Zombi: Tipps und Tricks zum Überleben in der Zombie-Apokalypse

Ihr seid in das Untoten-verseuchte London aus Zombi eingetaucht, habt jedoch Schwierigkeiten, eure Überlebenden mehr als nur ein paar Schritte weit zu bringen? Wir geben euch einige wertvolle Überlebenstipps mit auf den Weg.

  • von Patricia Geiger am 13.02.2018, 12:20 Uhr

Nachdem Ubisoft das Horror-Survival-Spiel Zombi zunächst noch als »ZombiU« exklusiv für Nintendos WiiU-Konsole veröffentlicht hatte, ist der Gruseltripp nach London seit einiger Zeit auch für PlayStation 4, Xbox One und PC erhältlich.

Wer sich daher erst jetzt in die zombieverseuchte Hauptstadt Großbritanniens stürzen kann oder möchte, bekommt von uns einige Tipps an die Hand, die das Überleben zumindest ein Stück weit wahrscheinlicher machen.

Regelmäßig schlafen

Wie im echten Leben, solltet ihr euch auch in Zombi regelmäßig aufs Ohr hauen. Dadurch regenerieren sich Gesundheit und Energie komplett, außerdem sind die Batterien eurer Taschenlampe anschließend wieder voll.

Außerdem speichert ihr dadurch – ein extrem guter Grund, immer wieder an der Matratze zu lauschen.

Schließt die Türen hinter euch

Noch ein Tipp, der auch im echten Leben Gültigkeit hat: Macht die Türen hinter euch zu. Was normalerweise einfach nur in gewissem Maß zur Kinderstube gehört, hat in Zombi einen ganz praktischen Nutzen: Mit geschlossenen Türen erkauft ihr euch Zeit, wenn ihr vor Zombies flüchtet.

Die Untoten brauchen eine ganze Weile, bis sie eine Tür überwunden haben – und einige Türen in Zombi, die ihr nur mit einer Schlüsselkarte öffnen könnt, sind sogar unzerstörbar. Solange ihr sie also hinter euch schließt, seid ihr auf jeden Fall sicher.

Leise sein

Die Zombies im Spiel sind zwar nicht die schnellsten Untoten der Welt, allerdings können sie euch in der Masse trotzdem relativ schnell erledigen. Da die vor sich hin modernden Kollegen ein ausgezeichnetes Gehör haben, solltet ihr entsprechend leise vorgehen.

Das bedeutet: Schießt nur, wenn es nicht anders geht, sollte eure Waffe keinen Schalldämpfer haben. Denn Lärm jeglicher Art zieht die Zombies an wie Licht die Motten. Ihr solltet also auch auf Explosionen und Alarme verzichten – und vielleicht nicht unbedingt wie ein Elefant im Porzellanladen alles umwerfen, was in Zombi nicht festgedübelt ist.

Immer auf die 12

Habt ihr doch mal Zombies aufgeweckt oder torkeln sie euch entgegen, bleibt natürlich nichts anderes als der Kampf. Hier solltet ihr, um keine weitere Aufmerksamkeit zu erregen, auf Nahkampfwaffen wie den Cricketschläger ausweichen.

Die effektivste Methode, um Zombies auszuschalten, ist dabei wenig überraschend ein ordentlicher Schlag auf den Kopf. Diesen könnt ihr aufladen: Haltet dazu zunächst den linken Trigger gedrückt, um auszuholen. Mit dem rechten Trigger schlagt ihr dann zu.

Da es in Zombil aber unterschiedliche Arten von Zombies gibt, haben sie natürlich auch eigene Angriffsmuster. Diese solltet ihr beobachten, damit ihr ein Gefühl fürs Timing eurer Schläge bekommt.

Solltet ihr es nicht schaffen, den Untoten mit einem gut platzierten Schlag zu erledigen, solltet ihr ihn auf den Boden befördern. Dazu schlagt ihr entweder einfach weiter zu oder nutzt die Umgebung, indem ihr irgendwo hindurchkrabbelt. Kommt der Zombie hinterher, könnt ihr ihm den Gnadenstoß verpassen.

Nutzt die Armbrust

Die Armbrust vereint in Zombi eigentlich die besten Elemente beider Waffenwelten: Damit lassen sich Gegner aus der Ferne erledigen und ihr lauft nicht Gefahr, im Nahkampf verletzt zu werden. Außerdem ist das Ding leise und erregt keine Aufmerksamkeit.

Zusätzlich bietet die Armbrust einen weiteren, großen Vorteil: Im Prinzip endlose Munition. Ihr könnt die Bolzen immer wieder einsammeln, wenn ihr einen Zombie damit erledigt habt. Sie sind lediglich futsch, wenn ihr damit nicht trefft.

Munition sparen

In Zombi bekommt ihr die Munition nicht eimerweise nachgeworfen – deshalb solltet ihr sehr sparsam damit umgehen und nur schießen, wenn es nicht anders geht. Außerdem solltet ihr immer jede Munition mitnehmen, die ihr findet. Egal, für welche Waffe sie geeignet ist. Nicht benötigte Munition legt ihr einfach in der Kiste im Safehouse ab.

Für die besten Waffen im Spiel findet ihr die wenigste Munition, hier solltet ihr noch sparsamer sein. Allerdings gilt generell: Wenn ihr schießt, dann sorgt dafür, dass eure Treffer sich auch lohnen.

Horden

Neben vereinzelt durch die Gegend eiernden Zombies, gibt es in Zombi natürlich ebenso Horden, an denen ihr im Zweifelsfall vorbei müsst. Mit einem Leuchtsignal lassen sie sich aber prima ablenken und in die andere Richtung lotsen.

Habt ihr einen Molotov-Cocktail oder eine Granate dabei, könnt ihr das Leuchtsignal auch direkt als Falle nutzen. Haben sich die Zombies bei eurer Ablenkungsmaßnahme versammelt, werft einfach das Zerstörungsinstrument eurer Wahl hinterher und erledigt so gleich einen Haufen Untoter.

In diesen Fällen solltet ihr auch auf jeden Fall eine Ausnahme von der »leise vorgehen«-Regel machen. Mit eurem Cricketschläger kommt ihr bei einer Horde nicht weit.

Explodierende Zombies

Neben normalen Untoten – die zwar nervig, aber zumindest beherrschbar sind – gibt es in Zombi noch wandelnde Tote, die explodieren. Nahkampf ist hier keine Option, damit jagt ihr euch selbst in die Luft – ihr müsst also schießen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Ihr schießt direkt auf den Tank auf dem Rücken des Zombies und jagt ihn in die Luft.
  • Schießt dem Zombie mit der Schrotflinte den Kopf ab und nutzt den Rest als Sprengfalle für andere Zombies

Für die zweite Möglichkeit verwendet ihr dann wieder ein Leuchtsignal, um andere Untote zum bereits ausgeschalteten Zombie zu locken. Haben sich genug darum gesammelt, schießt – wie in Option eins beschrieben – auf den Tank.

Lebensretter Viruzid

Habt ihr euch infiziert, rettet euch nur das Serum vor dem sicheren Tod. Allerdings tragen nicht alle Zombies das zur Herstellung nötige Antigen in sich. Treibt ihr einen der entsprechenden Untoten auf, solltet ihr ihn auf jeden Fall anzapfen.

Scanner und Radar nutzen

In Zombi seid ihr mit einem Scanner ausgestattet, der euch jede Menge nützliche Informationen über eure Umgebung verrät: Plünderbare Schränke, Koffer und sonstige Behältnisse werden dadurch auf der Karte markiert. Der Zustand von Türen wird darüber hinaus angezeigt.

Außerdem offenbart euch der Scanner, wie es um Zombies bestellt ist: Könnt ihr sie plündern oder nicht? Und tragen sie eventuell das für das Viruzid nötige Antigen in sich? Der Scanner zeigt überdies Untote, die auf eurem Radar verborgen bleiben, weil sie sich nicht bewegen.

Alle anderen Zombies in eurer Umgebung enthüllt der Radar auf der Minimap. Er hat keinen Cooldown, ihr solltet ihn also lieber einmal zu oft als einmal zu wenig nutzen.

Abgesehen davon, lohnt es sich die Augen nach CCTV-Kästen offen zu halten. Diese Knotenpunkte der städtischen Überwachungsanlage sorgen in Zombi dafür, dass eure Minimap auch tatsächlich als solche funktioniert und ihr Straßen und Wege verfolgen könnt, wenn ihr sie einmal gescannt habt.

Die Vorratskiste nutzen

In Zombi solltet ihr immer ein wenig an die Zukunft denken. Denn selbst wenn ihr noch so vorsichtig seid, kann es euch trotzdem irgendwann erwischen und euer Überlebender das Zeitliche segnen. Ihr bekommt dann mit einer neuen Figur die Chance, eure Sachen wieder einzusammeln. Allerdings wird das natürlich schwierig, wenn ihr unbewaffnet aufbrechen müsst.

Ihr solltet also immer etwas Munition und Leuchtsignale, aber auch schweres Gerät wie Granaten oder Molotov-Cocktails im Safehouse einlagern. Gerade damit erleichtert ihr euch die Rückeroberung eurer Ausrüstung ungemein, falls ihr von einer Horde überrannt wurdet.

Abgesehen davon, solltet ihr in Zombi alles zurücklassen, was ihr nicht unbedingt braucht. Denn im Rucksack gibt es nur begrenzten Stauraum.

Nicht auf die faule Haut legen

Auch wenn ihr zum gefühlt hundertsten Mal durch einen Gang lauft, den ihr schon längst gesäubert habt: Passt trotzdem auf. Denn die Untoten in Zombi können nach Lust und Laune umherwandern und so eben auch in Bereiche gelangen, die schon lange sicher waren.

Wenn ihr euch unangenehme Überraschungen ersparen wollt, solltet ihr auf jeden Fall in vermeintlich sicheren Bereichen nicht arglos umherwandern. Das kann sonst schnell ein böses Ende nehmen.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.