Spielend zum YouTube-Star: Teil 2 – Der Upload

Nachdem ihr in Teil 1 unserer Ratgeber-Reihe erfahren konntet, wie ihr euren eigenen Kanal erstellt, geht es nun um das Befüllen mit Videoinhalten. Denn beim Upload auf YouTube gibt es einiges zu beachten.

  • von Maximilian Prenger am 01.04.2016, 13:54 Uhr

Der unübersehbare Upload-Button der Hauptseite führt euch in ein neues Fenster, über das ihr eure Videos hochladet. YouTube gibt euch vorab, also noch bevor überhaupt ein Video bestimmt wurde, die Entscheidung, ob es als „Öffentlich“, „Nicht gelistet“ oder „Privat“ erscheinen soll.

Alle öffentlichen Videos sind für YouTube-Nutzer ohne Einschränkung sichtbar. Ist das Video als „Nicht gelistet“ markiert, können nur diejenigen User auf euer Video zugreifen, die von euch einen passenden, nach dem Upload generierten Link dazu erhalten haben. Da man es weder in der Suche, noch auf eurem Kanal finden kann, kommt niemand ohne diesen Link auf das Video.

Bei privaten Clips erhält man nicht mal einen definierten Link – diese Videos werden lediglich in eurem Account in der Videoübersicht nur für euch angezeigt; niemand sonst hat Zugriff darauf.

Als kleine Notiz wird euch mitunter mitgeteilt, dass ein Upload von Videos mit einer Länge von über 15 Minuten erst nach der Freischaltung des Accounts erfolgen kann – wie das funktioniert haben wir in Teil 1 unserer Serie erklärt.

Dank der neuen, vernetzten Konsolengeneration müssen Videos nicht mehr zwingend über den Rechner hochgeladen werden. In unseren GAMEZ.de-Ratgebern findet ihr eine Videobeschreibung, wie ihr Videoinhalte direkt von PlayStation 4 oder Xbox One auf euren Kanal hochladen könnt.

 

Ist ein Clip ausgewählt, beginnt auch schon der eigentliche Upload. Es wird die voraussichtliche Übertragungsdauer und die anschließende Verarbeitungszeit angezeigt.

YouTube nutzt einen eigenen Codierungsprozess, der auf alle Videos angewendet wird, um eine möglichst kompakte Datengröße zu erreichen – schließlich werden heutzutage jede Minute über 150 Stunden Videomaterial hochgeladen. Und damit diese Zahl nicht kleiner wird, bleibt YouTube ständig am Puls der Zeit: Mittlerweile ist es auch möglich, 4K-Videomaterial und sogar Virtual Reality-Inhalte hochzuladen.

Im Anschluss muss das Video noch mit einem Titel und einer Beschreibung versehen werden. Ein möglichst präziser und kurzer Titel, der trotzdem die wichtigsten Informationen enthält, ist hier sinnvoll.

Doch ob ein Video in der unüberschaubaren Masse an YouTube-Inhalten gefunden wird, hängt stark von den vergebenen ‚Tags‘ ab. Diese sollten möglichst kurz und verständlich den Inhalt des Videos zusammenfassen – dabei ist eine Vergabe von bis zu 25 Tags keine Seltenheit.

 

Schlüsselworte führen zum Video

Die Tags werden mit der YouTube-Suche verknüpft und führen bei Treffern zu eurem Video. Ladet ihr beispielsweise ein Video hoch, in dem es um ein kommentiertes Spielmaterial der Ego-Shooter Reihe Call Of Duty dreht, passen Tags wie z.B. Call, of, Duty, Gameplay, Kommentar, deutsch, Black, Ops, 3 und so weiter.

Je mehr passende Tags in einem Video vorhanden sind, desto eher kann es über die Suche gefunden werden theoretisch; denn auch die Anzahl der bereits vorhandenen Klicks oder Abonnenten lässt euch in den Suchergebnissen nach oben rutschen. Also ist die Bewerbung und Verbreitung des Videos essentiell, um am Ende auch wirklich gefunden und geklickt zu werden.

Des Weiteren gibt es noch die Option, das neue Video direkt per E-Mail zu teilen oder es in eine bereits bestehende oder neu erstellte Playlist einzufügen, um es so für den User auf eurem Kanal leichter auffindbar zu machen.

Im nächsten Schritt muss ein „Thumbnail“ ausgewählt werden, das euer Video repräsentativ als Standbild darstellt. YouTube gibt euch drei Bilder aus zufällig ausgewählten Stellen des Clips zur Auswahl vor.

Möchtet ihr jedoch ein ganz spezielles Bild verwenden, könnt ihr, sobald euer Account dafür freigeschalten ist, ein beliebiges Bild von eurem Rechner hochladen und somit kreativ versuchen, den Nutzer anzulocken und euer Video zu klicken. Oft eignen sich eigenhändig zugeschnittene Bilder besser für Thumbnails und wirken hochwertiger und ansprechender.

Über den Klick auf den „Video-Manager“ wird man in das YouTube-Studio weitergeleitet, in dem etliche Tools zur Verfügung stehen.

Hier seht ihr eine Übersicht aller hochgeladenen Videos: Ihr könnt Videos und Playlists bearbeiten, erhaltet weitere Informationen über die Anzahl der Kommentare und Bewertungen jedes einzelnen Clips, sowie über die Upload-Zeiten und aktuelle Klickzahlen.

Ihr wollt euren Videos im Anschluss noch den letzten Schliff verpassen? Im nächsten Teil unserer Reihe zeigen wir euch die von YouTube zu Verfügung gestellten Tools, mit denen ihr eure Clips aufpeppen könnt.

Maximilian Prenger
Maximilian Prenger