Assassin’s Creed: Origins – Auf einen Plausch mit Cleopatra

Wir haben auf der gamescom für euch Assassin's Creed: Origins gespielt und geben einen tieferen Einblick in das nächste Kapitel der Meuchler-Reihe.

  • von Patricia Geiger am 23.08.2017, 13:09 Uhr

Im Rahmen der gamescom hatten wir die Gelegenheit, für euch einen ausgedehnten Blick auf den nächsten Teil der Assassin’s-Creed-Reihe zu werfen. 45 Minuten lang durften wir dabei als Bayek durch das Alte Ägypten stromern.

Die spielbare Version hat uns dabei in die Stadt Memphis geführt, in der die althergebrachten Kulturen und Götter noch mehr im Mittelpunkt standen als im Rest des Pharaonenreiches.

Wir konnten auswählen, ob wir die Spielwelt lieber frei erkunden oder eine Storymission absolvieren wollten und haben uns für die zweite Variante entschieden, wobei am Ende noch Zeit für ein bisschen Erkundung blieb. Mehr dazu allerdings später.

Was macht den Apis-Bullen krank?

Den Assassinen Bayek hebt von seinen Vorgängern ab, dass er nicht als einsamer Wolf auf die Jagd nach Templern geht, sondern zusammen mit seiner Frau Aya agiert. Die ist – ähnlich wie Elise aus Assassin’s Creed: Unity und Evie Frye aus Assassin’s Creed: Syndicate – ziemlich schlagkräftig und ebenso mit allerlei Waffen ausgestattet wie Bayek selbst.

Wir sehen Aya in der von uns gespielten Mission »The Lizard’s Mask« zwar nicht in Aktion, erfahren aber immerhin, dass sie im Dienst von Cleopatra höchst persönlich steht. Bayek ist so wie sie auf den eher gewaltsamen Assassinen-Job eingeschworen, woran sie ihn in einer kurzen Zwischensequenz erinnert.

Aya ist es auch, die uns zu Beginn der Mission empfängt und die wir zum Tempel der Gottheit Ptah bringen müssen. Hier finden wir einen kranken Apis-Bullen, der die Verkörperung des heiligen Stieres der Stadt Memphis darstellt und entsprechend verehrt wird.

Die neue Fähigkeit des Animus-Puls erleichtert uns dann die Suche nach der Ursache der Bullen-Krankheit erheblich: Der Puls versieht alle potenziell wichtigen Gegenstände in der Nähe mit einem gelben Marker. Wir klappern auf der Spurensuche nun also einfach alle gelben Punkte ab und kommen nach einer Weile zu dem Schluss: Das Tier wurde vergiftet.

Römer, geht nach Hause!

Mit Aya’s Hilfe finden wir auch recht zügig die Schuldigen, die jedoch nicht aus reiner Boshaftigkeit gehandelt haben: Sie wurden durch die Entführung eines Familienmitglieds zu der Tat gezwungen.

Diese Erkenntnis unterbreiten wir dann Cleopatra, die uns weiterschickt, um den Entführten zu befreien. Erst hier geraten wir erstmals mit römischen Soldaten in handfeste Konfikte und erleben das neue Kampfsystem aus erster Hand.

Wie schon die bisherigen Gameplay-Videos gezeigt haben, sind die Zeiten von stoischem Blocken und Kontern vorbei. Das Kampfsystem ist deutlich dynamischer als in den vorherigen Serienteilen und lässt sich beispielsweise mit dem System in The Witcher 3: Wild Hunt vergleichen.

Auch in Assassin’s Creed: Origins wird die Ausweichen-Taste schnell zu unserem besten Freund. Damit gelangen wir beispielsweise schnell hinter Feinde, die sich hinter einem Schild verstecken und können ihnen mit Schlägen ins Kreuz erfolgreich zusetzen.

Wir sind aber natürlich nicht blindlings in die gegnerische Basis gerannt: Zuvor schickten wir Bayeks gefiederten Begleiter Senu los, um die Lage zu erkunden. Mit dem Adler (oder Falken, was bei den Ägyptern nicht unterschieden wurde) können wir Gegner aus der Luft markieren und einige von ihnen auch angreifen, um sie abzulenken.

Ausflug in die Pyramiden

Bekanntermaßen stehen in Ägypten eine ganze Menge Pyramiden. In Assassin’s Creed: Origins dürfen wir auch eine Reihe davon erkunden und darin nach verborgenen Schätzen suchen. Das haben wir nach dem Abschluss der Storymission auch getan und uns das in der Demo verfügbare Grab des Pharaonen Sneferu bzw. Snofru genauer angeschaut.

Um an den Schatz in Form von seltenen Ausrüstungsgegenständen sowie einen Fähigkeitenpunkt zu kommen, müssen wir nicht nur Klettern, Springen und Rutschen, sondern auch einige Gewichtsrätsel lösen. Haben wir das alles erfolgreich hinter uns gebracht, wartet die Belohnung für all die Mühen im Herzen der Pyramide darauf, eingesammelt zu werden.

Assassin’s Creed: Origins erscheint am am 27. Oktober 2017 für PlayStation 4, Xbox One und PC.

 

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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