Assassin’s Creed: Origins – Mehr Infos zum Gameplay

In einem neuen Gameplay-Video geht es unter anderem um den Adler Senu, der Hauptcharakter Bayek unterstützt.

  • von Patricia Geiger am 16.06.2017, 16:18 Uhr

Nachdem bereits im Livestream von Ubisoft 30 Minuten Gameplay zu Assassin’s Creed: Origins gezeigt wurden, legt Ubisoft Deutschland mit einem weiteren kurzen Gameplay-Video nach und zeigt einige neue Szenen. Dabei sehen wir unter anderem auch den Adler Senu in Aktion. Darüber hinaus werden auch noch einmal die Neuerungen im Kampfsystem beleuchtet.

Im Gegensatz zu früheren Teilen der Assassin’s-Creed-Reihe stehen Bayek ein leichter und ein schwerer Angriff zur Verfügung. Zusätzlich kann zur Verteidung ein Schild genutzt werden. Bei den Kämpfen müssen wir uns in Zukunft mehr ins Zeug legen, denn es gibt keine Taste mehr für einen automatischen Konter.

Zusätzlich wurde ein Hitbox-System eingeführt. Das bedeutet: Schwingt Bayek eine Waffe, trifft er auch im gesamten Schwungradius etwas – oder er trifft eben nichts, wenn sich die Gegner zu weit weg befinden. Dadurch wirkt sich die Länge der Waffe auf den Kampf aus. Ebenfalls wichtig: die Geschwindigkeit der Waffe, die eigene Position im Kampf und die Anzahl der Gegner. Bisher war es so, dass sich die Charaktere automatisch aufeinander zubewegt haben, sobald die Angriffstaste gedrückt wurde.

Mit dem Adler Senu bekommt Bayek einen tierischen Begleiter, der ähnlich wie die Eule in Far Cry Primal funktionieren wird. Der Adler kann jederzeit aufsteigen und zum Beispiel vor Missionen das Einsatzgebiet erkunden und Gegner markieren. Durch Upgrades kann Senu schlussendlich auch selbst Gegner angreifen.

Neu ist auch das Lootsystem, das nun deutliche Rollenspiel-Züge trägt. Bayek findet deutlich mehr Gegenstände als seine Vorgänger (beziehungsweise Nachfolger aus historischer Sicht). Die Waffen und Ausrüstungsgegenstände haben nun auch Attribute und ein Level, ab dem Dinge erst benutzt werden können.

Bayek selbst sammelt durch unterschiedlichste Aktionen Erfahrungspunkte und steigt so im Level auf. Damit kann dann einerseits immer bessere Ausrüstung genutzt werden, andererseits können dann aber auch immer mehr Fähigkeiten freigeschaltet werden.

Die Entwickler selbst sprechen in Assassin’s Creed: Origins dabei nicht von einem klassischen Skill Tree, sondern einem Skill-Graphen. Grund dafür sind die drei unterschiedlichen Richtungen, in die sich Bayek entwickeln kann: Jäger, Kämpfer oder Manipulator. Spieler können ihre Punkte natürlich komplett in eine Richtung investieren, aber auch die Fähigkeiten mischen. Am Ende jedes Abschnitts steht eine sehr mächtige Fähigkeit.

Besonders fix levelt Bayek auf, wenn wir ihn in die Arena schicken. Bei den Gladiatorenkämpfen muss er diverse Gegnerwellen und am Ende einen Boss besiegen, der besonders viele Erfahrungspunkte einbringt.

Assassin’s Creed Origins erscheint am 7. November 2017 für PlayStation 4, Xbox One und PC.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.