Steelrising: 8 Tipps & Tricks für den Start

Steelrising kann ganz schön hart sein. In unserem Guide findet ihr die besten Tipps und Tricks, die euch den Start ins Spiel erleichtern.

  • von Maximilian Steffen am 12.09.2022, 13:23 Uhr
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Im Tipps-Guide zu Steelrising erfahrt ihr:

  • Tipps zur Spielwelt
  • Mit welchen Hilfsmitteln ihr jeden Gegner besiegt
  • Infos zu Verbesserungen und Upgrades

Das Soulslike Steelrising wirft euch als zahnradbetriebene Automata in die Französische Revolution. Das Spiel orientiert sich dabei an Genre-Größen wie Dark Souls, bringt aber auch eine Menge eigener Ideen ins Spiel. Gemäß dem Genre erwarten euch knallharte Kämpfe und schonungslose Bossfights.

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Fässer zerstören zahlt sich aus!

In vielen Action-Rollenspielen gibt es zerstörbare Objekte, die euch mit nützlichen Items versorgen. Anders als beim Genre-Steckenpferd Dark Souls lohnt es sich in Steelrising, die Fässer und Kisten zu zerschlagen. Darin könnt ihr Phiolen, Granaten und sogar Alchemie-Kapseln finden.

Zerschlagt deshalb jedes Behältnis und sucht es nach Items ab. Dadurch spart ihr eine Menge Anima-Essenz, die ihr in der Boutique verschleudert hättet. Verbrauchsgüter, die ihr nicht benötigt, könnt ihr wiederum in der Boutique verkaufen.

Unterschätzt die Wirkung von Granaten nicht

Granaten sind extrem nützliche Verbrauchsgegenstände, mit denen ihr die Gegner in Steelrising bekämpfen könnt. Es gibt fünf unterschiedliche Granatentypen, die in einfacher Ausführung und in einer verstärkten Variante erhältlich sind:

  • Brandgranaten können Gegner in Brand stecken und fügen Schaden über Zeit zu.
  • Frostgranaten frieren Gegner an Ort und Stelle ein und machen sie handlungsunfähig.
  • Blitzgranaten lassen getroffene Gegner bei jedem weiteren Treffer Schaden durch Stromschläge erleiden.
  • Lähmgranaten richten keinen Schaden an, sondern betäuben Ziele für wenige Sekunden.
  • Sprenggranaten sind mit Splittern und Schießpulver gefüllt und verursachen physischen Schaden.

Sprenggranaten fügen physischen Schaden zu, wohingegen die Elementar-Granaten Schaden des jeweiligen Elements verursachen und Statuseffekte auslösen. Nahezu jeder Gegner ist anfällig gegen ein bestimmtes Element, macht euch das zunutze!

Die nützlichsten Granaten sind jedoch die Sprenggranaten. Diese sind so stark, dass ihr mit ihnen sogar Bosskämpfe bewältigen könnt. Wenn ihr bei einem Boss nicht weiterkommt, solltet ihr in der Boutique für ein wenig Anima-Essenz Sprenggranaten kaufen.

Tipps zu den Modulplätzen in Steelrising

Neben Waffen und Rüstungen könnt ihr die Automata mit verschiedenen Modulen ausstatten. Module gewähren euch diverse Boni und erhöhen die allgemeine Kampfeffizienz. Insgesamt stehen euch vier Modulplätze zur Verfügung, die ihr im Charakterbildschirm verwaltet. Neue Module könnt ihr in der Spielwelt finden oder in der Boutique kaufen.

Bevor ihr einen Modulplatz nutzen könnt, müsst ihr ihn mithilfe sogenannter Modulschlüssel freischalten. Modulschlüssel findet ihr ebenfalls in der offenen Spielwelt – haltet also die Augen offen! Einen Modulplatz schaltet ihr im Verbesserungsmenü bei einer Vestalin frei.

Modulplätze können später auf eine höhere Stufe gebracht werden, indem ihr mehrere Modulschlüssel verbraucht. Verbesserte Modulplätze können auch stärkere Module fassen. Für den Anfang empfehlen wir euch, erst mal alle vier Plätze freizuschalten, zumal ihr die großen Module sowieso erst später im Spiel findet.

Ölbürette verbessern – so geht’s

Die Ölbürette ist das Äquivalent zum Estus-Flakon in Dark Souls. Es handelt sich um einen Heilgegenstand, der bei Benutzung einen festen Prozentsatz eures maximalen Lebens heilt. Zu Beginn des Spiels stehen euch drei Ölbüretten zur Verfügung.

Habt ihr alle verbraucht, müsst ihr bei einer Vestalin rasten, um die Aufladungen zurückzugewinnen. Das Rasten an einer Vestalin bringt jedoch auch alle Gegner zurück, überlegt es euch also gut. Manchmal ist es klüger, die nächste Vestalin zu suchen, als zurückzukehren.

Die Ölbürette kann in der Vestalin auf zwei Arten verbessert werden: Zum einen lässt sich die Kapazität, also die Aufladung erhöhen. Dafür benötigt ihr Lavoisier-Katalysatoren, die ihr in der Spielwelt findet. Zum anderen könnt ihr die Wirksamkeit erhöhen, wofür ihr Lavoisier-Verstärker braucht.

Rüstet euch mit genügen Öl-Phiolen aus

Gerade zu Beginn des Spiels werdet ihr feststellen, dass euch die Ölbüretten relativ schnell ausgehen. Abhilfe schaffen Phiolen mit reinem Öl. Diese nützlichen Heilgegenstände können schnell übersehen werden, da euch das Spiel am Anfang gar nicht darauf aufmerksam macht.

Phiolen mit reinem Öl heilen über Zeit. Ihr könnt sie am besten in Bosskämpfen oder bei schwierigeren Gegner-Gruppen nutzen. Wenn ihr auf Anhieb eine große Anzahl Lebenspunkte verliert, solltet ihr natürlich auf die Ölbürette zurückgreifen.

Phiolen mit reinem Öl können in Kisten gefunden oder als Beute von Gegnern erhalten werden. Außerdem könnt ihr Phiolen jederzeit in der Boutique kaufen. Habt immer ein paar Phiolen im Inventar, bevor ihr euch einem Boss stellt.

Nutzt euren Kompass

Der Kompass ist eines der wichtigsten Items überhaupt. Per Knopfdruck könnt ihr euch wichtige Zielmarkierungen zu Hauptaufgaben und Nebenmissionen anzeigen lassen. Den Kompass erhaltet ihr früh im Spiel – steckt ihn am besten in den Schnellzugriffsgürtel.

Backtracking lohnt sich: Erforscht alte Gebiete

Im späteren Spielverlauf kommt ihr an einzigartige Werkzeuge, die nicht nur im Kampf eingesetzt werden, sondern auch dabei helfen, an die entlegensten Winkel der Pariser-Innenstadt zu kommen. Die verschiedenen Werkzeuge erhaltet ihr nach besonders schweren Bosskämpfen.

Alle Spezial-Werkzeuge im Überblick

  • Haken des Bischofs: Enterhaken, mit dem ihr euch auf höhere Ebenen ziehen könnt.
  • Impuls des Seleniten: Erlaubt besonders weite Sprünge und das Ausweichen in der Luft.
  • Ramme des Alchemisten: Ermöglicht das Aufbrechen rostiger Schlösser.

Zu Beginn des Spiels werdet ihr oft an Wegen und Abschnitten vorbeikommen, die für euch noch unzugänglich sind. Verschlossene Tore, bröckelnde Wände und unüberbrückbare Abgründe versperren euch den Weg.

Habt ihr alle Spezial-Werkzeuge freigeschaltet, solltet ihr unbedingt in bereits bekannte Gebiete zurückkehren und die bisher verschlossenen Areale erschließen. Ihr findet dort nützliche Items und mächtige Ausrüstung.

Was ist der Spielhilfe-Modus?

Steelrising ist im Standard-Modus ein schonungsloses Spiel, das oft für Frustmomente sorgt. Gerade Neuankömmlinge im Soulslike-Genre werden sich am Anfang schwertun. Wenn ihr keine Lust darauf habt, ständig zu sterben und eure gesammelte Anima-Essenz zu verlieren, nutzt den Spielhilfe-Modus.

Wenn ihr ein neues Spiel startet, werdet ihr gefragt, ob ihr den Spielhilfe-Modus aktivieren möchtet. Beachtet aber, dass einige Trophäen in Steelrising (Guide) in diesem Modus nicht verdient werden können. Im nächsten Bildschirm könnt ihr unter anderem auswählen, wie viel Schaden eure Gegner machen, ob ihr Anima Essenz bei eurem Tod verliert oder wie schnell ihr eure Ausdauer regeneriert.

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Maximilian Steffen
Maximilian Steffen

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