Assassin’s Creed: Die Meilensteine der Spielereihe + Xbox-One-X-Gewinnspiel zum neuen Serienteil Odyssey

Seit über 10 Jahren klettert und kämpft ihr euch durch Ubisofts Meuchelmörder-Serie. Pünktlich zum Start von Assassin's Creed Odyssey werfen wir einen Blick zurück auf die Hauptspiele der Serie. Zusätzlich könnt ihr eine Xbox One X in exklusiver Assassin's Creed-Optik gewinnen.

  • von Carlo Siebenhüner am 28.09.2018, 10:00 Uhr
Assassins Creed Histroy Header

Tretet ein in die Bruderschaft, Assassinen. In diesem Kodex erfahrt ihr:

  • Die Meilensteine der Assassin’s Creed-Reihe
  • Wie sich die Spielereihe mit der Zeit verändert hat
  • Wie ihr eine streng limitierte Xbox One X im Assassin’s Creed Odyssey-Look gewinnt

Es war eigentlich nur als Test für eine neue Engine gedacht. 17 Videospiele, 17 Comic-Bände, 10 Romane und ein Kinofilm später ist es eine der größten Spielereihen der Welt. Doch wie hat das eigentlich vor über zehn Jahren angefangen?

Assassin’s Creed: Im Kreuzzug in die Open World

»Nichts ist wahr, alles ist erlaubt«

Mit diesem Credo startet Ubisoft 2007 sein neues Spiel namens »Assassin’s Creed« und entführt uns zur Zeit der Kreuzzüge ins heilige Land. Als Assassine Altaïr müssen wir unseren Namen wieder reinwaschen und neun Templer-Anführer ausschalten.

Dafür schickt uns das Spiel in eine Open World, die damals bei Spielern für runterfallende Kinnladen gesorgt hat. Wir können uns noch gut daran erinnern, wie wir das erstem Mal über die Hügel des Königreichs geritten sind und sich die Stadt Damaskus vor uns ausgebreitet hat.

Dabei war die Technik, auf der Assassin’s Creed basiert, gar nicht für dieses Spiel gedacht. Ubisoft hatte schließlich schon zu jener Zeit eine »Kletter und Kämpfen«-Spielereihe namens Prince of Persia – und genau dafür war die neue Engine eigentlich gedacht. Nachdem man das Potenzial der Technik erkannte, wurden jedoch kurzerhand alle Pläne umgeworfen und ein eigenständiges Spiel entwickelt.

Das Erstlingswerk wurde ein voller Erfolg, mit einer kleinen Ausnahme. Die Welt war zwar schön anzusehen, hinter der Fassade war jedoch spielerische Eintönigkeit. Die Storymissionen folgten immer dem gleichen Ablauf und die wenigen Sammelquests füllten die Open World mit wenig Abwechslung. Das sollte sich aber bald ändern.

Willkommen in der Renaissance in Assassin’s Creed 2

Zwei Jahre sollten vergehen, bis Ubisoft mit seiner Meuchelmörder-Serie wieder die Bühne betritt und in diesen zwei Jahren wurde kräftig Hand angelegt. Assassin’s Creed 2 ging all die Probleme des Vorgängers an und bot uns eine neue Kulisse im Italien der Renaissance, die wieder durch ihre Grafik glänzte.

Gleichzeitig wurde die monotone Geschichte des Vorgängers mit einer stimmigen Handlung ausgetauscht. Als Ezio Auditore da Firenze erleben wir die Ermordung unserer Familie mit und begeben uns auf einen klassischen, aber trotzdem spannenden Rachefeldzug.

Außerdem wurde die Open World mit unzähligen Dingen aufgefüllt, sodass wir beim durchstreifen von Florenz, Venedig, Forlì und Rom immer etwas finden können. Dabei motiviert, dass es durch das Sammeln nicht nur Achievements als Belohnung gibt, sondern tiefere Einblicke in die Story.

Das Spiel wurde ein voller Erfolg und wird auch gern als Referenz genommen, wenn es um gut weiterentwickelte Fortsetzungen geht. Nicht umsonst verselbstständigte sich der Begriff der »Ubisoft-Formel« in der Spielerschaft – noch im positiven Sinne.

Ubisoft wollte weiter auf der Erfolgswelle reiten und schob in den Folgejahren mit Assassin’s Creed Brotherhood und Assassin’s Creed Revelations zwei Spin-Offs hinterher. In denen entdecken wir weiterhin mit Ezio die Städte Rom und Konstantinopel,während wir immer ausgefeiltere Gameplaymechaniken an die Hand bekommen. Doch war nach dieser Trilogie Zeit für eine Weiterentwicklung.

Assassin’s Creed 3: Jetzt machen wir Amerika unsicher

2012 ging es für die Assassin’s Creed-Serie über den großen Teich. Im heiß erwarteten dritten Teil durchstreifen wir große Gebiete Nordamerikas, sowie die Städte New York und Boston zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges. Dabei stoßen wir wie immer auf historische Persönlichkeiten, wie George Washington oder Thomas Jefferson und helfen den Jungs bei ihrem Traum von einem freien Land.

Dabei entfaltet der dritte Teil eine weit gezeichnete Handlung, denn zum Anfang erleben wir noch die Geschichte unseres Vaters und erst nach einiger Zeit kommen wir zu unserem eigentlichen Hauptcharakter Connor beziehungsweise Ratonhnhaké:ton.

Am Gameplay feilten die Entwickler weiter und lieferten jetzt ein Umland, dass nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern wesentlich interaktiver ist. So können wir auf Bäume klettern und unseren Feinden in bester Batman-Manier auflauern. Außerdem wurden in Teil drei die Schiffskämpfe eingeführt, die jedoch erst später Berühmtheit erlangen sollten.

Allem Aufwand zum Trotz war das Spiel zwar erfolgreich, doch konnten sich Spieler mit dem dritten Teil nie richtig anfreunden.

Assassin’s Creed 4 Black Flag: Wir hissen die Piratenflagge

Das änderte sich mit Assassins Creed 4 Black Flag! Der vierte Teil der Serie blieb zwar in Amerika, verfrachtete das Setting aber ein paar Tausend Meilen weiter südlich. Als Edward Kenway (dem Großvater von Connor aus Teil drei) sind wir als Pirat unterwegs und machen die Karibik unsicher. Dabei geht es zwar weiterhin um Meuchelmörder, das Piratenleben mit seinen Raubzügen und Schiffskämpfen nimmt jedoch eine zentrale Rolle ein.

Wir schippern einen Großteil des Spiels über das Meer, entern feindliche Schiffe und lauschen den legendären »Shantys«, die unsere Crew auf der Fahrt zum Besten gibt.

Diese Abwechslung wurde von den Spielern dankend angenommen und so avancierte Assassins Creed 4 zu einem der beliebtesten Serienteile.

Assassin’s Creed Unity: Vive la France!

Mit der neuen Konsolengeneration von Xbox One & Playstation 4 plante Ubisoft wieder einen großen Schritt nach vorne. So wurde Assassin’s Creed Unity der erste Ausflug in die Next Gen-Gewässer.

Diesmal ließ man die Spieler nur noch auf eine Stadt los, doch die hatte es in sich. Paris zu Zeiten der französischen Revolution brillierte mit einem riesigen Detailreichtum und einer lebendigen Spielwelt, wie sie vorher kein anderes Assassin’s Creed hatte.

Doch diese Technik fiel dem Spiel auf die Füße. Eine neue Engine bringt natürlich eine neue Reihe von Problemen mit, die die Entwickler bis zur Veröffentlichung nicht zur Gänze in den Griff bekommen hatten. So mussten sich die Spieler bei Release mit zahlreichen Bugs herumschlagen, die dem Image der Serie schadeten.

Mittlerweile wurde Assassin’s Creed Unity gesund gepatched und wir können jetzt größtenteils fehlerfrei durch die Stadt der Liebe turnen und die Neuerungen ausprobieren. Unter anderem wurde der erste Schritt in Richtung Rollenspiel gewagt, mit einem Talentbaum, über den wir unser Schleichen oder unseren Umgang mit Waffen verbessern können.

Assassin’s Creed Syndicate: Mit der Gang in London

Gerade mal ein Jahr später führte uns die Reihe ins viktorianische London. Das fehlerbehaftete Assassin’s Creed Unity noch in den Knochen, wollte Ubisoft es jetzt richtig machen. Mit zwei spielbaren Charakteren, Bruder und Schwester Jacob und Evie Frye, erleben wir die Rückeroberung Londons aus den Händen der Templer und den Aufbau unserer eigenen Assassinen-Bruderschaft.

Mit der industriellen Revolution bieten sich uns wieder eine Reihe neuer Bewegungsmöglichkeiten durch die Stadt. Wir machen uns die Züge zu nutze und erobern sogar einen davon als unser Hauptquartier. Außerdem liefern wir uns Rennen mit der Postkutsche und bewegen uns mit dem neuen Enterhaken wesentlich mobiler über die Dächer der Stadt.

Das Spiel kam weitaus besser an als noch sein Vorgänger, doch allen Neuerungen und technischen Feinheiten zum trotz war bei den Spielern die Luft langsam raus. Die »Ubisoft-Formel« war in der Community mittlerweile eher negativ behaftet. Teilweise wurden die unzähligen Sammel- und Nebenquests schon fast als »Arbeit« empfunden. Also gab Ubisoft der Serie eine kleine Kreativpause.

Assassin’s Creed Origins: Ausflug zu den Pyramiden

Nach weiteren zwei Jahren, mittlerweile sind wir im Jahr 2017, kehrten die Assassinen zurück – und sind im Spiel eigentlich noch gar keine richtigen Assassinen. Mit einem gewaltigen Zeitsprung zurück in die Antike des alten Ägyptens, erleben wir als Bayek und seiner Frau Aya, wie die Assassinen-Bruderschaft überhaupt entstanden ist.

Mit Origins erhält die Meuchelmörder-Reihe endlich ihre nötige Frischzellenkur. Die »Ubisoft-Formel« wurde weiterentwickelt und mit Rollenspiel-Elementen angereichert. So haben wir jetzt viele abwechslungsreiche und schön in Szene gesetzte Nebenquests, die uns im Lauf des Spiels bei der Stange halten.

Mit dem Level-System steigern wir mittels Erfahrungspunkten unsere Stufe. So können wir dann beispielsweise Skills erlernen und haben bessere Chancen gegen starke Gegner. Unsere Waffen können wir gegen stärkere Varianten austauschen, die wir in der Welt oder bei Kämpfen einstecken.

Somit verabschieden sich endlich die monotonen Sammelquests, denn durch die toll gestaltete Welt und die Jagd nach besserer Ausrüstung bleiben wir motiviert, weiter zu suchen. Mit diesem Repertoire an neuen Mechaniken, schaffte es Origins den alten Mief vorheriger Teile abzuwerfen und die Spieler neu zu begeistern.

Assassin’s Creed Odyssey

Fast elf Jahre nach dem ersten Teil erscheint am 05. Oktober 2018 mit Assassins Creed Odyssey dieses Jahr der 10. Hauptteil der Serie.

Die Entwickler bleiben in der Antike und gehen sogar noch ein Stück weiter zurück in der Zeit, ins alte Griechenland zur Zeit des peloponnesischen Krieges. Für alle, die sich jetzt keinen Wikipedia-Artikel durchlesen wollen, hier die Kurzfassung:  Wir befinden uns in einem Konflikt zwischen Athen und Sparta.

Ubisoft kündigte an, die Rollenspielelemente aus Origins weiter auszubauen. So können wir diesmal von vornherein auswählen, ob wir als männlicher (Alexios) oder weiblicher Charakter (Kassandra) spielen. Außerdem können wir in den Quests und Dialogen Entscheidungen treffen, die sich auf den weiteren Verlauf der Geschichte auswirken.

Das Lootsystem wird erweitert und bietet jetzt mehr Ausrüstung, mit der wir unsere Kampfkraft erhöhen und mit dem erweiterten Levelsystem peppen wir unseren Charakter weiter auf.

Doch Assassin’s Creed Odyssey macht noch einige Dinge mehr neu, was auf Unmut stößt. Einige Fans sind der Meinung, dass sich das Spielprinzip der Reihe immer mehr von den Wurzeln der Serie entfernen würde. Das stimmt, denn sonst hätten wir seit elf Jahren Stillstand erlebt. Außerdem gilt für einen echten Assassinen schließlich:

Nichts ist wahr, alles ist erlaubt!

Werdet Assassine und gewinnt eine Xbox One X

Jetzt seid ihr gefragt! Zusammen mit Ubisoft und Microsoft verlosen wir eine streng limitierte Xbox One X im Assassins Creed Odyssey – Design + das Spiel in der »Medusa Edition«. Damit holt ihr euch den neuesten Teil der Assassinen-Saga auf der stärksten Konsole nach Hause und könnt ihn in seiner vollen Pracht zocken. Außerdem bekommt ihr mit der »Medusa Edition« das volle Assassins Creed-Paket mit Sammlerfigur für den Schreibtisch. Weltkarte, Artbook, Soundtrack uvm.

Aber auch für den Zweitplatzierten gibt es Assassins Creed Odyssey für zuhause in der Medusa-Edition.

Ihr könnt also gewinnen:

  • Eine Xbox One X im Assassins Creed Odyssey – Design + Assassins Creed Odyssey in der »Medusa – Edition«
  • Assassins Creed Odyseey in der »Medusa- Edition«

Wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmen möchtet, dann müsst ihr nichts weiter tun, als das nachfolgende Formular auszufüllen und die Daumen drücken. Ob und welchen Preis ihr gewinnt, wird zufällig ausgelost.

Das Gewinnspiel läuft vom 28. September 2018 bis einschließlich 20. Oktober 2018 um 10:00 Uhr!

Sollte das Gewinnspiel-Formular nicht korrekt dargestellt werden, klickt bitte hier:
Zum Gewinnspiel

(Tipp: Bei einer fehlerhaften Darstellung des Formulars empfehlen wir euch die Seite neu zu laden oder einen anderen Browser auszuprobieren.)

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Carlo Siebenhüner
Carlo Siebenhüner

Ein langer Weg liegt schon hinter Carlo. Mit Sonic ist er damals auf dem Mega Drive um die Wette gerannt, hat sich »volles Pfund aufs Maul« in Gothic gegeben, baut regelmäßig neue Städte bei Anno und verteilt auch immer mal Headshots in Battlefield (oder versucht es zumindest ;-) ).

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