Assassin’s Creed: Origins – 5 Tipps für Einsteiger & Profis

Assassin's Creed: Origins macht einiges anders als seine Vorgänger. Deshalb haben wir fünf Tipps, die sowohl Neueinsteigern als auch Veteranen den Start vereinfachen.

  • von Patricia Geiger am 27.10.2017, 15:22 Uhr

In Assassin’s Creed: Origins warten auch für erfahrene Spieler der Action-Adventure-Reihe jede Menge neue Herausforderungen. Und wer neu in die Reihe einsteigt, dürfte vom Spielumfang im ersten Moment sowieso etwas erschlagen sein.

Um beiden Gruppen unter die Arme zu greifen, haben wir fünf Tipps zusammengestellt, mit denen der Start in den neuesten Teil der Assassinen-Reihe deutlich angenehmer ausfällt.

1. An Gegner anschleichen

Für altgediente Assassin’s-Creed-Spieler mag das jetzt nicht sonderlich neu klingen, aber Schleichen ist in Origins deutlich wichtiger als in den Vorgängern. Grund dafür ist das neue Kampfsystem.

Bayek kann sich nicht mehr so mühelos durch Gegnerscharen mähen, wie das seine Assassinen-Kollegen aus Syndicate oder Black Flag tun. Wer sich jetzt auf Block und Konter verlässt, wird schnell umzingelt und niedergestreckt. Daher ist es ratsam, sich an Gegner anzuschleichen und sie dann per Attentat auszuschalten.

2. Den Tag- und Nachtrhythmus nutzen

In Assassin’s Creed: Origins gibt es einen  regelmäßigen Tag-Nacht-Wechsel. Den könnt und solltet ihr zu eurem Vorteil nutzen. Wenn ihr beispielsweise nachts in feindliche Lager geht, schlafen die meisten Wachen und ihr habt es mit deutlich weniger Gegnern zu tun. Die Schlafenden könnt ihr dann einfach lautlos ausschalten und auf Nummer sicher gehen, aber auch einfach pennen lassen und euch nur um die wachen Feinde kümmern.

Zusätzlich könnt ihr den Rhythmus nutzen, um Gegnern aufzulauern und sie zu euch kommen zu lassen. Jede Figur in Assassin’s Creed: Origins hat einen eigenen Tagesablauf, den ihr euch zu Nutzen machen könnt.

Lauert ihr beispielsweise auf ein Attentatsziel, könnt ihr dieses beobachten, euch in Position bringen – und dann die Zeit mit der Fähigkeit »Dawn & Dusk« so hindrehen, wie ihr es für einen sauberen Kill braucht.

3. Schickt Senu auf Erkundungstour

Wer in Gegnerhochburgen keine bösen Überraschungen erleben möchte, sollte unbedingt vorher Bayeks gefiederten Helfer Senu losschicken. Aus der Vogelperspektive lässt sich so einiges auskundschaften: Gegnerstandorte und -level, Gefangene, Feuerstellen und Missionsziele. Einmal von Vogelvieh Senu ins Visier genommen, bleiben die Markierungen auch erhalten.

Außerdem kann Senu in Assassin’s Creed: Origins selbst auch einen Gegner angreifen und damit ablenken, sofern ihr den Adler weit genug aufgelevelt habt.

4. Ausrüstung verbessern

Assassin’s Creed: Origins verfügt über ein Crafting-System, das euch diverse Upgrades für Bayeks Ausrüstung herstellen lässt. Ihr könnt beispielsweise seinen Brustschutz verbessern, aber auch den Pfeilköcher erweitern.

Für die meisten Gegenstände benötigt ihr dabei Leder von unterschiedlichen Tieren, aber auch Holz. Nehmt euch auf jeden Fall die Zeit, immer wieder Jagen zu gehen, um Ressourcen zu sammeln – und im Zweifelsfall auch zu horten.

Das Crafting ist extrem wichtig, wenn Bayek vor allem mit fortschreitendem Spielverlauf nicht völlig unterlegen gegen härtere Gegner ins Feld ziehen soll. Welche Materialien ihr für das nächste Upgrade braucht, erfahrt ihr im Ausrüstungsmenü, wenn ihr das entsprechende Teil anwählt.

5. Alles looten, was geht

Das neue Lootsystem in Assassin’s Creed: Origins sorgt dafür, dass ihr in der Spielwelt deutlich mehr einsammeln könnt als in den Vorgängern. Auch dieses System solltet ihr euch zu nutzen machen. Viele der Gefäße und Säcke halten zwar nur ein paar Drachmen – die Währung in Ägypten zu Kleopatras Zeit– bereit, aber darin versteckt sich manchmal durchaus  Craftingmaterial oder direkt eine Waffe.

Daher ist es wichtig, immer wieder mit Bayeks Animuspuls das Gebiet zu scannen, um alle lootbaren Objekte in der Umgebung zu markieren. Hinzu kommt, dass auch getötete Gegner immer wieder Loot fallen lassen. Wer es sich sparen möchte, die gefallenen Kollegen looten zu müssen, kann auch per Upgrade entsprechende Fähigkeiten freischalten. Dann werden getötete Feinde direkt gelootet und ihr lauft nicht Gefahr, unterwegs etwas liegen zu lassen.

Wertvolle Beute könnt ihr außerdem in den 25 Papyrus-Rätseln abstauben, die in der Spielwelt versteckt sind.

Mehr Infos zur Story und zum Gameplay in Assassin’s Creed: Origins erhaltet ihr in unserer großen Übersicht zum Action-Adventure. Wie der Fotomodus im Spiel funktioniert, verraten wir euch natürlich ebenfalls.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.