Rust: Anfänger-Guide 2021 – Tipps und Tricks für Einsteiger

Rust bietet knallhartes Survival-Gameplay und fasst Anfänger nicht gerade zärtlich an. Ein paar Tipps und Tricks sind da nicht verkehrt. Mit unserem Guide kommt ihr gut ins Spiel.

  • von David Albus am 14.01.2021, 13:01 Uhr
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Ein Stein und eine Fackel: das ist alles, was euch Rust zum Start schenkt. Anfänger haben es schwer in dem Survival-Game, in dem ihr theoretisch vom Steinzeitmenschen zum Supersoldaten aufsteigen könnt – wenn ihr lang genug überlebt. Unser Guide mit Tipps und Tricks für die ersten Schritte in Rust hilft euch dabei. Hier erfahrt ihr:

  • Was ihr schon vor dem Start ins Spiel bedenken solltet
  • Wie ihr die ersten Stunden in Rust sinnvoll verbringt
  • Welche Grundregeln fürs Überleben ihr euch merken solltet

Ihr wollt Rust auf PlayStation oder Xbox spielen? Unser Artikel zum Konsolen-Release gibt euch alle Infos zur geplanten Veröffentlichung.

Vor dem Spiel

Wählt den richtigen Server

Ideal für Einsteiger sind Rust-Server, die vor Kurzem erst einem sogenannten “Wipe” unterzogen wurden. Das heißt: Alle Spieler auf diesen Servern haben kürzlich sämtlichen Spielfortschritt verloren und mussten von vorn beginnen. Hier trefft ihr also eher selten auf hochgerüstete Veteranen, die euch direkt nach dem Aufwachen zu Beginn des Spiels mit einem Raketenwerfer wieder ins Game Over pusten. Rust-Server, die frisch einem Wipe unterzogen wurden, findet ihr auf der speziell dafür ausgelegten Website Just-Wiped.net.

Achtet für eure ersten Spiele außerdem auf die Server-Population. Mehr als 100 Spieler sollten es nicht sein, weniger als 50 sind sogar besser. Je weniger Spieler auf einem Server spielen, desto seltener trefft ihr sie – und desto ungestörter seid ihr in den ersten Stunden. Kämpfe suchen könnt ihr noch früh genug.

Trainiert auf Übungsservern

Meint ihr es ernst mit dem Überleben in Rust, könnt ihr euch auf Übungsservern mit den verschiedenen Waffen vertraut machen. Das gibt euch Vorteile, wenn es später im richtigen Spiel brenzlich wird und hat den Vorteil, dass ihr keine hart erarbeiteten Waffen opfern müsst, um besser zu werden. Beachtet: Trainiert vor allem mit eher schwachen Waffen niedriger Tiers – das sind schließlich die, die ihr im Spiel auch am häufigsten verwenden werdet.

Übt das Bauen

Neben dem Kämpfen solltet ihr auch das Bauen in Rust möglichst intuitiv beherrschen, um schnell schützende Gebäude aus dem Boden stampfen zu können. Auf Creative- oder Sandbox-Servern habt ihr Zeit und Ruhe, um euch mit den Mechaniken vertraut zu machen und könnt euch bereits überlegen, wie ihr eure Basis im richtigen Spiel gestalten wollt.

Erste Schritte im Spiel

Auf zum Bauplatz!

Sobald ihr in Rust gespawnt seid, solltet ihr euch auf die Suche nach einem geeigneten Bauplatz für eure Basis machen. Ideal ist eine Stelle in der Nähe eines Waldes, damit ihr an Holz kommt, sowie in der Nähe von bergigem Gebiet – hier kommt ihr an Stein, Metall und Schwefel. Die Grenze zwischen einem grünen und einem weißen Gebiet auf der Karte ist für Anfänger ein guter Spot. Außerdem gut: Straßen und eine Stadt in der Nähe – aber Vorsicht, das wollen andere Spieler auch. Sucht auf der Karte nach einem guten Bauplatz und macht euch sofort auf den Weg.

Sammelt erste Ressourcen auf dem Weg

Unterwegs zum Bauplatz solltet ihr bereits hin und wieder ein bisschen Holz, etwas Stein, Schwefel, Metall und Stoff (von Hanfpflanzen) mitnehmen. Sammelt ihr später gezielt in einem kleinen Gebiet alles, was ihr braucht, seid ihr ein leichtes Ziel für andere Spieler. Solange ihr aber mobil seid und gleich nach dem Sammeln weiterlauft, seid ihr für Überfälle eher unattraktiv.

Baut Schlafsäcke und platziert sie

Haltet von Anfang an besonders gut Ausschau nach Hanfpflanzen, aus denen ihr Stoff gewinnt, damit ihr Schlafsäcke craften könnt. Sie dienen als Wiedereinstiegs-Punkte, an denen ihr zurück ins Spiel kommt, wenn ihr sterbt. Lasst auf dem Weg durch die Spielwelt immer mal wieder einen Schlafsack fallen, damit ihr im Falle des Falles nicht wieder am Strand starten müsst. Und legt natürlich nach der Ankunft sofort einen Schlafsack an den Ort, an dem ihr eure Basis bauen möchtet!

Beschafft euch Werkzeug und Waffen

Baut auf dem Weg zum Basis-Platz nicht zu viel, beschafft euch aber zumindest eine einfache Waffe wie Speer oder Bogen, um euch im Notfall verteidigen zu können. Hilfreich ist außerdem eine einfache Steinaxt als Werkzeug.

Plant eure Basis

Euer nächstes Ziel ist klar: Baut die Basis! Überlegt euch am besten vorher, wie groß ihr sie bauen wollt. Am Anfang solltet ihr maximal pragmatisch denken und nur einen kleinen, dafür aber rundum geschlossenen Unterstand mit einem Werkzeugschrank darin planen.

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Sammelt Ressourcen – aber nicht zu viele

Sammelt dann nur die Ressourcen, die ihr für euren ersten Stützpunkt braucht. Die Verlockung, sich dem Sammelfieber hinzugeben, ist am Anfang groß. Widersteht ihr! Je länger ihr ohne Basis ungeschützt herumlauft, desto eher erwischen euch Feinde – und dann seid ihr alle Materialien und Items wieder los und beginnt von vorn.

Baut die Basis

Eure erste Basis sollte aus folgenden Komponenten – und möglichst nur aus diesen – bestehen. Baut und platziert in dieser Reihenfolge:

  • eine Bodenplatte,
  • zwei Wände aus Holz oder – besser – Stein,
  • einen Werkzeugschrank,
  • ein Schloss für den Schrank,
  • eine Holztür,
  • ein Schloss für die Tür,
  • Wände, um den Raum zu schließen,
  • ein Dach,
  • einen Schlafsack.

Diese simple Basis könnt ihr nun erweitern. Im folgenden Video bekommt ihr ein paar weiterführende Tipps, wie ihr eure Basis besser sichern könnt.

Rust Tipps und Tricks: Drei Faustregeln fürs Überleben

Akzeptiert den Tod

In Rust werdet ihr durch Überfälle anderer Spieler sterben. Oft. Und es wird euch vermutlich frustrieren – daran führt leider kein Weg vorbei. Akzeptiert ihr diese Gegebenheiten, wird der Einstieg in das Survival-Game schon einmal nicht ganz so hart.

Bleibt unauffällig

Wo immer möglich solltet ihr in Rust eine sehr ruhige Kugel schieben. Bloß keine Aufmerksamkeit erregen ist oberste Devise – zumindest nicht, bis ihr euch vernünftig wehren könnt. Grundsätzlich gilt: Die anderen sind immer stärker als ihr. Überschätzt euch nicht, spielt nicht den Helden und lasst euch von kleinen Erfolgen nicht in trügerischer Sicherheit wiegen.

Traut niemandem

Misstrauen bis zur Paranoia ist eine nützliche Eigenschaft in Rust. Betrachtet euch unbekannte Spieler standardmäßig als Bedrohung, der ihr möglichst ausweicht. Die Chance ist hoch, dass ihr selbst von scheinbar freundlich gesinnten Personen bei der ersten Gelegenheit hintergangen, über den Tisch gezogen und ausgeraubt werdet. Es ist bestimmt möglich, Freundschaften in Rust zu knüpfen. Es dauert nur sehr, sehr lange.

David Albus
David Albus

PC-Spieler mit Herz für die Switch. Spielt immer zu viel gleichzeitig. Kann Loot-Shootern nur mühsam widerstehen.

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