Xbox One Tipps: Welches Modell man sich heute holen sollte

Im Gegensatz zur PS4, deren Bauteile bereits einer umfangreichen Überarbeitung unterzogen wurden (was die aktuellsten Modelle leiser, leichter und energiesparender macht), hat sich an der Technik des direkten Konkurrenten bislang nichts geändert. Die Xbox One von Ende 2013 unterscheidet sich nicht von der im Jahr 2016. Spieler müssen also nach keinen bestimmten Modellnummern Ausschau halten, wenn sie die Anschaffung einer Xbox One planen. Trotzdem gibt es mittlerweile eine ganze Reihe Möglichkeiten, beim Konsolenkauf individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen.

  • von Stephan Freundorfer am 15.03.2016, 11:24 Uhr

Lust auf Bewegung?

Bei Veröffentlichung der Xbox One spielte die Bewegungssteuerung Kinect noch eine zentrale Rolle in Microsofts Produktpolitik – die Peripherie aus Infrarotsensor, Videokamera und Mikrofon sollte einen zentralen Platz im Wohnzimmer einnehmen, Konsolen-Steuerung und Internet-Kommunikation einfach machen. Aus diesem Grund gab es die Xbox One zunächst nur im Bundle mit der Kamera, was die Konsole 100 Euro teurer als die PS4 machte.

Kinect wurde von der Konsolengemeinde nicht gut angenommen, auch die Spieleentwickler hatten wenig Interesse an der Bewegungssteuerung. Microsoft gab schließlich klein bei: Heute gibt’s die Konsole nur noch ohne Kinect, bei Bedarf kann die Peripherie einzeln zugekauft werden. Wer Kinect nutzen will, muss dies also tun oder holt sich ein Bundle aus der Xbox One-Frühzeit.

Keine Platzprobleme

In puncto interner Speicherplatz ist die Xbox One wie die PS4 in zwei Varianten erhältlich: Mit 500 Gigabyte oder 1 Terabyte Festplattenplatz. Auch bei der Xbox One gilt: Dank umfangreicher Games, großem Download-Angebot und Gratis-Spielen, die dank Mitgliedschaft bei Xbox Live Gold oder EA Access auf die Konsole gespült werden, kann der Plattenplatz rasch Mangelware werden.

Allerdings unterstützt die Xbox One im Gegensatz zur PS4 die Auslagerung von Spielen auf externe Festplatten: Hierfür müssen diese USB 3.0-fähig und mindestens 256 GB groß sein. Neben der einfachen Auslagerung von installierten Spielen inklusive Patches sorgen die USB 3.0-Platten (die schneller sind als die interne Festplatte) mitunter sogar für kürzere Ladezeiten.

Frage von Extras und Ästhetik

Wer den Kauf einer Xbox One ins Auge fasst, muss sich also nicht um Modellnummern und nur wenig um die Größe des internen Speichers kümmern, sondern geht einfach nach Preis, Ausstattung und Ästhetik. Gerade wenn lang erwartete Blockbuster erscheinen, kommen lohnenswerte Bundles aus Konsole und dem entsprechenden, herunterladbaren Spiel (FIFA 16, Tom Clancy’s The Division) in den Handel, manchmal erscheint sogar mit einer Sonderversion der Konsole, die sich in ihrem Erscheinungsbild vom üblichen Schwarz abhebt.

Die Quantum Break- und Sunset Overdrive-Bundles enthalten z.B. eine weiße Xbox One, und auch die Halo bzw. Forza 6 Limited Edition-Bundles begeisterten Fans und Sammler mit exklusiven Designs.

Ein empfehlenswerter Kauf für den ernsthaften Zocker ist das Elite Bundle, in dem sich eine Xbox One mit 1 TB-Festplatte sowie der professionelle (und als Einzelstück relativ hochpreisige) Wireless Elite Controller befindet. Apropos Controller: Seit Mitte 2015 werden Xbox One-Konsolen mit einem leicht überarbeiteten Controller ausgeliefert, der eine zusätzliche 3,5mm-Klinkenbuchse für den Anschluss beliebiger Kopfhörer und Headsets bietet. Vorher benötigte man spezielle Peripherie oder einen Adapter.

Facts:

  • Die Hardware der Xbox One hat sich seit Erstveröffentlichung nicht verändert, allerdings liegt heutigen Konsolen keine Kinect-Bewegungssteuerung mehr bei.
  • Die Xbox One gibt es mit 500GB- und 1TB-Festplatte.
  • An die Xbox One lassen sich USB 3.0-fähige Festplatten anschließen, auf die Spieleinstallationen ausgelagert werden können.
Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer