Stoneshard Tipps: So überlebt ihr das Rogue-Like RPG

Stoneshard schickt euch in eine erbarmungslose Open World mit rundenbasierten Kämpfen und düsteren Dungeons. In unserem Guide zeigen wir euch, wie ihr im Pixel-Mittelalter überlebt.

  • von Josef Erl am 06.03.2020, 16:23 Uhr
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In unserem Tipps-Guide zu Stoneshard erfahrt ihr:

  • Wie ihr erfolgreich auf die Jagd geht
  • Wie ihr eure ersten Kämpfe übersteht
  • Welche Händler euch versorgen
  • Was ihr tun müsst, um fit zu bleiben

In Stoneshard stellt ihr euch als Söldner den Gefahren des Mittelalters. Auf dem PC kämpft ihr in einer Open World gegen Banditen, jagt Biester und befreit unterirdische Dungeons von Untoten. Wer einen Schwierigkeitsgrad wie in Dark Souls 3 (jetzt bei Media Markt kaufen!) verträgt und die Retro-Pixeloptik charmant findet, ist hier genau richtig.

Stoneshard befindet sich aktuell in der Early Access-Phase. Wir halten diesen Guide für euch aktuell und werden ihn nach Neuerungen am Spielsystem schnellstmöglich aktualisieren. Laut Entwicklerstudio Ink Stains Games soll die Veröffentlichung der Vollversion bis spätestens 2022 erfolgen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Ankunft im Gasthaus und die ersten Waffen in Stoneshard
  2. Wie speichere ich meinen Spielstand?
  3. Wie finde ich mich auf der Karte zurecht?
  4. So verdient ihr euer erstes Geld in Stoneshard
  5. Händler in Osbrook: Wer verkauft Waffen, Lebensmittel oder Kräuter?
  6. So geht ihr erfolgreich auf die Jagd
  7. Wie halte ich meine Spielfigur fit und gesund?
  8. Tipps für erfolgreiche Kämpfe in Wäldern und Dungeons

Ankunft im Gasthaus und die ersten Waffen in Stoneshard

Nachdem ihr den Prolog beendet habt, findet ihr euch im Gasthaus „das Schwarze Wildschwein“ wieder. Im Gespräch mit Verren wählt ihr eure Spielfigur aus und erhaltet euren ersten Auftrag.

In der Mitte des Raumes findet ihr eine Feuerstelle. Dort kocht ihr rohes Fleisch, das ihr später auf der Jagd erbeutet. Die Wirtsleute Brukk und Isa bieten Lebensmittel zum Verkauf an und vermieten euch ein Zimmer.

Der Wirt weiß außerdem einiges über das Dorf Osbrook und seine Bewohner – also quetscht ihn ordentlich aus. Sprecht auch nochmal mit Verren, um mehr über seinen Auftraggeber Gwynnel zu erfahren.

Über die Treppe gelangt ihr zu den Gästezimmern. Ganz links findet ihr euer Schlafgemach. In der Truhe neben dem Bett könnt ihr Items ablegen, die dort sicher verwahrt bleiben. Begebt euch in das große Haus südöstlich des schwarzen Wildschweins, um euch auszurüsten.

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In der Kaserne von Osbrook findet ihr den Dorfältesten, der gleichzeitig Questgeber von Osbrook ist. Bevor ihr euch die ersten Aufträge abholt, solltet ihr mit eurem Charakter allerdings mindestens Level 2 erreicht haben. Geht links an den schlafenden Wachen vorbei und bedient euch in der Waffenkammer. Dort findet ihr einfache Schwerter, Prügel und Knüppel.

Ein provisorisches Holzschild ist ebenso dabei, wie Pfeil und Bogen. Waffen, die ihr nicht braucht, verkauft ihr am besten gleich wieder. Infos zu den Händlern findet ihr im Abschnitt weiter unten. Ihr habt insgesamt vier Waffenplätze in eurem Inventar – je zwei für Nah- und Fernkampf.

Öffnet das Inventarmenü und befüllt die ersten beiden Waffenplätze. Drückt die W-Taste, um auf die nächsten beiden Plätze umzuschalten. Seid ihr unterwegs oder im Kampf, wechselt ihr die Waffen einfach mit der W-Taste, ohne euer Inventar aufrufen zu müssen.

Wie speichere ich meinen Spielstand?

In Stoneshard habt ihr nur zwei Möglichkeiten euren Spielstand zu speichern: Mietet euch ein Zimmer im örtlichen Gasthaus oder fegt ein Banditencamp leer und übernehmt deren Schlafgemach.

Banditencamps findet ihr oft an Orten, die auf der Karte mit einem Fragezeichen versehen sind. Gerade zu Beginn des Spiels habt ihr aber wenig Chancen auf Erfolg. In der Early Access-Version von Stoneshard müsst ihr das Zimmer nur für einen Tag mieten und es steht euch trotzdem über die ganze Spieldauer zur Verfügung. Verschwendet also nicht unnötig Geld mit einer Vorausbezahlung für eine Woche.

Wann immer ihr euch schlafen legt – egal wie lange – speichert das Spiel euren Fortschritt. Außerdem regeneriert euer Charakter und gewinnt den mentalen Status “kraftvoll” hinzu. Je nachdem wie viel Stunden ihr schlaft, erhaltet ihr so für eine bestimmte Zeit lang Boni auf Energie, Energieregeneration und erhaltene Erfahrung.

Wie finde ich mich auf der Karte zurecht?

Verren gibt euch zu Beginn des Spiels eine Karte der südlichen Marsch von Brynn. Diese unterstützt euch zwar grob bei der Orientierung, sie enthält aber keine Marker oder andere weiterführende Hilfen.

Die Karte ist, wie die Spielwelt selbst, in einzelne Segmente aufgeteilt. Erreicht ihr das Ende eines Segments, werden graue Pfeile am Ende des Spielfeldrands sichtbar. Klickt darauf, um das nächste Segment zu erreichen. Gegner können euch folgen, nur Beutetiere wechseln nicht auf einen anderen Kartenabschnitt.

Gegner, Items und Spielumgebung in Stoneshard werden prozedural generiert. Mit jedem neuen Spiel und Charakter ändern sich auch Wege, Wälder und Blumenfelder auf der Karte. Nur Städte und besondere Dungeons bleiben immer an der gleichen Stelle. Erhaltet ihr einen Auftrag, markiert euch der Questgeber den zu besuchenden Ort mit einem roten X.

Um euch während der Wanderung zu orientieren, zählt vorher die einzelnen Segmente bis zu eurem Ziel und notiert euch wie oft ihr in welche Richtung weitergehen müsst. Verlauft ihr euch und habt zu wenig Proviant dabei, endet das schnell tödlich. Macht euch am besten einen Screenshot der Karte und legt sie danach in eure Truhe im Schwarzen Wildschwein. So spart ihr euch zwei Plätze im kleinen Inventar und könnt trotzdem in die Karte blicken.

So verdient ihr euer erstes Geld in Stoneshard

Das meiste Geld macht ihr mit dem Verkauf von Pelzen und wertvollen Gegenständen aus den Dungeons. Doch zu Beginn des Spiels seid ihr noch nicht stark genug, um außerhalb Osbrooks lange zu überleben.

Deshalb müsst ihr eure Kasse erstmal durch den Verkauf von Plunder füllen. Durchstöbert jede Hütte und sammelt alles auf, was ihr tragen könnt. Mit der Alt-Taste hebt ihr sämtliche Items in eurer Umgebung hervor, die ihr aufsammeln könnt.

Ihr werdet auf Tischen, in Fässern, Kisten oder Schränken fündig. Befinden sich mehrere Gegenstände in einer Truhe oder einem Schrank, schnappt ihr sie mit der Leertaste alle auf einmal. Draußen in den Ställen findet ihr oft Stroh, das ihr ebenfalls zu Geld machen könnt.

Händler in Osbrook: Wer verkauft Waffen, Lebensmittel oder Kräuter?

Den Marktplatz von Osbrook findet ihr direkt vor der Tür des Schwarzen Wildschweins. Die Händler sind dort tagsüber von etwa sieben Uhr bis abends um acht aktiv. Danach finden sich die meisten Bewohner im Gasthaus ein.

Bei Margyt, Gina und Ormond bekommt ihr Gefäße, sämtliche Lebensmittel, Wasser und Alkohol. Bert bietet euch kleinere Waffen, Kleidung, Schmuck und Abhandlungen. Diese braucht ihr, um besondere Fähigkeiten freizuschalten. Im kommenden Charakter-Guide zu Stoneshard erklären wir euch, wie ihr diese nutzt, um eure Spielfigur zu entwickeln.

Westlich vom Marktplatz trefft ihr auf den Schmied Jebar, der euch mit schweren Waffen und Rüstungen versorgt. Im Haus südlich von Jebars Schmiede findet ihr Hold, den Schneider. Hold ist Söldnern im Allgemeinen und Frauen im Speziellen, nicht sonderlich wohl gesonnen.

Der grummelige Schneider kauft Pelze von Wölfen, Kaninchen oder Hirschen und wird im späteren Spielverlauf eure Haupteinnahmequelle. Sein Angebot umfasst verschiedene Stiefel, Westen, Armschoner und alles, was man sonst noch aus Leder herstellen kann.

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Holds Nachbar ist der Zimmermann Jurg. Braucht ihr Pfeile, Bögen, Schilder oder hölzerne Waffen, seid ihr bei ihm an der richtigen Adresse. Am südlichen Dorfrand wohnt der Kräuterkundige. Hier bekommt ihr Salben, Schienen und weitere nützliche Items für die Heilung eurer Spielfigur.

Jebar, Hold und Jurg reparieren eure beschädigte Ausrüstung. Sprecht mit jedem Händler für die ein oder andere interessante Info – genau wie mit allen anderen Dorfbewohnern.

Die Bestände der Händler und deren Budgets ändern sich, sobald ihr sterbt oder das Spiel neu ladet. Wollt ihr Gegenstände oder Waffen verkaufen, prüft immer erst die Angebote aller Händler. Nicht jeder bietet den gleichen Preis.

So geht ihr erfolgreich auf die Jagd

Beschränkt euch zu Beginn auf Rehe und Hirsche. Hasen sind schwer zu treffen und bringen euch nur wenig ein. Mit etwas Glück läuft euch auch mal ein Fuchs oder ein Wildschwein über den Weg.

Rüstet euch mit Pfeil und Bogen aus und streift tagsüber durch die Wälder südlich des Dorfes. Dort ist die Gefahr am geringsten. Erfahrene Jäger finden nachts nördlich von Osbrook zwar mehr Beute, aber auch mehr Gefahr.

Wollt ihr nah an das Wild herankommen, macht immer nur ein paar kurze Schritte. Lauft ihr die maximale Anzahl an Schritten, versprengt ihr die scheuen Tiere oder, noch schlimmer, ihr lauft einem Raubtier oder Banditen in die Arme.

Hat euch ein Beutetier bemerkt, versucht es so schnell wie möglich zu fangen. Folgt ihm und treibt es möglichst bis in eine der Ecken des Spielfeldes. Die Tiere überqueren den Bildschirmrand nicht, bleiben dort stehen und werden somit leichte Beute.

Lasst die Finger von Wölfen, solange ihr nicht mindestens eine Stufe aufgestiegen seid, Fähigkeiten an den Waffen freigeschaltet und bessere Ausrüstung erworben habt. Sie streifen im Rudel von drei bis vier Tieren umher und töten alles, was ihnen in die Quere kommt.

Bären solltet ihr auch später noch meiden. Sie sind fast nicht kleinzukriegen und töten euch mit nur wenigen Prankenschlägen. Wilderer legen gelegentlich Fallen aus. Aktiviert deshalb immer mal wieder die Fähigkeit „Fallen aufspüren“.

Mit einem Rechtsklick auf eine sichtbare Falle könnt ihr sie entweder entschärfen oder gezielt umgehen. Wölfe und Bären attackieren auch andere Tiere. Bemerkt ihr so einen Kampf, wartet ab, bis der Gewinner weitergezogen ist. Im Optimalfall staubt ihr ein paar Felle ab, ohne euch selbst in Gefahr zu bringen.

Wie halte ich meine Spielfigur fit und gesund?

Stoneshard verfügt über ein umfangreiches Gesundheitssystem. Euer Charakter wird hungrig und durstig, leidet nach Angriffen unter Schmerzen, blutet oder trägt Wunden davon. Jeder dieser Zustände beeinflusst eure Konstitution in irgendeiner Weise negativ.

Werdet ihr verletzt sinkt eure Gesamtgesundheit. Dies stellt ihr durch verschiedene Heilmethoden wieder her. Ruft das Gesundheitsmenü auf und überprüft, welcher Körperteil betroffen ist. Blutet ihr oder habt eine andere akute Verletzung, nutzt eine Schiene oder Verbände.

Tragt erst danach Heilsalben auf, um den Zustand zu verbessern. Die Lebensenergie regeneriert sich erst, wenn ihr eure Spielfigur mit der R-Taste in den Ruhezustand versetzt. Verletzungen heilen nur sehr langsam, wenn ihr ruht – ebenso wie Schmerz.

Pflanzen haben überwiegende positive Auswirkungen auf eure Gesundheit. Sie wachsen auf Feldern oder ihr kauft sie direkt beim Kräuterkundigen im Ort. Viele der Mittel haben allerdings Nebenwirkungen. Alkohol lindert beispielsweise Schmerz, ruft aber Betrunkenheit und Verwirrtheit hervor.

Achtet darauf, dass ihr immer genügend Nahrungsmittel bei euch habt. Hunger und Durst beeinträchtigen eure Fähigkeiten und können letztendlich zum Tod führen. Die meisten Lebensmittel haben eine begrenzte Haltbarkeit – esst sie weder roh, noch verdorben.

Geräucherter Schinken und Wurst sind nicht verderblich und reichen für bis zu vier Portionen. Esst aber nicht zu viel auf einmal. Seht euch vor der Nahrungsaufnahme an, wie hoch der Prozentsatz eures Hungers ist. Stillt die Mahlzeit mehr Hunger als nötig, leidet ihr unter dem Zustand „Sättigung“ und werdet träge.

Am Marktplatz findet ihr einen Brunnen. Nehmt vor jeder Reise einen guten Schluck und füllt euren Wasserschlauch auf. Beim Trinken gibt es kein Limit. Plant ihr eine längere Reise, kauft euch am Markt noch einen zweiten Wasserschlauch.

Tipps für erfolgreiche Kämpfe in Wäldern und Dungeons

Kämpfe in Stoneshard können frustrierend sein. Bären und Wölfe strecken euch schonungslos nieder, wenn ihr ihnen zu nahe kommt. Straßenräuber locken euch in Hinterhalte und Schlangen tauchen aus dem Nichts auf und vergiften euch.

In den rundenbasierten Kämpfen ist deshalb Taktik gefragt. Setzt gerade zu Beginn auf Pfeil und Bogen. Auf der Jagd und in den Wäldern nutzen euch Fernwaffen deutlich mehr. Im Nahkampf seid ihr meist unterlegen.

Trefft ihr auf mehrere Gegner gleichzeitig, zögert nicht lange und sucht das Weite. Seid ihr erstmal umzingelt, habt ihr kaum noch eine Chance. Bewegt euch möglichst diagonal, damit ihr schneller außer Reichweite gelangt.

Je mehr Platz zwischen euch und dem Gegner ist, desto mehr Zeit habt ihr zum Aktivieren von Skills und zur Regeneration eurer Energie. Kommt es zu einem Kampf in Unterzahl, versucht einzelne Gegner von ihrer Gruppe zu lösen und schaltet sie nacheinander aus.

Damit ihr in den Dungeons nicht blindlings in einen Raum voller Gegner hastet, geht die schmalen Gänge nur in kleinen Schritten ab. Erkundet erst alle offenen Räume, bevor ihr weitere Türen öffnet. Dahinter könnten mehrere Gegner lauern, die eine unnötige Überzahl schaffen.

Auch hier können Fallen sehr unangenehme Verletzungen auslösen. Haltet die Augen deshalb stets offen. Nutzt die entsprechende Fähigkeit jedes Mal, bevor ihr einen Gang oder Raum betretet.

Am Ende jedes Dungeons wartet ein kleiner Boss-Gegner auf euch. Banditen-Anführer sind meistens sehr starke Nahkämpfer mit guter Rüstung. Haltet sie so lange es geht auf Distanz und vermeidet die direkte Konfrontation.

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Josef Erl
Josef Erl

Mit Monkey Island vorm AMIGA 500 aufgewachsen. Geheime Superkraft: Schafft es, sich in jedem Videospiel einmal zu verlaufen - auch in Pong.

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