Skully: Tipps & Tricks zum Indie-Plattformer

In Skully rollt, hüpft und rätselt ihr euch durch ein gefahrvolles Land. Unsere Tipps helfen euch bei der Überwindung kniffeligster Hindernisse.

  • von Luis Kümmeler am 04.08.2020, 15:20 Uhr
Skully Artwork

Unser Tipps-Guide zu Skully verrät euch:

  • Wie ihr Skully am besten steuert
  • Die wichtigsten Tipps zum Gameplay
  • Was es mit den Blumen auf sich hat

Skully ist ein charmantes, aber mitunter knackig-schweres Jump&Run-Geschicklichkeitsspiel des Entwicklers Finish Line Games für PC, PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch. Wir geben euch einige der wichtigsten Einsteigertipps mit an die Hand, damit ihr in dieser mystischen Götterwelt voller Lehmgestalten nicht verzweifelt.

Skully: Mit Controller steuert es sich am besten!

Den ersten Tipp gibt euch das Spiel gleich zu Beginn selbst mit auf den Weg, trotzdem sei auch an dieser Stelle noch einmal betont: Spielt Skully mit einem Controller! Auch Spielerinnen und Spieler, die Skully nicht an einer der Konsolen, sondern am PC spielen, sollten unbedingt zum Gamepad greifen. Das hat einen ganz einfachen Grund.

So lässt sich der kleine, durch die Gegend flitzende Schädel mit der analogen Finesse eines Controlsticks deutlich präziser kontrollieren als mit den vergleichsweise starren WASD-Tasten einer Tastatur. Diese lassen bekanntlich keine Abstufungen zu und Skully daher allzu oft mit voller Geschwindigkeit in den nächstbesten Abgrund sausen. Womit wir gleich beim nächsten Tipp wären.

Tipps & Tricks zur Bewegung von Skully

Skully ist als umherrollender Ball konzipiert – behandelt ihn auch als solchen! Auf steilen Oberflächen müsst ihr ständig in Bewegung bleiben, oder Skully kullert unkontrolliert in die nächstbeste Gefahrenquelle. Und derlei gibt es zahlreiche: Nicht nur bodenlose Abgründe und feurige Lavaseen, selbst seichte Gewässer lassen Skully das Zeitliche segnen.

Viele Sprünge erfordern derweil ein wenig „Anlauf“: Auch wenn einmal nicht viel Platz vorhanden ist – etwa dann, wenn ihr über eine Reihe schmaler Felsen oder Seerosenblätter hüpft – empfiehlt es sich, vor dem Sprung ein wenig anzurollen und das eventuell nötige Momentum für die Überwindung des nächsten Abgrundes aufzunehmen.

Fallt ihr im Eifer des Gefechts ins Wasser, nimmt Skully rapide Schaden. Jetzt nur nicht in Panik verfallen! Versucht euch mit einem präzisen, aber zügigen Sprung ins Trockene zu retten, bevor Skully zerbricht. Dabei solltet ihr Acht geben, nicht zu nah an einer Seerose abzuspringen. Sonst kann es passieren, dass ihr an oder unter ihr hängen bleibt.

Lehmgruben: speichern, heilen, verwandeln

In Skully kommt ihr in regelmäßigen Abständen an braunen Lehmtümpeln vorbei. Und weil diese gleich mehrere Zwecke erfüllen und Frustmomente auf ein Minimum reduzieren, solltet ihr sie auf keinen Fall auslassen. Beim Überrollen der Tümpel wird das Spiel gespeichert und ein Checkpoint erstellt, an den ihr beim nächsten Tod zurückgesetzt werdet. Mit einem Druck auf den linken Trigger versinkt Skully zudem in der braunen Masse und regeneriert zuvor eingebüßte Lebensenergie.

Nun könnt ihr frisch gestärkt weiterrollen – oder euch in eine vor drei Lehmkreaturen „verwandeln“, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden. Diese bringen jeweils einzigartige Eigenschaften und Fähigkeiten mit und sind für die Durchquerung der Spielwelt unverzichtbar. Und da sie Skully quasi als Fahrzeuge dienen, die nach Belieben in der Umgebung abgestellt werden können, dürft ihr bis zu drei dieser Gestalten formen und deren Fähigkeiten miteinander kombinieren.

Alle Lehmkreaturen und ihre Stärken

Die erste Gestalt, die Skully im Spiel beschwören kann, ist dick und nicht allzu agil, eignet sich aber hervorragend dazu, Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Mit der linken Schultertaste ladet ihr eine Druckwelle auf, die Feinde platzen lässt, mit der rechten Schultertaste schlagt ihr bestimmte Felswände ein.

Zu Beginn des Spiels sind die Felswände noch auffällig markiert. Aber Achtung: Im späteren Spielverlauf – etwa in düsteren Höhlen – können entsprechende Wände deutlich schwerer zu erkennen sein. Haltet die Augen nach spröde wirkenden Oberflächen offen!

Die zweite Lehmform im Spiel ist klein und flink. Mit einem Druck auf die linke Schultertaste versetzt ihr sie in einen Sprint, der sich besonders gut für längere Wegstrecken oder für weite Sprünge über größere Abgründe eignet. Die könnt ihr zudem mittels gekennzeichneter Plattformen bezwingen, die ihr durch Anvisieren und Druck auf die rechte Schultertaste in Bewegung versetzt – allerdings nur in der Horizontalen.

Die dritte und letzte Gestalt ist ein hervorragender Hüpfer. Mit dem Doppelsprung könnt ihr nicht nur weit, sondern als einzige Form im Spiel sogar relativ hoch springen – ideal also zum Erklimmen von Felsformationen und Bergen. Mit der rechten Schultertaste lassen sich zudem Plattformen in der Vertikalen bewegen. Damit wird diese Gestalt zum idealen Partner des „Sprinters“.

Ab einem gewissen Punkt erwartet das Spiel nämlich wortwörtliche Kombinationsgabe. Ihr müsst dann mehrere Lehmkreaturen beschwören und mit ihnen Plattformen in Höhe und Position auszurichten und erklimmen. So kann es unter anderem nötig sein, eine Plattform anzuheben und dort zu halten, als Skully die Gestalt zu wechseln und schließlich die horizontale Ausrichtung der Plattform anzupassen. Seid kreativ!

Übrigens: Sämtliche beschworene Gestalten lassen sich in einer Lehmgrube auf einen Schlag wieder auflösen. Solltet ihr einmal eine ausgewählte Kreatur loswerden wollen, könnt ihr das auch tun, indem ihr sie mit der linken Schultertaste anvisiert und mit B/Kreis (Xbox-Pad/PlayStation-Controller) auflöst.

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Ebenfalls praktisch: Verlasst ihr eine der Lehmkreaturen, wird Skully ein gutes Stück in die Luft katapultiert. Dieser Move lässt sich gelegentlich zum Erklimmen sonst unerreichbarer Vorsprünge und Sammelgegenstände nutzen.

Was kann ich mit den sammelbaren Blumen machen?

Schnell werden euch die zahlreichen Blüten auffallen, die in der Spielwelt von Skully verstreut sind. Diese leiten euch durch die Level und bieten optionale, teilweise recht kniffelige Zusatzherausforderungen. Wer jedes noch so fies platzierte Gewächs einsammeln möchte, kann seinem Entdecker- und Geschicklichkeitsdrang also freien Lauf lassen.

Abseits einiger freischaltbarer Konzeptzeichnungen, die ihr euch im Hauptmenü des Spiels ansehen könnt, hat das fröhliche Blumensammeln keine Auswirkungen. Wer seinen Sammelzwang trotzdem befriedigen möchte, kann über die Kapitelauswahl im Menü bereits gespielte Level noch einmal betreten und reinen Tisch machen.

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Luis Kümmeler
Luis Kümmeler

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