The Planet Crafter: DNA-Manipulator freischalten und nutzen

Um in der Welt von The Planet Crafter Bäume anzupflanzen, benötigt ihr den DNA-Manipulator. In diesem Guide verraten wir euch alles Wissenswerte zum komplizierten Crafting-Gerät.

  • von Sönke Siemens am 01.06.2022, 9:18 Uhr
The Planet Crafter DNA-Manipulator Tipps

In diesem Guide zu The Planet Crafter erfahrt ihr:

  • Wie ihr den DNA-Manipulator freischaltet und bedient
  • Alle Bausamen-Rezepte – inklusive einem Geheimrezept
  • Wie ihr an die wichtigsten Crafting-Ressourcen kommt

Um in The Planet Crafter Bäume wachsen zu lassen, braucht ihr zunächst Baumsamen. Die Schlüsseltechnologie hierfür ist der DNA-Manipulator. In diesem Guide skizzieren wir alles Wissenswerte dazu. Hinweis: Dieser Guide berücksichtig bereits sämtliche Änderungen des am 18. Mai 2022 veröffentlichten Early-Access-Updates “Caves & Crater”.

Was sind die Voraussetzungen zum Bau des DNA-Manipulators?

Grundvoraussetzung, um den DNA-Manipulator zu bauen, ist ein Terraforming-Index von 700.000 MTi. Habt ihr diesen Wert erreicht, schaltet sich der Bauplan automatisch frei. Um den Terraforming-Index zügig in die Höhe zu treiben, solltet ihr regelmäßig hochstufige Bohrer (erhöhen den Luftdruck), Heizungen (erhöhen die Temperatur) sowie Vegetubs, Algengeneratoren und Grassteuer (erhöhen jeweils den Sauerstoff) platzieren.

Der Bau des DNA-Manipulators erfordert eine Superlegierung, einen Biokunststoffklumpen, ein Päckchen Schwarzpulver, eine Einheit Osmium und eine Einheit Zeolith. Letzteres wächst nach Erreichen der Pflanzenphase unter gekrümmten Baumstämmen in der Landschaft, kann aber auch in einer bestimmten Höhle abgebaut oder in Kisten gefunden werden.

Wie ihr schnell an Osmium gelangt, erfahrt ihr in unserem Guide “Alle Osmium-Fundorte & wie ihr es abbaut“. Biokunststoffklumpen wiederum ergattert ihr, indem ihr Raumschiffwracks durchstöbert oder aber im Biolabor zwei Pilze, eine Einheit Silizium und eine Wasserflasche kombiniert.

Bliebe noch das Schwarzpulzer. Man findet es mit etwas Glück in blauen oder goldenen Kisten sowie in Raumschiffwracks. Wesentlich schneller kommt ihr jedoch daran, wenn ihr 2x Schwefel und 1x Iridium kombiniert.

Ihr habt alles herumliegende Iridium schon verbraucht und noch keinen Erzextraktor T2, um es aus der Erde zu fördern? Dann baut eine Raketenstartplattform und schickt eine Magnetfeldschutzrakete ins All. Diese zieht einige Iridium-Asteroiden an, deren Еrz-Hinterlassenschaften ihr dann nur noch aufsammeln müsst.

Des Weiteren solltet ihr noch über 117,50 kW/h Energie verfügen. Ein hoher Wert, der sich am besten durch den Bau eines Kernreaktors T2 erzeugen lässt. Dieses potente Nuklearkraftwerk erfordert drei Einheiten Wasser, drei Uranstäbe, eine Superlegierung sowie ein Päckchen Schwarzpulver.

Wie nutze ich den DNA-Manipulator?

Das Interface des DNA-Manipulators wirkt zunächst etwas kryptisch. Erst bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass das Gerät nicht nur über einen, sondern über zwei Bildschirme verfügt. Der zweite Screen befindet sich über der lilafarbenen Glasröhre und zeigt Rezepte an. Klickt ihr auf den unteren Bildschirm, seht ihr drei Rohstoff-Slots sowie das Schaltfeld “Forschung”. Hier wahllos Zutaten zu kombinieren, hat jedoch keinen Wert.

Vielmehr benötigt ihr einen passenden DNS-Bauplan. Die möglichen Auswahloptionen zeigt euch The Planet Crafter an, wenn ihr auf den oberen Bildschirm des DNA-Manipulators klickt. Wie bei allen Crafting-Prozessen gilt hier: Wird eine Zutat schattiert angezeigt, befindet sie sich derzeit nicht in eurem Inventar. Leuchtet sie auf, ist die Zutat hingegen einsatzbereit.

Um den gewünschten Baumsamen zu craften, organisiert euch zunächst die passenden Zutaten und platziert sie anschließend in den drei Slots im unteren Bildschirm. Im nächsten Schritt klickt ihr auf “Forschung”, woraufhin der DNA-Manipulator die Zutaten auf ihre Kompatibilität untersucht.

Ist das Crafting-Rezept korrekt, startet ihr den Prozess durch einen weiteren Klick auf “Einleitung der Sequenz”. Sind die eingelegten Rohstoffe nicht kompatibel, erhaltet ihr die Fehlermeldung “Keine Übereinstimmung gefunden”.

Im Gegensatz zu anderen Crafting-Vorgängen, etwa im Biolabor, dauert der Sequenzierungsprozess hier einige Minuten. Erledigt in der Zwischenzeit also ruhig etwas anderes. Tipp: Ob der DNA-Manipulator gerade sequenziert, seht ihr auch aus größerer Distanz anhand einer Animation hinter der zentralen Glasscheibe des Geräts.

Welche Baumsamen-Rezepte stehen zur Verfügung?

Derzeit zeigt der DNA-Manipulator sieben genetische Sequenzen für das Züchten von Baumsamen an. Im Folgenden zeigen wir euch eine Übersicht der einzelnen Rezepte sowie der dafür erforderlichen Rohstoffe. Der Wert “Sauerstoffmultiplikator” gibt an, wie viel zusätzlichen Sauerstoff ein Baum erzeugt, wenn er gepflanzt wurde.

Baumsamen Linifolia
Sauerstoffmultiplikator: 125 Prozent

  • 1x Baumrinde
  • 1x Mutagen
  • 1x Shangasamen

Baumsamen Aleatus
Sauerstoffmultiplikator: 125 Prozent

  • 1x Baumrinde
  • 1x Mutagen
  • 1x Pesterasamen

Baumsamen Cernea
Sauerstoffmultiplikator: 125 Prozent

  • 1x Baumrinde
  • 1x Mutagen
  • 1x Nulna Samen

Baumsamen Elegea
Sauerstoffmultiplikator: 125 Prozent

  • 1x Baumrinde
  • 1x Mutagen
  • 1x Tuskasamen

Baumsamen Humelora
Sauerstoffmultiplikator: 150 Prozent

  • 1x Baumrinde
  • 1x Mutagen
  • 1x Ormeapflanze

Baumsamen Aemora
Sauerstoffmultiplikator: 150 Prozent

  • 1x Baumrinde
  • 1x Mutagen
  • 1x Volnuspflanze (wächst vereinzelt in der Umgebung)

Baumsamen Soleus
Sauerstoffmultiplikator: 125 Prozent

  • 1x Baumrinde
  • 1x Mutagen
  • 1x Lirmasamen

Wie komme ich an Baumrinde und Mutagene?

Baumrinde und Mutagene sind zwei der wichtigsten Grundzutaten, um den DNA-Manipulator nutzen zu können. Um Baumrinde zu ernten, müsst ihr zunächst einen Biodom T2 errichten. Hierfür benötigt ihr zwei Einheiten Dünger, zwei Bakterienproben, zwei Superlegierungen und eine Einheit Schwefel. Obacht: Mit einem Energieverbrauch von 75 kW/h ist der Biodom T2 sehr stromhungrig.

Sobald der Biodom T2 steht, müsst ihr einige Minuten warten. Anschließend könnt ihr Baumrinde an den beiden Terminals einsammeln, die sich jeweils neben den Eingängen des Biodoms T2 befinden.

Mutagene herzustellen, ist etwas aufwendiger, da ihr neben Schwefel auch Methankartuschen und Bakterienproben benötigt. Methankartuschen produziert ihr, indem ihr einen Gasextraktor konstruiert. Für den Bau braucht ihr drei Superlegierungen, einen Iridiumstab und zwei Einheiten Zeolith.

Bakterienproben wiederum entstehen, indem ihr im Biolabor je drei Einheiten Algen mit drei Einheiten Wasser kombiniert. Noch keine Algen zur Hand? Dann platziert einen Algengenerator T1 oder T2 auf der Oberfläche eines Sees. Auch in diesem Fall müsst ihr einige Zeit abwarten, bis die Algen gewachsen sind. Wichtig: Die Algen gedeihen unter Wasser und können nur tauchend geerntet werden.

Wo finde ich Pflanzensamen?

Neben je einer Einheit Baumrinde und Mutagen braucht ihr für jeden neuen Baumsamen noch eine Einheit der oben skizzierten Pflanzensamen. Letztere findet ihr in der Regel in Raumschiffswracks und den überall in der Spielwelt verteilten blauen Kisten. Eine weitere gute Anlaufstelle sind die insgesamt 11 goldenen Kisten. Wie ihr diese aufstöbert, verrät unser Guide: The Planet Crafter: Goldene Kisten – Fundorte.

Wie nutze ich die vom DNA-Manipulator erzeugten Baumsamen?

Wurde der Sequenzierungsprozess abgeschlossen, müsst ihr den fertigen Baumsamen aus dem Inventar des unteren Bildschirms des DNA-Manipulators entnehmen, zu einem Baumsamen-Streuer T3 bringen und dort einsetzen.

Bevor ihr einen Baumsamen-Streuer T3 bauen könnt, müsst ihr jedoch zunächst einen Terraforming-Index von 49,50 GTi erreicht haben.

Was hat es mit den Goldenen Baumsamen auf sich?

Hierbei handelt es sich um ein Easter Egg der Entwickler, sprich ein Crafting-Rezept, dessen DNS-Bauplan nicht im DNA-Manipulator angezeigt wird. Um einen Goldenen Baumsamen zu erzeugen, der besonders viel Sauerstoff produziert, legt ihr eine Baumrinde, ein Mutagen und einen Goldenen Samen in den DNA-Manipulator und startet den oben skizzierten Entschlüsselungsprozess.

Goldene Pflanzensamen sind allerdings vergleichsweise rar und schwierig zu finden. Besonders viele ergattert ihr, wenn ihr alle elf Goldenen Kisten in Planet Crafter aufstöbert.

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Sönke Siemens
Sönke Siemens

Liebt fordernde Koop-Spiele, Controller mit Screenshot-Taste, VR-Brillen mit ausgefeiltem Tracking, mehrtätige Spielemessen und kann sich seit 1989 für nahezu alle Genres begeistern. Podcastet regelmäßig für Games Insider (www.spielejournalist.de).

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