WoW: Wrath of the Lich King Classic – Level-Guide zum Todesritter

In diesem Guide zum Todesritter in World of Warcraft: Wrath of the Lich King Classic verraten wir euch, wie ihr die Klasse levelt, welche Spezialisierung dafür am besten ist und wie ihr eure Talente verteilen solltet.

  • von Lukas Rathschlag am 20.09.2022, 10:14 Uhr
todesritter guide titel

In diesem Guide zum Todesritter in World of Warcraft: Wrath of the Lich King Classic erfahrt ihr:

  • Welche Fähigkeiten der Todesritter beherrscht
  • Mit welcher Spezialisierung ihr am schnellsten levelt
  • Wie ihr die Kämpfe während des Levelns angeht

Während des Vorbereitungspatchs gibt es noch einiges mehr zu tun. Welche Aktivitäten das sind, erfahrt ihr in unseren 7 Dingen, die ihr während des Pre-Patch von WotLK Classic tun könnt.

Die erste Heldenklasse: Der Todesritter

Der Todesritter (auch Deathknight oder DK genannt) ist ein dunkler Ritter, der sowohl Blutmagie als auch die eisigen Winde Nordends und ekelhafte Krankheiten gegen seine Feinde einsetzen kann. Er ist mit einer dicken Plattenrüstung und entweder einer großen Zweihandwaffe oder zwei Einhändern ausgestattet. Außerdem startet er auf Level 55, was ihm einen Vorteil gegenüber anderen Klassen verschafft.

Das Startgebiet der Todesritter passt perfekt zum düsteren Hintergrund der Klasse: Ihr führt als Herolde des Lich Königs Krieg gegen den fanatischen Scharlachroten Kreuzzug. Im Startgebiet erhaltet ihr die Fähigkeiten des untoten Kämpfers und ein starkes Ausrüstungsset, mit dem ihr fix durch die ersten Level pflügt. Sobald ihr das Startgebiet durchgequestet habt, werdet ihr in die große Welt von World of Warcraft entlassen. Mit Level 58 macht ihr euch auf in die Scherbenwelt.

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Runen und Runenmacht – so funktioniert der Todesritter

Euer DK setzt auf ein anderes Ressourcensystem als die restlichen Klassen. Für seine Angriffe nutzt er Runen. Die sind jeweils in zwei Blut-, Frost- und Unheilig-Runen unterteilt. Zusätzlich bekommt er noch eine zweite Ressource spendiert: Runenmacht.

Seine Fähigkeiten kosten bei Verwendung entweder Runen oder Runenmacht. Wenn ihr einen Angriff nutzt, der Runen kostet, wird etwas Runenmacht generiert. Diese gebt ihr anschließend für Fähigkeiten aus, die Runenmacht kosten. So entsteht ein Wechselspiel zwischen Fähigkeiten, die Runenmacht generieren sowie Fähigkeiten, die eure Runenmacht verbrauchen.

Außerdem nutzt ihr eine von drei verschiedene Präsenzen. Diese funktionieren ähnlich wie die Auren des Paladins:

  • Blutpräsenz: erhöhter Schaden und mehr Selbstheilung
  • Frostpräsenz: mehr Ausdauer und Rüstung sowie erhöhte Bedrohungserzeugung
  • Unheiligpräsenz: erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit sowie schnellere Abklingzeit

Welche Spezialisierung nutze ich fürs Leveln?

Eins vorweg: Alle Spezialisierungen des Todesritters eignen sich zum Leveln. Solltet ihr allerdings auf Geschwindigkeit Wert legen, empfehle ich euch die Unheilig-Spezialisierung. Diese bietet euch hohen Area-of-Effect-Schaden, schnelle Cooldowns und erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit.

Falls ihr die Blut-Spezialisierung verwendet, seid ihr etwas langsamer unterwegs. Dafür steckt ihr durch die Talente im Blut-Baum deutlich weniger Schaden ein und heilt euch selbst um fast schon lächerlich große Beträge. Damit erledigt ihr Quests solo, die eigentlich für mehrere Spieler vorgesehen sind. Blut ist eine optimale Zweitspezialisierung – schnappt euch deswegen so früh wie möglich die duale Talentspezialisierung.

Frost ist eine Schadensspezialisierung des Todesritters, die sich auf direkten Schaden durch die Fähigkeiten “Auslöschen” und “Heulende Böe” spezialisiert. Ihr könnt Frost durch das Talent “Thassarians Drohung” auch mit zwei Einhandwaffen spielen. Dadurch besitzt der Todesritter erhöhten Schaden pro Sekunde, der Burstschaden verringert sich allerdings. Das ist im Endgame sehr gut, aber während des Levelns hat Unheilig die Nase vorn.

Welche Ausrüstung sollte ich verwenden?

Der Todesritter kann Plattenrüstung anziehen – und diese solltet ihr auch verwenden, denn sie gewährt euch jede Menge Rüstung. Das hilft euch, die Schellen der Gegner zu überleben und gewährt euch durch das Talent “Klingenbewehrte Rüstung” zusätzliche Angriffskraft. Ketten- oder Lederrüstung verwendet ihr nur, wenn sie einen deutlichen Bonus auf eure Attribute gewähren.

Haupt- und Sekundärattribute des Todesritters

Euer Hauptattribute ist Stärke. Diese gewährt euch Angriffskraft, die euch mit euren Nahkampfangriffen härter zuschlagen lässt. Zusätzlich skalieren Krankheiten und Zauber mit Angriffskraft. Achtet darauf, dass sich auf jedem eurer Ausrüstungsteile Stärke befindet.

Kommen wir zu den Sekundärwerten: Während der Levelphase und im Endgame ist Tempo der wichtigste Wert, denn damit schlagt ihr schneller zu und eure Runen sind schneller wieder verfügbar. Sobald ihr euch Richtung Endgame bewegt, solltet ihr außerdem den Wert Trefferchance auf euren Ausrüstungsteilen sammeln. Damit verfehlen eure Angriffe seltener. Eure Stat-Priorität während des Levelns sieht wie folgt aus:

Stärke > Tempo > Trefferchance (bis 289) > Rüstungspenetration > Krit

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Der Talentbaum des Unheilig-Todesritters

Damit ihr möglichst effizient levelt, verteilt eure Punkte im Talentbaum wie auf dem Screenshot angegeben. Diese Verteilung optimiert euren Todesritter auf AoE-Schaden. Wichtig ist, dass ihr eure Schlüssel-Talente mitnehmt.

Ihr seid neben den Schlüssel-Talenten allerdings flexibel. Ich nehme beispielsweise gerne noch “Entweihung” sowie “Unheilige Verseuchung” mit und spare mir dafür Punkte in “Blutverkrustete Klinge”. Dadurch laufen mir die Gegner nicht so einfach davon und mein Todesmantel verursacht noch Schaden über Zeit.

Die Schlüssel-Talente fürs Leveln

Talent Effekt
Leichenexplosion Lässt eine Leiche explodieren und verursacht hohen Schaden. Kostet Runenmacht.
Der Tod reit‘ Erhöht eure Reitgeschwindigkeit um 10/20 Prozent und verringert Betäubungs- und Furchteffekte um 10/20 Prozent.
Meister der Ghule Euer Ghul bleibt dauerhaft an eurer Seite (er wird quasi zu einem Begleiter).
Gruftfieber/Schwarzer Seuchenbringer Ihr bekommt eine dritte Krankheit, das Gruftfieber, die sich mit dem Seuchenbringer-Talent zur Schwarzen Seuche verwandelt. Diese erhöht den verursachten Schaden eurer Krankheiten und den Magieschaden, den das Ziel nimmt.
Wandernde Seuche Krankheiten haben eine Chance, pro Tick AoE-Schaden zu verursachen. Die Chance entspricht eurer kritischen Trefferchance.
Knochenschild Verringert euren erlittenen Schaden um 20 Prozent, solange das Schild aktiv ist.

Glyphen des Unheilig-Todesritters

Zum Leveln verwendet ihr folgende Glyphen:

Erhebliche Glyphen

  • Glyphe “Todesstoß”: Erhöht den Schaden von “Todesstoß” pro 1 eurer Runenmacht um 1 Prozent (bis zu einem Maximum von 25 Prozent). Die Runenmacht wird von diesem Effekt nicht verbraucht.
  • Glyphe “Tod und Verfall”: Erhöht den Schaden von “Tod und Verfall” um 20 Prozent.
  • Glyphe “Ghul”: Euer Ghul erhält zusätzlich 40 Prozent eurer Stärke und 40 Prozent eurer Ausdauer.

Geringe Glyphen

  • Glyphe “Horn des Winters”: Erhöht die Dauer von “Horn des Winters” um eine Minute.
  • Glyphe “Pestilenz”: Erhöht den Radius des Effekts von “Pestilenz” um 5 Meter.
  • Glyphe “Leichenexplosion”: Erhöht den Effektradius eurer Fähigkeit “Leichenexplosion” um 5 Meter.

Wie spiele ich den Unheilig-Todesritter?

Die Spielweise des Unheilig-Todesritters dreht sich darum, möglichst viele Gegner zusammenzuziehen und mit dem hohen AoE-Schaden zu vernichten. Dieser wirkt vor allem durch eure verstärkten Krankheiten und die Fähigkeiten “Leichenexplosion” sowie “Tod und Verfall”. Zwischendurch heilt ihr euch mithilfe der Fähigkeit “Todesstoß”. So sieht eure Rotation im Detail aus:

  1. Achtet vor eurem Pull darauf, dass “Knochenschild” aktiv ist. Für mehr Selbstheilung und mehr Schaden spielt ihr in Blutpräsenz.
  2. Lockt zuerst mehrere Gegner mit eurem Reittier an – dadurch bekommt ihr weniger Schaden und könnt Feinde in einem größeren Areal zusammenziehen.
  3. Wirkt eure Krankheiten mit “Eisige Berührung” und “Seuchenstoß” auf einen Gegner. Verteilt mithilfe der Fähigkeit “Pestilenz” die Krankheiten auf die Feinde.
  4. Wirkt “Tod und Verfall” auf den Boden unter den Gegnern. Alternativ könnt ihr euch ein Makro erstellen, dass “Tod und Verfall” direkt unter euch ablegt (das Makro findet ihr weiter unten im Artikel).
  5. Nutzt “Todesstoß”, um euch zu heilen und sobald der erste Gegner umfällt “Leichenexplosion”, um Schaden zu verursachen. Hier müsst ihr abwägen, ob ihr genug Lebenspunkte habt, um bis zum nächsten “Todesstoß” durchzuhalten. Falls eure Lebenspunkte rapide fallen, spielt lieber auf Nummer sicher und verwendet “Todesstoß” anstatt “Leichenexplosion”.
  6. Verbraucht eure Blutrunen mit “Siedendes Blut”
  7. Setzt “Gargoyle beschwören” ein, falls ihr in Bedrängnis geratet oder einem starken Gegner den Garaus machen müsst.

Verwandelt eure abklingenden Blutrunen mit “Blutwandlung” in Todesrunen. Die verwendet ihr anschließend für andere Fähigkeiten. So überspringt ihr die Abklingzeit einer Rune und verursacht maximalen Schaden.

Makro für “Tod und Verfall” 

Gebt diesen Text im Makro-Menü (Hauptmenü > Makros) ein und legt es anstelle von Tod und Verfall in eure Aktionsleiste:

#showtooltip

/cast [@Player] Tod und Verfall

Lukas Rathschlag
Lukas Rathschlag

Hat wohl jedes MMO gespielt, das auf dem Markt ist. Apex Legends Veteran, LoL-OTP und hat noch nie eine Runde Stellaris beendet. Fan von guten Indie-Games.