Agony Review: Brutal gutes oder höllisch schlechtes Spiel?

Agony, ein Horrorspiel das euch zur Hölle fahren lässt, steht in den Regalen. Dass hier ordentlich gesplattert wird, ist spätestens nach der Kontroverse um die Altersfreigabe klar. Doch kann Agony mehr als schocken? Ob sich ein Kauf lohnt, erfahrt ihr in unserem Video.

  • von Constanze Thiel am 30.05.2018, 18:21 Uhr
Agony: Review-Video klärt Kaufempfehlung

Als Agony erstmals auf der Crowdfunding-Plattformf Kickstarter auftauchte, war ich sofort vom Konzept des Spiels begeistert. Alien: Isolation gehört zu meinen Lieblingsspielen und so war für mich der Gedanke an einen ähnlichen Titel, bei dem der Gorefaktor auf 110 Prozent gedreht wurde und der mich in die Untiefen der Hölle führt, besonders reizvoll.

Ob Agony nun eine Kaufempfehlung bekommt oder nicht, das erfahrt ihr im folgenden Video. Eine kurze Meinungszusammenfassung sowie eine Übersicht unserer Guides zum Spiel bekommt ihr weiter unten.

Pro: Setting, Art- & Sound-Design

Womit Agony viele Horror-Fans auf sich aufmerksam gemacht hat, haben die Entwickler mit viel kreativer Arbeit umgesetzt. Die Hölle macht durch abgefahrenes Umgebungsdesign, das ausgeklügelte Strukturen aus menschlichen Knochen & Co. beinhaltet, einen angenehm unheimlichen Eindruck. Selbst wenn an der Grafik selbst einiges auszusetzen ist.

Die Soundgestaltung von Agony hat sich ebenso Lob verdient. Die düsteren Szenerien erhalten Untermalung durch atmosphärische orchestrale Einlagen, gemischt mit den Schreien gequälter Seelen, die hilfesuchend durch Gänge schallen. Die Tatsache, dass es Agony kein Vollpreistitel ist, gehört ebenfalls zu den Pro-Argumenten.

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Contra: Grafik, Steuerung & mehr

Die Steuerung fühlt sich schwammig an, die Grafik leicht matschig und die Story legte mir auch nach 3 Stunden Spielzeit keine Fesseln an. Sicherlich, Agony ist kein Vollpreistitel und wurde auch von keinem großen Studio entwickelt, Fans von makellosen Texturen sollten solche Maßstäbe also erst gar nicht anlegen. 

Über ein paar Steuerungsprobleme kann ich hinwegsehen, doch auch der Rest von Agony schaffte es einfach nicht, in mir ein Feuer zu entfachen. Die zu lösenden Rätsel wiederholen sich in einer einfallslosen Art und Weise, sind gleichzeitig enttäuschend simpel und lassen dabei Möglichkeiten vermissen, die selbst einem Nicht-Spieleentwickler allein schon aufgrund des Settings vor die Füße fallen. 

Das finale Fazit zur Kaufempfehlung von Agony bekommt ihr im obigen Video.

Lösungen & Guides zu Agony

Zu guter Letzt bekommt ihr nun eine Auflistung unserer Guide-Artikel zu Agony, damit ihr bestens informiert losspielen könnt:

Erhältlich ist Agony seit dem 29. Mai 2018 für PlayStation 4, Xbox One sowie PC.

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Constanze Thiel
Constanze Thiel

Winterkind. Superbeast. Lipstick stains & video games. Mother of Xenomorphs. Fährt am Wochenende gerne mit ihren Pokémon raus nach Silent Hill.