann. Die besten und lustigsten Fehler von Assassin’s Creed: Origins haben wir in einem Video zusammengefasst.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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