Yu-Gi-Oh! Duel Monsters: Der ultimative Einsteiger-Guide

Das Sammelkartenspiel für alle Fans der TV-Serie! In unserem Einsteiger Guide verraten wir euch, worum es in dem Spiel geht und verraten euch Tipps für den Einstieg. Außerdem gibt es Info zur abgewandelten Spielform mit dem Namen Speed Duell.

  • von Franziska Behner am 13.03.2019, 16:45 Uhr
Quelle: Konami / Yu-Gi-Oh!

Ihr wollt wissen, was es mit Yu-Gi-Oh! auf sich hat und wie ihr am Besten beginnt? Dann ist unser Einsteiger Guide genau das richtige für euch. Hier verraten wir euch:

  • was Duel Monsters/Yu-Gi-Oh! ist
  • womit ihr anfangen solltet bekommt
  • was sich für Einsteiger lohnt

Obwohl es in der Serie als Duel Monsters bezeichnet wird, sprechen wir vom Yu-Gi-Oh!-Kartenspiel. Mittlerweile gibt es unzählige Editionen, von denen bereits einige Neu aufgelegt wurden. Zu Yu-Gi-Oh! gibt es neben den Sammelkarten auch Plüschtiere, Brettspiele, DVDs, CDs und anderes Merchandise zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

KONAMI DIGITAL ENTERTAINM. Yu-Gi-Oh! Structure Deck: Powercode Link 8 Karten, Mehrfarbig
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€ 9.99

1. Was ist Yu-Gi-Oh!?

Das Kartenspiel wurde durch den Manga und die Serie bekannt und lässt sich mit leicht veränderten Regeln auch im echten Leben spielen. Dazu braucht ihr lediglich ein Deck und einen Gegenspieler, den es zu besiegen gilt.

Abwechselnd werden Karten gezogen und gespielt, um dem Gegner mithilfe mächtiger Monster und Effektkarten die Lebenspunkte zu nehmen. Yugi, so die gängige Abkürzung, wird oftmals als eine vereinfachte und eher kindliche Version von Magic angesehen. Die Bilder sind bei YGO niedlicher und weniger realistisch. Trotzdem ist es ein anspruchsvolles Kartenspiel für Spieler aller Altersklassen.

2. Wie wird gespielt?

Mit eurem Deck tretet ihr gegen euren Gegner an. Zu Beginn eines Zuges zieht ihr eine Karte, um eine sechste Handkarte zu erhalten. Jeder Zug ist in verschiedene Abschnitte unterteilt.

• Draw Phase
• Standby Phase
• Main Phase 1
• Battle Phase
• Main Phase 2
• Endphase

Die Battle Phase lässt sich noch in einzelne Punkte unterteilen, in der ihr entweder einen Angriff deklariert, Schaden verursacht und/oder dann den Schaden berechnet. Während alle Phasen Anwendung finden können, ist es kein muss, wirklich jede zu verwenden.

Es wirkt kompliziert, lässt sich aber eigentlich schnell erklären. Seht euch nach dem Ziehen eure Handkarten an und überlegt, wie ihr dem Gegner am Besten schaden könnt. Pro Runde könnt ihr ein Monster beschwören (mehr, wenn Spezialeffekte aktiviert werden) und verschiedene Zauber-, sowie Fallenkarten nutzen.

Schützt eure eigenen Lebenspunkte, verstärkt die Monster und versucht, immer die stärkeren Karten auf dem Feld zu haben.

3. Starter-Set

Während die Profis auf Turnieren ein selbst zusammengestelltes Deck verwenden, empfiehlt sich für den Anfang ein Starter Deck. Wie es der Name schon verrät, erhaltet ihr hier ein bereits fertiges Deck für Anfänger, mit dem ihr direkt loslegen könnt.

Es gibt verschiedene Starter Decks, die sich jeweils um ein Thema drehen. Entweder, sie sind direkt auf einen Charakter (meist aus der Serie bekannt) zugeschnitten oder haben einen bestimmten Monster-Typ im Fokus. Habt ihr euch für eins entschieden, müsst ihr keine weiteren Käufe tätigen und dürft direkt loslegen.

Passend zu einem Starter Deck gibt es oft auch Booster, die eine bestimmte Anzahl an Karten (drei, sechs oder neun) passend zu dem gewählten Thema enthalten. Diese lassen sich einzeln hinzukaufen und beinhalten sortierte Karten der Serie. Mit etwas Glück befindet sich daran eine wirklich selten Karte, die perfekt in euer Deck passt und/oder einiges wert ist.

Wenn ihr euch euer Deck mit Boostern zusammenstellt oder verbessert, achtet immer auf eine gute Balance zwischen Zauber- Fallen– und Monsterkarten. Ein perfektes Zusammenspiel der Elemente und Effekte wird euch den Sieg bringen.

Vor allem am Anfang ist es ratsam, mit einem fertigen Deck zu beginnen und die Abläufe zu lernen. Habt ihr verstanden, wie ein Duell abläuft und verstanden, wie die einzelnen Effekte, Typen und Co zusammenhängen, könnt ihr mit weiteren Karten aus Boostern eure Deck ausbauen. Es gibt unzählige Strategien und Möglichkeiten. Probiert es einfach ein bisschen aus und spielt mit verschiedenen Variationen. Vielleicht findet ihr ja eine höchst effektive Kombination, die noch gar nicht so bekannt ist!

4. Monsterkarten

Mit den Monsterkarten macht ihr wohl den meisten Schaden in einem Duell. Sie sind mit Sternen gekennzeichnet. Bis zu vier Sternen bedeutet, dass ihr diese Karte sofort rufen könnt. Haben sie ein höheres Level, müsst ihr eine andere Karte dafür opfern.

Angriffspunkte zeigen an, wie stark euer Monster im direkten Kampf ist. Sind sie höher als die Punkte des Gegners, ist das bereits ein gutes Indiz für einen Sieg in der Battle Phase. Sind sie niedriger, werdet ihr Kampfschaden einstecken müssen und das Monster landet auf dem Friedhof.

Liegt euer Monster in Verteidigungsposition (quer auf dem Spielfeld), zählen diese Punkte. Greift ein gegnerisches Monster an und eure DEF ist niedriger als die ATK des Kontrahenten, stirbt euer Monster, aber ihr verliert dabei keine Lebenspunkte.

Einige Monsterkarten verfügen über Effekte, die euch im Kampf Vorteile bringen. Lest sie sorgfältig durch und stimmt eure Strategie darauf ab.

5. Flippmonster als Überraschung

Neben Monstern mit und ohne Effekt gibt es noch Effektmonster, die auf der Karte den Hinweis „Flipp“ notiert haben. Ihr könnt sie ganz normal in Angriffs- oder Verteidungsposition spielen. Ihr besonderer Effekt kommt aber nur zum Vorschein, wenn ihr sie verdeckt setzt.

Verdeckt lassen sich Monster nur spielen, wenn ihr sie in Verteidungsposition, mit dem Bild nach unten, auf eurer Seite platziert. Greift sie ein Gegner an, könnt ihr sie drehen und ihren Effekt benutzen. Manchmal lässt sich dadurch ein weiteres Monster beschwören, der Gegner verliert Punkte oder es schickt sein Monster auf den Friedhof. Wollt ihr den Effekt direkt benutzen, ist es auch möglich, eine Runde später selbst die Karte zu flippen. Aber Vorsicht: Sie liegt dann im Angriffsmodus.

6. Zauberkarten

Zauberkarten sind bläulich gefärbt und können jederzeit in eurem eigenen Zug aktiviert werden. Sie sind oft hilfreiche Tricks, um ein Monster des Gegners aus dem Weg zu räumen oder eure eigenen Einheiten zu stärken.

7. Fallenkarten

Die violett gefärbten Karten sind Fallen und müssen verdeckt gelegt werden, sodass sie euer Gegner nicht sieht. Einen Zug später könnt ihr sie aktivieren, um dem Kontrahenten eine Falle zu stellen. Manchmal helfen sie dabei, einen Angriff abzuwehren. Manchmal geben sie euch Rückendeckung. Ein paar gute Fallenkarten sollten in keinem Deck fehlen und auf den eigenen Spielstil abgestimmt sein.

8. Friedhof

Wird ein Monster im Kampf besiegt, landet es auf dem Friedhof. Hier kann es nicht mehr angreifen und nur dank eventueller Effekte noch nützlich sein. Es sei denn, ihr belebt es mit einem Karteneffekt wieder. Während es grundsätzlich das Ziel ist, möglichst wenig eigene Monster auf den Friedhof zu schicken, haben sich einige Strategien vollends darauf konzentriert. Je nachdem, welchen Decktyp ihr spielt, ist es vielleicht euer Ziel, diese Zone zu füllen, um dann alle gefallenen Soldaten mit einem Mal wieder auf das Feld zu rufen.

9. Feldzauberkarten

Feldzauberkarten sind zunächst normale Zauberkarten, die einen Effekt auslösen. Allerdings gelten sie für beide Spielfelder und liegen in einer gesonderte Zone. In der TV-Serie verändern sie auch optisch das komplette Spielfeld. Im echten Leben müsst ihr euch das einfach vorstellen.

Diese Zauberkarten passen im Optimalfall perfekt zu eurem Deck und unterstützen eure Theorie. Sie können euch zusätzliche Vorteile bringen, indem sie zum Beispiel einem bestimmten Monster-Typ mehr Angriffskraft verleihen. Ein perfektes Zusammenspiel der einzelnen Karten ist ein absolutes Muss.

10. Speed Duell

Weiter oben haben wir euch bereits erklärt, wie Yu-Gi-Oh! bereits vor vielen Jahren gespielt wurde und es auch heute noch aktuell auf den Turnieren und in vielen Wohnzimmern vollzogen wird.

Konami hat sich für Neulinge des Kartenspiels oder alten Hasen, die nach einer langen Pause wieder anfangen wollen, etwas Besonderes ausgedacht: das Speed Duell. Das ist eine vereinfachte und kleinere Version des Kartenspiels, die schnell zu erlernen ist.

Im Grunde beinhaltet Speed Duell ebenfalls die verschiedenen Kartenarten und hat als Ziel, die gegnerischen Lebenspunkte auf Null zu bringen. Im Gegensatz zum normalen Yugi ist es aber alles etwas auf die Kürze eines Duells ausgelegt. Die Lebenspunkte betragen lediglich 4000 und auch die Deckgröße ist auf 20 Karten begrenzt.

Auch die Kartenzonen auf dem Spielfeld sind kleiner. Anstatt fünf freier Plätze für Monster könnt ihr nur noch drei Stück spielen. Ebenso sind die Zauber- und Fallenkartenzonen verkleinert.

Neu dabei sind die Charakterkarten. Jedes Speed Duell Deck hat drei verschiedene Skill-Karten, wovon vor dem Duell eine ausgewählt wird. Diese Karten werden je nach Inhalt entweder zu Beginn, oder im Laufe eines Zuges aktiviert und geben einen zusätzlichen Vorteil.

All diese Veränderungen tragen dazu bei, dass das Spiel seinem neuen Beinamen alle Ehre macht und schon nach kurzer Zeit vorbei ist. Für alt eingesessene Spieler ist das vielleicht keine Lösung, alle Neulinge oder Neugierige bekommen so allerdings einen guten Einblick in die Grundmechaniken des Spiels.

Vor allem Spieler, die früher die TV-Serie gesehen haben, werden sich über Speed Duell freuen. Denn die dort vorgefertigten Decks orientieren sich an den Charakteren des Anime und beinhalten die wichtigsten Karten der beliebten Figuren. So gibt es ein Deck von Kaiba mit seinen Drachen, Yugi Mutos Deck ist voll von schwarzen Magiern und Mai’s Version wartet mit zahlreichen Harpyen auf euch.

Ein weiterer Vorteil für alle, die einfach mal hinein schnuppern wollen, ist der Inhalt einer Speed Duell-Packung. Gleich drei verschiedene Decks bieten euch die Möglichkeit, direkt gegen Freunde zu spielen. Auch, wenn sie selbst keine Karten besitzen.

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Franziska Behner
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