Saints Row: PC-Grafikeinstellungen optimieren

Saints Row läuft nicht flüssig? Wir zeigen euch, wie ihr die Grafikeinstellungen für bessere Performance optimieren könnt.

  • von Sebastian Johannsen am 29.08.2022, 8:44 Uhr
Saints Row Header

Saints Row hat für ein Open-World-Spiel vergleichsweise geringe Systemanforderungen. Trotzdem kann es passieren, dass das Spiel bei euch nicht flüssig läuft. In diesem Guide erfahrt ihr:

  • Welche Systemanforderungen das Spiel genau hat
  • Welche Grafikoptionen eure Grafikkarte fordern
  • Mit welchen Einstellungen ihr die Performance verbessert

Braucht Saints Row wirklich eine RTX 3080Ti? Die Systemanforderungen

Saints Row hat seine schönen und seine hässlichen Momente. Gerade die Wüstenlandschaften können mit der richtigen Lichtstimmung beeindrucken. Dagegen sehen die Gebäude recht detailarm aus.

Dafür läuft das Open-World-Geballer problemlos auf älteren System. Mit einem Intel i3 bzw. einem AMD Ryzen 3 sowie eine GTX 970 oder Radeon RX 480 kriegt ihr das Spiel in Full-HD mit 30 Frames zum Laufen. Und ihr müsst nicht auf alle Grafikeinstellungen verzichten.

Wollt ihr hingegen in 4K mit 60 FPS auf Ultra spielen, empfiehlt der Entwickler Volition mindestens eine GeForce RTX 3080Ti oder eine Radeon RX 6800XT. Und wir können gleich sagen: Das braucht ihr nicht.

Für den Performance-Test haben wir ein Razer Blade 17 Pro mit einer Nvidia GeForce RTX 3070, einem Intel i7 sowie 16 GB RAM genutzt. Das Spiel läuft darauf ohne Probleme auf Ultra in 4K mit aktiviertem Raytracing und mindestens 60 Frames. Dabei wurden kaum mehr als 3 GB VRAM in Beschlag genommen.

Solltet ihr also eine RTX der 30er-Generation haben, stellt vor Spielbeginn alle Einstellungen auf das Maximum und schaut euch das Ergebnis an. Fehlen euch noch einige Frames, könnt ihr beginnen, die Grafikeinstellungen zu optimieren.

Diese Optionen bringen euch mehr Performance

Die Grafikeinstellungen in Saints Row können sich sehen lassen: Fast jeder Punkt der virtuellen Welt lässt sich nach euren Wünschen optisch anpassen. Schön auch, dass ihr die Auswirkung vieler Optionen direkt im Menü als Vorschau angezeigt bekommt. Mit diesen Settings bekommt ihr besonders leicht eine bessere Performance hin.

Die Schattenqualität

Schatten sind eine Performancebremse. Je nach Verkehrs- und Passantendichte verliert ihr gut und gerne zwei bis drei Frames. Stellt die Schattenqualität ruhig auf Mittel, aber nicht unbedingt noch niedriger: Dann bekommt ihr unschönes Kantenflimmern.

Bei den Fahrzeugschattierungen könnt ihr hingegen bei “Hoch” bleiben. Hier bringt das Deaktivieren des Effekts recht wenig Performance und es ließ sich nicht mehr als ein Frame herausholen.

Die Reflexionen

Auch Reflexionen verlangen eurer Grafikkarte einiges ab. Sechs Frames Unterschied gibt es zwischen den niedrigsten und den höchsten Settings, sofern ihr alle drei Optionen aktiviert beziehungsweise runtergeschraubt habt.

Folgende Settings solltet ihr bei Performanceproblemen nutzen:

  • Allgemeine Reflexionen: Mittel
  • Ebenflächige Reflexionen: Hoch
  • Sichtkegelreflexionen: Mittel

Die Texturen

Die Texturen beanspruchen in Saints Row verglichen mit anderen Open-World-Spielen nicht so viel Performance. Dennoch lassen sich gut zwei Frames hier herausholen.

Dabei wählt ihr einerseits die Textur-Cache-Größe und andererseits die generelle Texturqualität aus. Bei Ersteren definiert ihr, wie viel Speicher für die Berechnung der Qualität zur Verfügung gestellt werden soll. Habt ihr nicht ausreichend RAM / VRAM für eure Einstellung, bekommt eure Grafikkarte Probleme mit der Berechnung der anderen Details.

Für potente Rechner ist die Auswahl von “Hoch” kein Problem. Gerade einmal 30 Prozent werden von einer GeForce RTX 3070 in Anspruch genommen. Habt ihr eine GTX 1070 oder ein vergleichbares Modell, solltet ihr mindestens die mittlere Option auswählen.

Die Texturfilterqualität bringt hingegen wenig Performance. Hier könnt ihr ohne Probleme auf “Anisoptropisch 8x” oder höher stellen. Wer das eigene System mehr ausreizen möchte, stellt auf “Trilinear”.

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Raytracing

Raytracing braucht die meiste Performance. Deaktiviert ihr die realistische Ausleuchtung, könnt ihr etwa acht Frames dazugewinnen. Einen großen grafischen Unterschied merkt ihr in Saints Row leider kaum.

Nur im Las-Vegas-Bezirk mit seinen neonleuchtenden Reklametafeln spielt Raytracing seine Stärken aus. Wollt ihr also nicht ganz auf schöne Effekte am Wasser oder an eurem Auto verzichten, solltet ihr Raytracing auf “Hoch” stellen.

Eine Frage des Geschmacks: Die Tiefenschärfe

Die Tiefenschärfte bringt euch keinerlei Performance-Boni, wenn ihr sie deaktiviert. Ihr solltet euch nur selbst fragen, ob ihr den Effekt nutzen wollt. Leider wirkt das Unscharfstellen von weit entfernten Gebieten nicht so elegant, wie es in Wirklichkeit der Fall ist.

Da aber die Texturen der Skyline auch nicht sonderlich detailreich sind, braucht es auch nicht zwingend ein knackig scharfes Bild in der Ferne. Hier könnt ihr nach eurem persönlichen Geschmack wählen.

Diese Einstellungen bringen nicht mehr Performance

Die restlichen Einstellungen bringen euch kaum mehr Frames. Daher solltet ihr diese nur herunterschrauben, wenn alles andere nichts geholfen hat.

Beim Punkt “Anti-Aliasing” könnt ihr manchmal ein bis zwei FPS mehr bekommen, sofern eure Grafikkarte schlechter ist als eine RTX 2080. Achtet aber darauf, ob ihr beim Herunterstellen unschönes Kantenflimmern und Artefakte an den Wänden entdeckt. Ist dies der Fall, müsst ihr Raytracing deaktivieren oder TSSAA 8X erneut auswählen.

Auch Horzion Based Ambient Occlusion (HBAO) bringt kaum zusätzliche Performance während des Spielens. Da ihr im Moment keinerlei Alternativen wie SSAO oder HDAO+ auswählen könnt, kann diese Einstellung ohne Probleme auf “Normal” stehen bleiben.

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Sebastian Johannsen
Sebastian Johannsen

Hat als Geralt von Riva schon viermal Ciri vor der Wilden Jagd gerettet, war unter den 500 besten Gwent-Spielern und besitzt noch einen aktiven Ultima-Online-Account.

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