Watch Dogs Legion: Tipps für angehende Hacker

Mit Watch Dogs Legion veröffentlicht Ubisoft den dritten Teil seines Hacker-Abenteuers. Damit ihr euch in der Open World des virtuellen Londons zurechtfindet, haben wir einige Tipps für euch zusammengestellt.

  • von Sebastian Weber am 29.10.2020, 0:01 Uhr
Watch Dogs Legion - Schweinemaske

In diesem Einsteiger-Guide zu Watch Dogs Legion erfahrt ihr:

  • Welche Rekruten und Gadgets zu Beginn am wichtigsten sind
  • Wie ihr schnell Technikpunkte sammelt
  • Vor welchen Gegnern ihr besonders acht nehmen müsst

Mit Watch Dogs Legion schickt euch Ubisoft in eine dystopische Zukunftsversion der britischen Hauptstadt London. Als Teil einer Untergrundbewegung von Hackern namens DeadSec ist es eure Aufgabe, die Stadt nach und nach zu befreien und euch gegen die Unterdrücker der Sicherheitsfirma Albion zu wehren.

Doch Watch Dogs Legion spielt sich – wie schon seine Vorgänger – nicht wie jedes andere Open-World-Abenteuer. Denn statt mit gezückten Waffen von Mission zu Mission zu hetzen, verlangt Watch Dogs Legion von euch durchdachteres und vor allem heimliches Vorgehen, zumindest meistens. Daher geben wir euch hier acht Tipps an die Hand, wie ihr im Handumdrehen zum Profi-Hacker werdet.

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Seid in Watch Dogs Legion kreativ

Da Watch Dogs Legion auf eher bedachteres Agieren ausgelegt ist, solltet ihr all die Werkzeuge eures Hackers und vor allem eure Umgebung zu eurem Vorteil nutzen.

Bevor ihr also in ein Sperrgebiet marschiert, schaut euch immer nach Überwachungskameras oder umherfliegende Drohnen um. Diese könnt ihr hacken, um so die Gegend auszuspähen.

Das gibt euch nicht nur einen Eindruck davon, mit wie vielen und welchen Gegnern ihr es zu tun bekommt. In der Spielwelt gibt es zudem jede Menge Fallen, die ihr scharf machen und gegen eure Widersacher nutzen könnt wie etwa Stromkästen und ähnliches.

Dabei ist es aber ratsam, hin und wieder etwas um die Ecke zu denken, denn es gibt etliche Hilfestellungen abseits der offensichtlichen. Eine Wache patrouilliert auf einem Parkplatz? Dann hackt eines der Autos, sodass es euren Kontrahenten überfährt.

In eurer Nähe fliegen Transportdrohnen umher? Kapert eine, sucht nach einem schweren Gegenstand, den sie aufnehmen kann und nutzt das Ding als Waffe, indem ihr die Fracht von oben auf eure Gegner fallen lasst.

Watch Dogs Legion (Jetzt bei MediaMarkt kaufen!) ist ein Spielplatz, auf dem ihr euch nach und Lust und Laune austoben könnt.

Spider-Bot: Das beste Gadget zum Einstieg

Watch Dogs Legion gibt euch etliche Werkzeuge an die Hand, welche ihr mit Technikpunkte nach und nach freischaltet, um euch das Leben einfacher zu machen. Schaltet hier den Spider-Bot als erstes frei, denn der ist ein unverzichtbares Werkzeug.

Das kleine Gerät könnt ihr jederzeit auswerfen und lenken (und später wieder mitnehmen). Sobald ihr die Steuerung übernehmt, flitzt die mechanische Spinne flink über den Boden und kann auch durch Lüftungsschächte Gebäude infiltrieren.

Mit dem kleinen Helfer lassen sich manche Missionen sogar lösen, ohne dass ihr selbst Hand anlegt, denn die Dinger können ebenfalls Terminals hacken und so weiter.

Transportdrohne Freispielen – So geht’s!

Obwohl es sicherlich verlockend ist, die detailliert gebaute Stadt London auf eigene Faust zu erkunden, sobald Watch Dogs Legion euch vom Tutorialhaken lässt, empfehlen wir euch, die ersten Story-Aufträge zu absolvieren. Zumindest solltet ihr so weit spielen, dass ihr einen Bauarbeiter rekrutiert habt.

Der kann nämlich jederzeit eine Transportdrohne rufen. Die sind, wie oben beschrieben, nicht nur hilfreich, um Gegner mit Fracht auszuknocken. Sie dienen auch wunderbar als Transportmittel für euch.

Das erspart häufig eine Menge Stress, wenn ihr auf das Dach eines Gebäudes gelangen müsst oder ähnliches, denn mit der Drohne fliegt ihr einfach direkt dorthin.

Watch Dogs Legion – Wie speichert man Rekruten?

Apropos Mitstreiter rekrutieren: Dieses System ist eines der Neuerungen in Watch Dogs Legion. Denn während die beiden Vorgängerspiele fest vorgegebene Charaktere hatten, könnt ihr in Watch Dogs Legion im Grunde jeden für eure Sache gewinnen, der auf den Straßen Londons umherschlendert.

Daher raten wir euch, tatsächlich auch so gut wie jeden, den ihr trefft, zu scannen. Das gibt Informationen darüber, welche Eigenschaften der Charakter hat – etwa eine spezielle Waffe, dass er Boni auf bestimmte Aktionen bekommt und so weiter.

Jede Figur, die ihr so analysiert, könnt ihr mit einem Knopfdruck speichern, um später die Rekrutierung zu starten.

Ob ihr denjenigen dann auch tatsächlich für eure Sache gewinnen wollt, das ist zweitrangig. Doch es laufen in Watch Dogs Legion viele Bürger herum, die hilfreiche Fähigkeiten haben, etwa Sanitäter, Anwälte, Polizisten oder Albion-Soldaten.

Diese vier genannten stehen zum Beispiel ganz oben auf der Liste, denn sie bringen Vorzüge mit sich, die eurer Hacker-Gruppe nicht fehlen dürfen. Besonders gute potentielle Rekruten markiert euch Watch Dogs Legion übrigens mit einem grünen Punkt über ihrem Kopf.

Wie bekommt man mehr Technikpunkte?

London ist in Watch Dogs Legion in verschiedene Stadtteile eingeteilt, welche aber zu Beginn alle unter der Kontrolle von Albion stehen. Um diese Bezirke zu befreien, also dazu zu bringen, dass sie gegen Albion aufbegehren, müsst ihr stets einige kleinere Missionen erledigen, bevor noch eine größere Bezirk-Mission startet.

Wenn ihr die Stadtteile befreit habt, bekommt ihr aber nicht nur einen speziellen neuen Rekruten spendiert, der meist eine besondere Waffe oder gute Fähigkeiten hat. Wichtiger ist, dass euch Watch Dogs Legion ab dann alle Technikpunkte auf der Karte anzeigt, die es in diesem Stadtteil zu holen gibt. Das bringt uns auch direkt zu unserem nächsten Tipp.

Watch Dogs Legion: Technikpunkten – Die wichtigste Währung

In Watch Dogs Legion gibt es zwei Währungen sozusagen, die ihr einsammeln könnt. Das tatsächliche Geld ist hierbei zweitrangig, außer ihr wollt euch in den vielen Bekleidungsgeschäften austoben, um eure Agenten zu individualisieren.

Entscheidender sind die sogenannten Technikpunkte, welche ihr benötigt, um neue Ausrüstung wie Waffen oder Drohnen freizuschalten. Diese findet ihr in den meisten Missionsgebieten, wobei sie nicht immer leicht erreichbar sind. Hier und da sind sie aber auch einfach so in der Spielwelt verteilt.

Solange ihr in einem Bezirk umherwandert, der noch unter Albions Kontrolle steht, zeigt euch Watch Dogs Legion die Technikpunkte auf der Karte nur an, wenn ihr in der Nähe seid. Denkt dabei aber stets daran, danach Ausschau zu halten, statt zum Beispiel nur euer Missionsziel zu erfüllen.

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Da jede gefundene Box mit Technikpunkten nur zehn neue Zähler auf euer Konto bringt, ist die Suche nach ihnen wichtig, denn Upgrades kosten meist mindestens 15 Punkte oder gar deutlich mehr.

Einfacher wird die Suche aber wie oben erwähnt, wenn ihr zunächst die Bezirke freischaltet, um eure Hacker dann deutlich entspannter zu verbessern.

So kommt ihr schnell an Geld (Eto)

Die zweitwichtigste Währung in Watch Dogs Legion heißt Eto und stellt das Pendant zu regulärem Geld dar. Mit Eto könnt ihr euren Rekruten neue Outfits kaufen, Waffen-Skins für eure Mordinstrumente erwerben, oder eurem Auto eine neue Lackierung verpassen.

Am Anfang des Spiels startet ihr in gewohnter Manier als Pleitegeier und müsst zunächst ein paar Missionen abschließen, bis ihr über ein halbwegs ansehnliches Kapital verfügt. Im Folgenden verraten wir euch die besten Methoden, um schnell an Geld zu kommen:

  • Hauptmissionen: Der Abschluss von Story-Missionen sorgt immer für eine großzügige Summe Eto. Die Missionen sind jedoch nicht wiederholbar und stellen deshalb keine gute Farming-Methode dar.
  • Nebenmissionen: Gerade die 404-Missionen der verbündeten Hacktivisten-Gruppe, sorgen für einen stetigen Geldfluss. Hier müsst ihr beispielsweise nur eine Drohne hacken, oder ähnlich simple Aufgaben erfüllen.
  • Safes-Hacken: Haltet in feindlich-besetzten Gebieten die  Augen nach kleine Safes auf, die sehr oft oberhalb von Schreibtischen zu finden sind. Schafft ihr es einen Safe zu Hacken, werdet ihr mit hunderten von Etos belohnt.
  • Lieferungen: An vielen Ecken der Stadt befindet sich eine orange-weiße Station des Parcel-Fox-Lieferdienstes. Hier könnt ihr Botengänge übernehmen, indem ihr ein Paket von Punkt A nach Punkt B transportiert. Um das Ganze abwechslungsreicher zu gestalten, greift in jedem Botengang eine besondere Regel. So müsst ihr euch beispielsweise an eine vorgegebene Lieferzeit halten, oder werdet von Albion-Truppen verfolgt.
  • Bare-Knuckle-Liga: Der brutale Fightclub wird euch schon zu Beginn des Spiels innerhalb einer Nebenmission vorgestellt. Habt ihr die Mission beendet, könnt ihr fortan auf der ganzen Karte an Turnieren teilnehmen. Schafft ihr es alle Gegner zu besiegen, winkt eine große Summe Eto.
  • Töten markierter Gegner: Habt ihr mit einem Feind eine persönliche Vendetta, wird dieser mit einem roten Symbol markiert. Erledigt ihr den Gegner, erhaltet ihr einen massiven Eto-Zuwachs.

Den Eto-Gewinn maximieren

Verschiedene Rekruten verfügen über spezielle Fähigkeiten, die euren Eto-Gewinn erhöhen. Es lohnt sich daher sehr, euer Team mit den entsprechenden Agenten aufzurüsten. Im Folgenden listen wir euch ein paar nützliche Rekruten-Fähigkeiten auf:

  • Profi-Investor: Ein absolutes Muss! Habt ihr einen Rekruten mit dieser Fähigkeit im Team, wird jeder erhaltene Eto-Verdienst erhöht. Es spielt dabei absolut keine Rolle, ob ihr den Rekruten gerade aktiv spielt, oder ob er sich im Hauptquartier die Füße massiert. Der Bonus steht jedem einzelnen Rekruten eures Teams zur Verfügung.
  • Krypto-Skimmer: Hiermit erhaltet ihr bei jedem Hack von einem NPC die Chance, eine kleine Menge Eto zu erhalten. Kombiniert die Fähigkeit mit “Virales Hacking”, um mehrere Personen auf einmal zu hacken.
  • Langfinger: Sehr nützlich, wenn ihr einen Stützpunkt persönlich infiltrieren wollt. Jeder erfolgreiche Takedown gewährt euch eine kleine Menge Eto.
  • Treuekarte: Rekruten mit einer Treuekarten erhalten einen dicken Rabatt auf Kleidungsstücke. Wechselt auf einen Agenten mit dieser Fähigkeit, wenn ihr euch auf den nächsten Shopping-Trip begebt. Keine Angst, die erworbenen Klamotten stehen eurem gesamten Team zur Verfügung.

Aussehen anpassen: Wie ändere ich meine Frisur?

Anders als in vielen anderen Rollenspiel gibt es in Watch Dogs Legion keinen klassischen Charaktereditor. Das Kernprinzip des Spiels besteht im Rekrutieren der Londoner Bürger. Wer kennt es nicht? Ihr trefft auf einen Charakter mit perfekten Fähigkeiten – aussehen tut er aber, als ob er einer Freakshow entsprungen ist.

Gibt es denn die Möglichkeit das Aussehen zu ändern? Die schnelle Antwort lautet “Nein”. Einzig die Kleidung kann in verschiedenen Geschäften ausgewechselt werden. Frisuren lassen sich im Übrigen auch nicht ändern – obwohl man andauernd auf verlockende Friseur-Salons trifft. Wenn ihr mit eurer Frisur nicht zufrieden seit, könnt ihr eurem Charakter ja einfach eine Mütze überstülpen.

Tipps & Tricks zu den Fähigkeiten in Watch Dogs Legion

Mit all den gesammelten Technikpunkten habt ihr schnell etliche Freischaltungen zur Verfügung, um schlagkräftiger zu werden. Neues Spielzeug lässt sich außerdem mit weiteren Technikpunkten später verbessern.

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Geht hier aber überlegt vor. Es gibt neue Gadgets, die eher auf heimliches Vorgehen und Hacking ausgelegt sind. Andere dagegen unterstützen diejenigen von euch, die offensiver vorgehen wollen. Schaltet daher die Gadgets frei, welche am besten zu eurem Spielstil passen, um diesen zu perfektionieren.

Gameplay-Tipps zu Watch Dogs Legion

Obwohl Watch Dogs Legion vor allem darauf ausgelegt ist, dass ihr heimlich und trickreich vorgeht, geratet ihr immer wieder in Situationen, in denen ein Kampf unausweichlich ist.

Geht hier aber dennoch entspannt vor. Nutzt Deckung und achtet vor allem darauf, ob Captains in der Nähe sind. Das sind meist etwas besser gepanzerte Widersacher, die aber vor allem Verstärkung rufen, wenn ihr sie nicht schnell genug ausschaltet.

Selbst die Agenten, welche nur eine nicht tödliche Elektroschockpistole dabeihaben, können im Kampf ihren Mann stehen und wenn es brenzlig wird, versucht eure Widersacher erst einmal abzuschütteln.

Danach findet sich um euch herum immer eine Hacking-Spielerei, die ihr für euren Vorteil nutzen könnt. Oder aber ihr wartet, bis die Situation sich ein wenig beruhigt hat und schaltet die aufgebrachten Wachen dann hinterrücks mit einem Takedown aus.

Wichtig hierbei allerdings: Behaltet auch den Luftraum im Blick. Albion schickt euch nämlich nicht nur Wachen hinterher, sondern es gibt auch Überwachungsdrohnen oder gar solche, die bewaffnet sind. Ein unbemerktes Fluggerät kann so schnell zur echten Gefahr werden.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.

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