The Planet Crafter: Osmium finden & abbauen

Osmium ist eines der seltensten und wichtigsten Erze im Aufbau- & Survival-Hit The Planet Crafter. Wo ihr es findet und wie ihr es im großen Stil maschinell abbaut, erfahrt ihr in diesem Guide.

  • von Sönke Siemens am 02.05.2022, 13:12 Uhr
The Planet Crafter Osmium Guide Fundorte

In diesem Guide zum Indie-Hit The Planet Crafter erfahrt ihr:

  • Was ihr tun müsst, um die Zugänge zu den verschiedenen Osmium-Lagerstätten zu öffnen
  • Wo sich die fünf Osmium-Fundorte in der Spielwelt befinden
  • Wie man Osmium im großen Stil abbaut
  • Welche wichtigen Crafting-Gegenstände Osmium voraussetzen

Wieso ist Osmium so wichtig?

Nach etwa sieben bis neun Spielstunden – je nach Vorgehensweise – kommt man in The Planet Crafter an einen Punkt, an dem der Luftdruck auf dem Planeten einen Wert von 155 Mikropascal (μPa) überschritten hat. Hierdurch wird automatisch der Bauplan für den sogenannten Erzextraktor freigeschaltet. Der Name mag bieder klingen, aber dieses Gerät hat es in sich.

Einmal aufgestellt, fördert der Erzextraktor vollautomatisch Erze aus dem Boden und lagert sie in einer mit dem Gerät gekoppelten Kiste. Kommt ihr nach einer Weile wieder, müsst ihr die Ausbeute in Form von Eisen, Kobalt, Magnesium, Silizium und Titan nur noch von der Erzextraktor-Kiste in euer Inventar transferieren.

Sehr praktisch, da die auf der Oberfläche gelagerten Rohstoffe früher oder später erschöpft sind. Die Krux an der Sache: Um den Erzextraktor bauen zu können, braucht ihr zwei Einheiten Osmium, ein besonders seltenes Metall in The Planet Crafter. Die anderen Crafting-Zutaten – ein Iridium-Stab, eine Superlegierung, Aluminium und Titan – sind indes deutlich einfacher zu organisieren.

Wie befreie ich die Eingänge zu Osmium-Höhlen von Eis?

Osmium findet ihr für gewöhnlich in Höhlen, deren Eingänge in den ersten Spielstunden noch durch dicke Eisschichten versiegelt sind. Der einzige Weg, diese Durchgänge freizulegen, besteht darin, das Eis zu schmelzen. Das allerdings klappt erst, wenn die Temperatur des Planeten 100,00 nK (Nanokelvin) überschritten hat.

Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt ihr jede Menge Heizungen, vorzugsweise vom Typ 3. Baut die Heizungen innerhalb eurer Basis (draußen klappt es nicht!), sorgt für ausreichend Strom und überwacht mithilfe des passenden Bildschirms, ob die Temperatur tatsächlich ansteigt. Wurde der oben genannte Wert überschritten, dauert es allerdings noch ein ganzes Weilchen, bis das Eis geschmolzen ist.

Wichtig: Anfangs schmilzt nur das Eis im Eingangsbereich der Höhlensysteme. Um auch die zweite Eisbarriere zu entfernen, muss die Temperatur auf 5,00 μK (Mikrokelvin) ansteigen. In einigen Höhlen sogar auf 45,00 μK .

Stellt daher im Spielverlauf in regelmäßigen Abständen Typ-3-Heizungen auf. Letztere benötigen 1x Silizium, 1x Titan, 1x Aluminium und einen Iridium-Stab, den ihr an der Fortgeschrittenen Herstellungsstation mithilfe von neun Iridium-Einheiten produziert. Der Energieverbrauch der Heizungen ist jedoch nicht zu unterschätzen. Abhilfe schafft ein Kernreaktor.

Wo finde ich alle Osmium-Höhlen?

In der Spielwelt von The Planet Crafter gibt es derzeit fünf Osmium-Höhlen. Im Folgenden skizzieren wir die verschiedenen Fundorte. Tipp: Rüstet euren Anzug vorher mit einem Kompass aus, dann findet ihr die Orte deutlich schneller. Achtet außerdem auf die Koordinaten unten links im Bild, um euch zu orientieren und sorgt vor jeder Expedition für Platz im Inventar, damit ihr möglichst viel Osmium mitnehmen könnt.

  • Osmium-Höhle 1: Nördlich der Landeposition eurer Rettungskapsel seht ihr oben auf einem steilen Hügel das Wrack eines riesigen Raumschiffs. Begebt euch hinauf – das Agilitäts-Upgrade für den Anzug hilft – und ihr entdeckt einen Höhleneingang unweit daneben. Die Koordinaten des Eingangs lauten: 404:142:996. Die Höhle ist recht lang, baut euch also einen kleinen Außenposten vor dem Eingang und nehmt genügend Sauerstoffflaschen mit.
  • Osmium-Höhle 2: Sobald ihr die oben genannte Osmium-Höhle durchquert habt, stoßt ihr auf die Schwefelfelder. Nördlich davon entdeckt ihr einen imposanten Wasserfall aus Sand. Begebt euch in die Mitte des “Sandfalls”, geht in diesen hinein (euch kann nichts passieren!) und ihr entdeckt eine weitere versteckte Höhle voll mit Osmium. Die Koordinaten des Eingangs lauten: 627:60:1847.
  • Osmium-Höhle 3: Marschiert ihr von der Stadtkapsel aus in südwestliche Richtung, gelangt ihr in einen kleinen Canyon, der gespickt ist mit spitz aus dem Boden ragenden Felssäulen. Lauft an diesen vorbei und haltet euch südwestlich, bis ihr einen kleinen Höhleneingang erreicht. Die Koordinaten des Eingangs lauten: 342:6:-177. In dieser Höhle findet ihr zudem Iridium und Schwefel.
  • Osmium-Höhle 4: Im Zentralbereich der Karte befindet sich ein Labyrinth aus hohen Felsen, die senkrecht empor rangen. Lauft – von der Startkapsel kommend – rechts um dieses Labyrinth herum, den Hügel hinauf und dann in Richtung des weißen Planeten am Horizont. Hinter der Labyrinth-Formation entdeckt ihr rechts unter einem buckeligen Felsen die nächste Osmium-Höhle. Die Koordinaten lauten: 1851:15:580.
  • Osmium-Höhle 5: Weit im Süden der Karte entdeckt ihr ein abgestürztes Warp-Tor, das wie eine ringförmige Raumstation aussieht. Südwestlich davon seht ihr einige größere Felsen sowie dahinter am Horizont einen Mond. Lauft auf die Felsen zu und haltet nach einem offenen Zentralbereich Ausschau. Dort angekommen entdeckt ihr eine Art Senkgrube. Begebt euch hinunter und sucht in südlicher Richtung nach einem Eingang in die Osmium-Höhle (Koordinaten: 973:43-974). Obacht: Das Eis hier schmilzt erst ab 45,00 μK.

Wie kann ich Osmium maschinell aus dem Boden extrahieren?

Sobald ihr den Bauplan für den Erzextraktor T2 freigeschaltet habt (ab einem Luftdruck von 364,60 mPa), könnt ihr Osmium maschinell abbauen. Damit es funktioniert, muss sich der Erzextraktor T2 jedoch zwingend in einer der oben genannten Osmium-Höhlen befinden. Kontrolliert nach dem Aufbau durch Öffnen der Kiste neben dem Erzextraktor T2, ob dieser das Osmium auch tatsächlich fördert.

Anschließend dauert es ein Weilchen, bis Osmium abgebaut wird. Stattet euren Typ-2-Erzextraktoren regelmäßig einen Besuch ab, um die Lagerkisten zu leeren. Profitipp: Mit dem Erzextraktor T2 könnt ihr in bestimmten Kartenbereichen auch die anderen seltenen Metalle Aluminium, Iridium und Schwefel abbauen.

Um einen Erzextraktor T2 zu konstruieren, benötigt ihr 3x Osmium, 3x Superlegierung und 2x Iridium-Stäbe. Positiver Nebeneffekt: Die Maschine generiert während des Betriebs pro Sekunde 79,5 Einheiten Wärme sowie 85 Einheiten Druck – hilft also ebenfalls euren Terraforming-Index zu steigern.

Allerdings ist der Energieverbrauch des Erzextraktors T2 mit 164 Einheiten pro Sekunde so hoch, dass ihr gleich zwei Typ-1-Nuklearreaktoren braucht, um ein einziges Gerät zu betreiben. Sinnvoller: Arbeitet auf einen Typ-2-Nuklearreaktor hin, der 331,59 kWh erzeugt.

Für welche Crafting-Objekte benötige ich Osmium?

Neben den beiden Erzextraktoren benötigt ihr Osmium noch als Crafting-Ressource für einige andere wichtige Objekte. Hier eine Übersicht:

  • Jetpack T2: Die erweiterte Version des Jetpacks hat einen Antriebswert von +170 und ist dadurch noch schneller. Zum Bau an der Fortgeschrittenen Herstellungsstation braucht ihr: 1x Jetpack T1, 1x Superlegierung, 1x Schwefel, 1x Osmium, 1x Aluminium.
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  • Schreddermaschine: Dieses Gerät zerstört darin platzierte Gegenstände und kann vor allem im Endgame hilfreich sein. Zum Bau benötigt ihr: 2x Superlegierung, 1x Uran, 1 Osmium und 1x Schwarzpulver.
  • Biolabor: Braucht ihr zum Herstellen von Bio-Rezepten. Hier könnt ihr unter anderem Schwarzpulver craften. Zum Bau des Biolabors benötigt ihr 2x Osmium, 3x Superlegierung und 1x Aluminium.
  • Bohrer T4: Der mächtigste Bohrer in The Planet Crafter. Er setzt gewaltige 459 Einheiten Druck sowie 25 Einheiten Hitze pro Sekunde frei und frisst 45,5 Einheiten Energie pro Sekunde. Die automatische Freischaltung des Bauplans erfolgt, wenn die Hitze auf dem Planeten 41,00 Microkelvin erreicht hat. Zum Bau benötigt ihr 3x Osmium und 6x Superlegierung.

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Sönke Siemens
Sönke Siemens

Liebt fordernde Koop-Spiele, Controller mit Screenshot-Taste, VR-Brillen mit ausgefeiltem Tracking, mehrtätige Spielemessen und kann sich seit 1989 für nahezu alle Genres begeistern. Podcastet regelmäßig für Games Insider (www.spielejournalist.de).

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