Assassin’s Creed Origins: Angebliche Details zu Gameplay, Setting & Grafik

Nachdem Ubisoft die Entwicklung eines neuen Assassin's Creeds bestätigt hat, sind in einem Internetforum angebliche neue Details zum Spiel aufgetaucht.

  • von Sebastian Weber am 17.05.2017, 14:43 Uhr

Ubisoft hat gestern seinen Finanzbericht inklusive Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr veröffentlicht. Dadurch enthüllte der französische Konzern im selben Atemzug die Existenz eines neuen Teils von Assassin’s Creed. Außerdem ist jetzt klar, dass dieser bis Ende März 2018 erschienen sein soll.

Details zum Spiel gaben die Franzosen allerdings nicht preis. Dafür machen schon seit Wochen Gerüchte darüber die Runde, dass der kommende Ableger den Titel Origins tragen und in Ägypten spielen soll. Ein angeblicher Screenshot des Spiels bestätigte außerdem einige dieser Mutmaßungen.

Nun gibt es weitere angebliche Details zum Action-Spiel, die ein anonymer Nutzer des Internetforums 4Chan veröffentlicht hat. Eine Zusammenfassung findet sich zudem im Internetforum Reddit. (via Gamezone)

Im Anschluss findet ihr die Zusammenfassung dieser Behauptungen rund um Assassin’s Creed Origins. Allerdings gilt für diese folgende Warnung:

Bislang fehlt jeglicher Kommentar seitens Ubisoft zu diesen Informationen, weshalb ihr sie noch als unbestätigte Gerüchte ansehen solltet.
  • Die bisherigen »Leaks« sollen keine Unfälle, sondern gezielte Veröffentlichungen sein. Der kürzlich veröffentlichte Screenshot (siehe oben) soll zudem aus der Demo stammen, die auf der Spielemesse E3 im Juni in Los Angeles gezeigt wird.
  • Im Gegensatz zu früheren Teilen der Reihe, soll es in Assassin’s Creed Origins keine Türme geben, die ihr zum Aufdecken der Landkarte erklimmen müsst. Stattdessen hat der Protagonist einen Adler bei sich. Laut aktuellen Informationen lautet dessen Name »Akhom«, was aber noch ein Platzhalter sein soll. Mit diesem Adler könnt ihr umher fliegen, um eure Umgebung nach interessanten Orten abzusuchen und Nebenquests zu finden. Dabei gibt es keine Beschränkung der Entfernung zwischen Adler und Spielfigur.
  • Wie in Assassin’s Creed Unity, sprechen alle Charaktere im Spiel Englisch. Die Entwickler erklärten dies im Verlauf der Geschichte damit, dass der neue Animus 5.0 über ein hochentwickeltes Übersetzungssystem verfügt.
  • Das neue Assassin’s Creed Origins teilt sich demnach wieder in eine Geschichte in der Vergangenheit und eine in der Gegenwart auf. In der Gegenwart schlüpft ihr in die Rolle eines neuen Charakters, der bereits ein ausgebildeter Assassine ist und über ein eigenes Team verfügt, das von William Miles seine Aufträge erhält. Weitere alte Bekannte aus den Desmond-Miles-Teilen wie Rebecca Crane und Shaun Hastings sollen Gastauftritte haben.
  • Die Spiel-Anteile in der Gegenwart sollen mit Assassin’s Creed 3 vergleichbar sein und große Areale umfassen, in denen viele Interaktionen mit anderen Figuren ablaufen. Der Zwist zwischen Assassinen und Templern soll hierbei wieder eine große Rolle spielen und die reale Welt beeinflussen.
  • Der Auszug der Israeliten aus Ägypten, bei dem Mose laut biblischer Überlieferung das Rote Meer geteilt haben soll, sei Teil des Spiels – auch wenn der Fokus der Story nicht darauf liegt. Die Teilung des Wassers erklären die Entwickler demnach mit einem der Edensplitter, die aus früheren Teilen der Reihe bekannt sind.
  • Im Spiel werde es keine Seeschlachten geben. Die Möglichkeit, mit einem Schiff oder Boot durch die offene Welt zu fahren, diene nur der Fortbewegung, nicht dem Kampf. Der Informant vergleicht das mit der Mechanik in The Witcher 3. Das östliche Mittelmeer soll in Assassin’s Creed Origins dann als Wasserweg für Seefahrer herhalten.
  • Generell soll es zudem schlauer sein, sich mit seiner Figur tatsächlich durch die Welt zu bewegen, statt Schnellreise zu verwenden. Grund: Die Spielwelt sei nicht nur groß, sondern schick und lebendig inszeniert, sodass ihr überall Nebenquests finden könnt.
  • Der anonyme Informant ist sich allerdings nicht ganz sicher, in welchem Zeitraum Assassin’s Creed Origins letztendlich spielen soll. Das letzte, was er dazu gehört haben will, sei der Zeitraum zwischen 1400 bis 1200 vor Christus.
  • Die Entwickler haben ihren Fokus angeblich zu 100 Prozent auf den Story-Modus von Assassin’s Creed Origins gelegt. Daher sei derzeit auch kein Mehrspielermodus geplant. Es soll allerdings Mikrotransaktionen geben. Ob später noch ein Mehrspielermodus hinzu kommt, das sei unklar.
  • Der Protagonist in der Vergangenheit erinnere stark an Altair aus dem allerersten Assassin’s Creed und solle Israelit sein. Ubisoft plant wohl eine Trilogie mit ihm, ähnlich wie in früheren Teilen mit Ezio. Der zweite Teil könnte in Griechenland spielen – das ja laut vorheriger Gerüchte bereits teilweise in Origins vorkommt. Welches Setting ein möglicher dritter Teil nutzen könnte, das bleibt unklar.
  • Der Charakter habe zu Beginn des Spiels keinen Namen. Später beginnen seine Anhänger angeblich, ihn Shed zu nennen. Shed lautet ebenfalls der Name einer Art Schutzgottheit der Ägypter. Ein großer Teil der Story soll sich darum drehen, wie der Charakter sein Volk vor der Sklaverei bewahrt und so diesen Namen verdient.
  • Die Entwickler hätten das Kampfsystem zudem stark überarbeitet. Gegner sollen nun über verschiedene Angriffsmuster verfügen und stets versuchen, den Spieler zu flankieren. Auch hier fällt der Vergleich mit The Witcher 3, wobei das Kampfsystem von Assassin’s Creed Origins zugänglicher sein soll als das des Rollenspiels.
  • Die legendäre versteckte Klinge soll eurem Charakter schon sehr früh zur Verfügung stehen. Daneben umfasse das Waffenarsenal wohl einen Bogen, einen Schild, verschiedene Schwerter, Speere und Wurfmesser.
  • Das Schleich-System soll deutlich besser in die Spielwelt integriert sein als bisher. Ihr könnt euch mit eurem Charakter angeblich hinter Ecken verstecken, in Menschenmengen, in Gebäuden und in Büschen oder Heuhaufen. Zudem sollen vor allem die Versteckmöglichkeiten in Menschenmengen viel geschmeidiger funktionieren.
  • Das sogenannte Free Running – also der flüssige Wechsel vom Gehen ins Rennen bis hin zum Klettern – soll deutlich reibungsloser ablaufen.
  • Wie in einem Rollenspiel, könnt ihr den Helden mit der Zeit wohl über Talentbäume verbessern. Diese teilen sich angeblich in die Kategorien »Kampf«, »Schleichen« und »Bewegung«. Die Wahl der Fähigkeiten sei dabei entscheidend, da immer nur eine bestimmte Zahl an Skills gleichzeitig aktiv sein kann.
  • Assassin’s Creed Origins nutzt angeblich dieselbe Grafik-Engine wie die beiden Vorgänger Unity und Syndicate. Allerdings sollen die Entwickler diese stark verbessert haben.
  • Ubisoft habe zusätzlich viel aus den Patzern der Vergangenheit gelernt, weshalb die Macher sehr viel Energie in die Qualitätssicherung investiert haben sollen.
  • Assassin’s Creed Origins erscheint laut des Informanten für PC, Xbox One und PlayStation 4. Eine Version für die Nintendo Switch sei nicht geplant. Die Veröffentlichung werde noch für Ende dieses Jahres angepeilt.
  • Verschiedene andere Szenarios seien im Gespräch gewesen: Japan oder die beiden Weltkriege fielen aber laut des anonymen Informanten durch das Raster von Ubisoft, da die Verantwortlichen nicht daran glaubten, dass die Spieler darauf anspringen würden.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.

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