The Elder Scrolls Online: 10 hilfreiche Tipps für Einsteiger

Als Neueinsteiger im 2014 erschienenen MMORPG »The Elder Scrolls Online« habt ihr viele Möglichkeiten. Gerade zu Anfang überfordern die vielen Optionen aber eher – mit unserem Einsteigerguide behaltet ihr die Übersicht.

  • von Gloria H. Manderfeld am 14.05.2019, 11:51 Uhr
TESO Einsteigerguide

Unser Einsteigerguide zum MMORPG »The Elder Scrolls Online« von Zenimax zeigt euch folgendes:

  • Wie ihr in ESO die Spiel-Grundlagen erlernt
  • Wie ihr neue Fähigkeiten erlernt
  • Wie ihr euch schneller durch die Welt bewegt
  • Wie ihr euch das Spiel generell bequemer gestaltet
  • Wie ihr euch Tode im Spiel erleichtert

Ein über viele Jahre gewachsenes Multiplayer-Spiel wie »The Elder Scrolls Online« bietet eine große Menge Inhalt – kennt man sich jedoch noch nicht darin aus, ist die Fülle an neuen Dingen oft überfordernd. Passend zum angekündigten neuen Spielkapitel »Elsweyr« bieten wir euch mit diesen zehn Einsteiger-Tipps eine Hilfe für euren bequemen Spielstart, damit ihr euch voll auf die Storys und Quests konzentrieren könnt:

1. Tutorial vollständig durchspielen
2. Waffen und Gegenstände einsammeln und ausprobieren
3. Bücherregale regelmäßig anklicken
4. Schneller unterwegs
5. Inventar und Bankfach
6. Fertigkeiten leveln, Fertigkeitspunkte farmen
7. Buff-Nahrung und Gifte nutzen
8. Richtig stehlen
9. Auf- und Ausrüsten im Lowlevel
10. Seelensteine finden und nutzen

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1. Tutorial vollständig durchspielen

Bei vielen Games könnt ihr euch das Tutorial schenken, weil viele der darin vorgestellten Mechaniken entweder sehr eingängig sind oder sich durch schlichte Anwendung im Spiel selbst erklären. Bei ESO ist das ein bisschen anders: Im Tutorial wird euch nicht nur gezeigt, wie ihr das sehr dynamische Kampfsystem nutzt, sondern auch die Handhabung von Dietrichen, mit denen ihr die Schlösser von Türen und Schatztruhen knackt.

Daneben bekommt ihr einen ersten Einblick in die sich im folgenden Spiel entfaltende Charakter-Hintergrundgeschichte und habt die Möglichkeit, in verschiedenen Kisten, Taschen und Fässern Waffen, Gegenstände und Handwerksmaterialien einzusammeln. Die Kämpfe gegen etwas schwierigere Gegner im Lauf der Tutorial-Story bereiten euch zudem auf kommende Herausforderungen in Gewölben vor – hier ist Bewegung absoluter Trumpf.

Nutzt die Gelegenheit, euch mit den ersten Fähigkeiten eurer Klasse vertraut zu machen. Solltet ihr nicht weiterkommen, könnt ihr im Tutorialbereich bereits andere Spieler um Hilfe bitten oder diese bei Kämpfen unterstützen.

2. Waffen und Gegenstände einsammeln und ausprobieren

Da ESOs Fertigkeitensystem jedem Charakter gleich welcher Klasse erlaubt, jede Art Rüstung und Waffen zu nutzen, profitiert ihr enorm davon, einfach alles auszuprobieren, was ihr im Spiel findet. Jede Waffe und Rüstung, die ihr eine Weile lang im Kampf benutzt, schaltet eine weitere Fertigkeitenlinie frei – je mehr Auswahl, desto besser für euer künftiges Spiel.

Vergesst nicht, alle Handwerkstische in der ersten größeren Siedlung eurer gewählten Fraktion zu besuchen, da diese die erlernbaren Handwerksfertigkeiten freischalten. Wenn euch das Crafting interessiert, greift ihr besser auch bei sammelbaren Handwerksmaterialien in der offenen Spielwelt regelmäßig zu, da die Herstellung von Ausrüstung und Buff-Nahrung mit steigendem Level ressourcenintensiv wird.

Erst, wenn ihr im Endgame raiden gehen wollt – also Prüfungen mit mehreren anderen Spielern gemeinsam absolviert – ist es von starker Bedeutung, die beste Klassen-, Rüstungs- und Waffenkombination zu finden. Für das einfache Leveln eures Charakters könnt ihr noch wild mischen und testen, was für euch am besten funktioniert und schauen, welche Waffe welche Skills mit sich bringt.

Ein Zauberer in schwerer Rüstung, der statt mit Stäben mit einem Bogen hantiert? Ein Templer in leichter Rüstung und mit Zweihandwaffe? Ein Drachenritter mit Stab und mittlerer Rüstung? Alles denkbar und möglich – da Rüstungs-Setboni maximal fünf Teile für den vollen Effekt erfordern, solltet ihr angesichts von sieben Slotplätzen bei eurer Ausrüstung ohnehin mischen, um weitere nützliche Effekte abzugreifen.

3. Bücherregale regelmäßig anklicken

So profan dieser Rat auch klingen mag, gerade im niedrigen Levelbereich findet ihr in den Startgebieten der drei Faktionen reichlich Bücher, die euch auf verschiedene Fertigkeitsreihen ein weiteres Level vergeben oder, solltet ihr die Fertigkeit noch nicht in eure Liste aufgenommen haben, diese überhaupt freischalten. So erhaltet ihr ganz ohne lästiges Gegenstände herstellen bereits Level in den verschiedenen Handwerksfertigkeiten oder müsst euch nicht extra nach einer bestimmten Waffe umschauen, um deren Fertigkeitslinie zu erlernen.

Nebenbei bietet euch ESO ganz ohne diesen kleinen Fertigkeitsbonus eine Vielzahl spannender und interessanter Geschichten in Buchform, die den Hintergrund der Welt weiter beleuchten. Vielleicht findet ihr ja auch ein orkisches Sauflied, einen Kriminalroman oder die schlüpfrige Geschichte der argonischen Maid …

4. Schneller unterwegs

Immer nur zu Fuß durch Tamriels vielfältige Gebiete reisen schlaucht ganz schön, sprintet ihr andauernd, geht euch meist schnell die Ausdauer aus. In ESO habt ihr zwei Möglichkeiten, euch die Fortbewegung zu erleichtern. Grundsätzlich könnt ihr von jedem Ort aus durch das Öffnen der Map und das Anwählen eines Wegschreins an den entsprechenden Ort teleportieren – das kostet allerdings einige Münzen und wird teurer, je häufiger nacheinander ihr den Teleport benutzt. Daneben müsst ihr die Ziel-Wegschreine erst einmal entdeckt haben!

Zu Spielbeginn sind lediglich die Zugangspunkte in die Startgebiete und die Fraktionshauptstädte als Wegschrein auf eurer Karte vorhanden, alle anderen findet ihr beim Erkunden der Welt. Die meisten Wegschreine sind an Knotenpunkten vorhandener Wege oder in der Nähe von Siedlungen oder anderen wichtigen Orten postiert.Weniger kostenintensiv reist ihr, wenn ihr euch in der Welt zu einem Wegschrein begebt und diesen anklickt – öffnet sich dann eure Map und ihr nutzt den Teleport von dort aus, überwindet ihr die Distanz ohne Gebühr.

Alternativ sucht ihr in den Hauptstädten der Fraktionen nach einem Stall und kauft euch dort von eurem ersten gesparten Geld ein Pferd als Reittier (zum Zeitpunkt der Guideerstellung kosteten Pferde 42.000 Goldstücke). Dieses aktiviert ihr nach Kauf in eurer Sammlung als euer Reittier und könnt es dann mit dem entsprechenden Shortcut herbeirufen.

Besonders fair: Habt ihr mit einem einzigen Charakter ein Reittier gekauft, steht es euch auch bei allen anderen Charakteren zur Verfügung! Alternativ könnt ihr euer Glück auch bei den Kronenkisten versuchen, die es im Shop zu kaufen gibt – in jeder Serie gibt es auch mehrere Reittiere!

Kehrt täglich zum Stall zurück, um für 250 Gold euer Reittier in den Werten Ausdauer, Tragelast und Geschwindigkeit zu verbessern. Die verbesserte Geschwindigkeit gilt übrigens auch, wenn ihr ‚nur‘ reitet, ohne zu sprinten – es lohnt sich also, hier ein bisschen Gold reinzustecken.

5. Inventar und Bankfach

Bei ESO verwendet ihr keine Taschen, sondern ein Inventar, in dem alle gesammelten Gegenstände landen. Gerade wenn euer Inventar voll ist, solltet ihr die Filter aus der zweiten Spalte nutzen – damit lasst ihr euch gesammelte Waffen, Rüstungsteile, Schmuckgegenstände und so weiter anzeigen und behaltet leichter die Übersicht. Das Intenvar erweitert ihr beim Gepäckhändler-NPC gegen eine Gebühr, die mit steigender Anzahl an Inventarplätzen ebenfalls höher wird.

Zugriff auf euer Bankfach erhaltet ihr in größeren Städten bei Bankiers. Im Bankfach gesammelte Gegenstände stehen allen euren Charakteren zur Verfügung. Gerade wenn ihr keine ESO-Abonnenten seid, empfiehlt es sich, Handwerksressourcen zunächst dort zu verwahren, damit ihr immer genug Platz im Inventar habt.

Überzählige Stilbücher oder Rezepte, die ihr bereits mit dem aktuellen Charakter gelernt habt, sind im Bankfach für eure Twinks gut aufgehoben. Erweiterungen für das Bankfach kauft ihr übrigens auch bei Bankiers, dort könnt ihr auch Gold für andere Charaktere im Bankfach einlagern.

6. Fertigkeiten leveln, Fertigkeitspunkte farmen

Im Gegensatz zu vielen anderen MMOs steigert ihr bei ESO eure Fertigkeiten nur durch Anwendung – das heißt, wenn ihr die Fertigkeitsstufe des Kampfes mit dem Bogen verbessern wollt, müsst ihr auch Bogen-Fähigkeiten benutzen. Das gleiche gilt für Rüstungsfertigkeiten, nur wenn ihr ein oder mehr Rüstungsteile einer Fertigkeitsreihe tragt, steigert sich das Level, während ihr kämpft.

Allerdings könnt ihr Fertigkeitslinien passiv steigern, indem ihr zwar einen Skill der gewünschten Linie in eure Fertigkeitsleiste aufnehmt, diesen aber nicht benutzt. So lange ihr kämpft, zählt auch die Fertigkeitslinie ausgerüsteter, aber nicht genutzter Skills. Kampfskills steigert ihr ebenfalls auf dieselbe Weise. Diese baut ihr ab Level IV zu mächtigeren Varianten aus, die zusätzliche Boni geben. Die Fertigkeitslinie der Magiergilde steigert ihr übrigens nur durch das Lesen der in der Welt verteilten, lilabläulich leuchtenden Bücher!

Fertigkeitspunkte abseits jener, die ihr beim Levelup erhaltet, farmt ihr vor allem durch das Abschließen von Questreihen und das Sammeln von Himmelsscherben. Haltet vor allem nachts nach Lichtsäulen in der Landschaft Ausschau, diese geben euch schon von weitem einen sichtbaren Hinweis auf vorhandene Himmelsscherben. Je drei gesammelte Himmelsscherben ergeben einen Fertigkeitspunkt.

Schaut euch auch in Gewölben und bei Sehenswürdigkeiten gut um, sehr oft findet ihr dort auch eine Himmelsscherbe in der Nähe. Wie viele Himmelsscherben es in eurem aktuellen Gebiet gibt, verrät euch der Gebiets-Leitfaden bei eurer Map.

7. Buff-Nahrung, Verzauberungen und Gifte nutzen

Wenn ihr Nahrung, Getränke und Gifte findet, scheut nicht, sie zu benutzen. Zum einen gibt es reichlich Nachschub, dafür müsst ihr gerade in Gewölben nur eifrig in Kisten und Fässern suchen. Zum anderen können euch diese Extra—Buffs gerade im Low-Levelbereich das nötige Plus an Lebenspunkten, Regenerationen oder auch einfach Schadensbonus verleihen, um einen schwierigen Kampf doch noch zu schaffen. Klickt ein Gift im Inventar an und wählt die Option »Ausrüsten«, dann wird bei euren Angriffen der Gifteffekt zusätzlich zu denen eurer Fähigkeiten und verzauberten Waffen verwendet.

Falls ihr im Spiel keine Gifte findet, könnt ihr diese auch beim Alchemie-NPC kaufen, der sich in der Nähe eines Alchemie-Handwerkstischs befindet. Eure Waffen und Rüstungsgegenstände wertet ihr zusätzlich durch Verzauberungen auf, die ihr mittels Glyphen in der Spielwelt findet oder aber beim Verzaubern-NPC kauft. Klickt nach dem Erwerb auf die Waffe oder das Rüstungsteil und wählt »verzaubern«, dann wird euch angezeigt, mit welchem Effekt ihr das gute Stück verbessern könnt.

Buff-Nahrung und Getränke stellt ihr auch selbst mit der Handwerksfähigkeit Versorgen her, die ihr an Feuerstellen auch in Gasthäusern anwendet, Glyphen erstellt ihr mit der Handwerksfähigkeit Verzaubern am Verzaubern-Handwerkstisch.

8. Richtig stehlen

Für ein ordentliches Zubrot könnt ihr auch als Nicht-Abonnent zum Dieb werden. Geht in den Schleichmodus (STRG beim PC) und wartet ab, bis sich das mittig auf dem Bildschirm platzierte Auge geschlossen hat, ihr also vor dem Blick der NPCs verborgen seid. Öffnet dann ein mit roter Schrift markiertes Behältnis und schnappt euch den Inhalt.

Neben Rezepten, Waffen, Ausrüstung und Handwerksressourcen könnt ihr hier auch Beute abgreifen, die ihr beim Hehler im Versteck größerer Siedlungen für gutes Geld verkaufen könnt. Die einfachen Beutestücke bringen pro Stück immerhin schon 100 Gold, habt ihr eure Taschen gut mit gestohlenen Dingen gefüllt, läppert sich das ordentlich.

Vorsicht: Beobachtet euch ein NPC beim Diebstahl, wird ein Kopfgeld auf euch ausgesetzt, jede Wache wird euch dann anhalten und alle geklauten Gegenstände einkassieren. Wartet ein solches Kopfgeld einfach in einer geschützten, gesetzeshüterfreien Umgebung ab.

9. Auf- und Ausrüsten im Lowlevel

Gerade während der ersten zwanzig Level findet ihr nicht zwingend alle Ausrüstungsgegenstände, die ihr braucht, um euren Charakter komplett zu rüsten. Da ihr für die Herstellung niedrigstufiger Rüstung und Waffen noch keine extra Fertigkeitspunkte ins Handwerk stecken müsst, lohnt es sich, ein bisschen Erz, Leder und Stoff zu sammeln, damit ihr euch für eure Klasse und die gewünschten Fertigkeitslinien passende Ausrüstung herstellen könnt. Was ihr nicht mehr braucht, zerlegt ihr einfach und sammelt damit ein paar Erfahrungspunkte für eure Fertigkeitslinien.

Habt ihr euch Rüstung und Waffen geklaut, müsst ihr diese erst im Schurkenversteck beim Hehler »schieben«, damit diese nicht als Diebesgut gelten – sonst hält euch in größeren Siedlungen jede Wache an und konfisziert diese offensichtlich gestohlenen Gegenstände!

10. Seelensteine finden und nutzen

Sollte ein Gegner dann doch mal härter zuschlagen als gedacht, blickt ihr auf den Todesscreen, der euch verrät, was genau euch da aus den Latschen gekippt hat. Bei einem Tod habt ihr zwei Optionen – entweder lasst ihr euch beim nächstgelegenen Wegeschrein wiederbeleben oder aber ihr habt einen Seelenstein parat, dessen Ladung ihr dadurch verbraucht, dass euer Charakter an Ort und Stelle des Todes wieder ins Spiel zurückkehrt.

Seelensteine kauft ihr entweder beim Mystiker-NPC oder aber ihr sammelt diese selbst, indem ihr in Gewölben und Verliesen Bossgegner tötet. Findet ihr leere Seelensteine in Behältern der Spielwelt, füllt ihr diese mit dem Skill »Seelenfalle« der Fertigkeitslinie »Seelenmagie« im Bereich »Offene Welt« wieder auf. Nutzt »Seelenfalle« kurz bevor ihr einen Gegner tötet, wandert die Seele dieses NPC während der Wirkdauer des Zaubers in euren Seelenstein und ist für euch künftig nutzbar.

Übrigens: Mit Seelensteinen ladet ihr auch die Verzauberungen eurer Waffen wieder auf. Ihr solltet also immer einige volle Seelensteine parat haben, wenn ihr nicht auf nützliche Zusatzerffekte wie bessere Regeneration, Lebensdiebstahl, extra Schadenswerte oder bessere Heilungswerte verzichten wollt.

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Gloria H. Manderfeld
Gloria H. Manderfeld
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